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115. Zürcher Kantonalschwingfest

Das liegt für die Oberländer in Urdorf drin

Das Zürcher Kantonale ist der erste Saisonhöhepunkt für die Oberländer Schwinger. Wer ist am Start? Und was sind ihre Perspektiven?

Fabian Kindlimann führt die Oberländer Delegation in Urdorf an. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Das liegt für die Oberländer in Urdorf drin

115. Zürcher Kantonalschwingfest

Das Zürcher Kantonale ist der erste Saisonhöhepunkt für die Oberländer Schwinger. Wer ist am Start? Und was sind ihre Perspektiven?

Mit wie vielen Athleten reist der Schwingklub Zürcher Oberland ans Kantonale?

Insgesamt sind 17 Teilnehmer vom Schwingklub Zürcher Oberland (SKZO) gemeldet. Allen voran der einzige aktive «Eidgenosse» des SKZO, Fabian Kindlimann. Dazu der Oberländer Teilverbandskranzer Roman Schnurrenberger sowie mit Nicola Funk, Arjuna Fuster, Benjamin Nock und Ivan Riget vier weitere Schwinger, die schon einmal einen Kranz gewonnen haben.

Wie schnitten die Oberländer im letzten Jahr ab?

Nicht ganz nach Wunsch. Nicola Funk und Remo Ackermann schwangen damals auf den Rängen 3 und 4 obenaus, und Fabian Kindlimann sicherte sich den Kranz noch knapp. Drei statt der angepeilten vier Kränze, das war für den SKZO zwar keine vernichtende Bilanz, aber eben auch keine besonders gute.

Wie viele Kränze sind für den SKZO diesmal möglich?

Realistischerweise nicht mehr als vor einem Jahr. Nicht nur, weil Ackermann unterdessen zurückgetreten ist und Gian Maria Odermatt nach einer Knieverletzung noch fehlt. Sondern auch, weil in diesem Jahr ein Eidgenössisches stattfindet und das Teilnehmerfeld deshalb mit zehn «Eidgenossen» und zwei Dutzend Teilverbandskranzern besonders stark besetzt ist. Die Chance, dass ein Schwinger seinen ersten Kranzgewinn feiert, ist deshalb gering. Zuzutrauen wäre es am ehesten dem 17-jährigen Fabio Eicher (Steg). «Er wäre parat», sagt SKZO-Präsident Daniel Spörri.

Wer sind die Favoriten auf den Festsieg in Urdorf?

Als einer der grössten Favoriten gilt Armon Orlik, der schon vor Jahresfrist in Horgen gewann und das Zürcher Kantonale bereits 2015 für sich entschieden hatte. Ebenfalls zu den Anwärtern zählen Domenic Schneider, der Sieger von 2021 und 2023, sowie Samir Leuppi, der 2017 und 2019 schon gewann. Gut möglich also, dass Siegermuni Tom an einen Schwinger geht, der den dritten Sieg am Zürcher Kantonalen feiert.

In welchen Funktionen sind Oberländer sonst noch dabei?

Die Exponenten aus der Region kämpfen nicht nur selber um die Kränze, mehrere sind auch neben den Sägemehlringen in verschiedenen Funktionen mit dabei. Der Chef des Einteilungsbüros beispielsweise ist kein Geringerer als Markus Spörri, der in seiner aktiven Zeit 43 Kränze holte und damit hinter Fabian Kindlimann (56) der zweiterfolgreichste SKZO-Schwinger ist. Zudem stammen vier Kampfrichter aus dem Oberländer Klub: Jürg Halbherr, Martin Odermatt, Matthias Stahel – und Dominik Schlumpf, der Bruder der Wetziker Marathonläuferin Fabienne Schlumpf.

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