Sport

Hinter Hülkenberg ist nur noch ein Duo

Zum fünften Mal in Serie geht Sauber leer aus. Beim GP von Miami fährt Nico Hülkenberg auf Rang 14, Teamkollege Gabriel Bortoleto sieht die Zielflagge nicht.

Hinter Hülkenberg ist nur noch ein Duo

Nächster Hinwiler Nuller

Zum fünften Mal in Serie geht Sauber leer aus. Beim GP von Miami fährt Nico Hülkenberg auf Rang 14, Teamkollege Gabriel Bortoleto sieht die Zielflagge nicht.

Zum Saisonauftakt hatte Sauber überraschend gepunktet. Davon war der Hinwiler Rennstall nun aber im Grand Prix von Miami weit weg. Auch wenn Nico Hülkenberg kurzzeitig auf Rang 9 auftauchte. Allerdings halt nur, weil er als letzter Fahrer seine Reifen wechselte.

Der Deutsche, der in Australien unerwartet als Siebter abgewunken worden war, verpasste mit Rang 14 sein zweites zählbares Ergebnis in diesem Jahr klar. Man habe Fortschritte im Renntempo geschafft, weshalb Hülkenberg und der Brasilianer Gabriel Bortoleto um Plätze im Mittelfeld gekämpft hätten, vermeldete das Team hinterher dennoch.

Fakt ist allerdings auch: Hinter Hülkenberg kamen einzig die Fahrer von Aston Martin-Mercedes, Fernando Alonso und Lance Stroll, ins Ziel. Bortoleto im zweiten Wagen der Hinwiler schied wegen Motorproblemen aus. Für Sauber hiess das auch, dass das Team zum fünften Mal hintereinander ohne zählbares Ergebnis blieb und mit seinen sechs Punkten weiter das Schlusslicht in der Konstrukteuren-Wertung ist.

Der 20-jährige Bortoleto war von Rang 13 und damit zum zweiten Mal diese Saison vor Teamkollege Hülkenberg ins Rennen gestiegen. Und auch so weit vorne wie noch nie. Kurz nach Rennhälfte aber musste Bortoleto seinen Boliden wegen technischen Problemen parkieren.

Tags zuvor hatten die Sauber-Piloten im zweiten Sprintrennen der Saison die Plätze 9 (Nico Hülkenberg) und 15 (Gabriel Bortoleto) herausgefahren. Miami präsentierte sich am Samstag – zumindest vor dem Start zum Sprint – von seiner regnerischen Seite, was zu einem teils chaotischen Rennen führte.

Piastri hält seinen Teamkollegen in Schach

Die Fahrer des Rennstalls McLaren waren am Sonntag beim GP von Miami derweil eine unangefochtene Macht. Oscar Piastri siegte vor Teamkollege Lando Norris.

Piastri fuhr zwar lediglich von Platz 4 los, stiess aber nach einem Viertel der Distanz dank einem gelungenen Überholmanöver gegen den aus der Pole-Position gestarteten Max Verstappen im Red Bull an die Spitze vor und baute den Abstand auf seine ersten Verfolger zwischenzeitlich auf neun Sekunden aus. Norris vermochte die zeitliche Marge zwar zu verringern. Die Möglichkeit, seinem Teamgefährten den Sieg noch streitig zu machen, bot sich ihm aber nicht mehr.

Die krasse Dominanz der beiden Fahrer in den orange-farbenen Autos bestätigt der Blick aufs Schlussklassement. Norris' Landsmann George Russell, der im Mercedes vor Weltmeister Verstappen Platz 3 belegte, handelte sich einen Rückstand von über 37 Sekunden auf Piastri ein.

Nächstes Rennen ist der Grand Prix der Emilia Romagna in Imola am 18. Mai. (zo/sda)

Fehler gefunden?