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Dübendorf hat für einmal keine Lösungen

Der FC Dübendorf fand den Tritt gegen die Reserven des FC Wil 2 zu spät und unterlag klar 0:3.

Der FC Dübendorf (Shahid Malhis) fand im Spiel gegen Wil 2 keine Mittel. (Archiv)

Foto: Robert Pfiffner

Dübendorf hat für einmal keine Lösungen

Heimpleite für Glattaler Interregio-Klub

Der FC Dübendorf fand den Tritt gegen die Reserven des FC Wil 2 zu spät und unterlag klar 0:3.

Daniel Hess

Diesmal gab es für den FC Dübendorf nichts zu holen. Der in der Interregio-Rückrunde bisher so stark aufspielende FCD kam gegen die zweite Mannschaft des FC Wil nur mühsam in die Gänge und lag schon nach einer halben Stunde mit zwei Toren im Hintertreffen.

Besonders nach der Pause hatten zwar auch die Dübendorfer ihre Möglichkeiten. «Doch heute hätten wir wahrscheinlich noch einmal 90 Minuten spielen können, ohne zu treffen», sagte FCD-Coach Shaip Krasniqi.

Dübendorf noch in der Kabine

Die Wiler, die zuletzt viermal hintereinander verloren hatten, wollten offensichtlich etwas gutmachen und legten los wie die Feuerwehr. Dies taten sie im Übrigen nicht – wie Dübendorfer Exponenten mutmassten – mit zusätzlicher Verstärkung aus dem spielfreien Fanionteam, sondern in der üblichen Aufstellung. Die jungen St. Galler zeigten sich nicht nur spielstark, sondern auch lauffreudiger als das Heimteam und drückten der Partie den Stempel auf.

Die Dübendorfer dagegen waren nur vier Tage nach dem Derby-Sieg gegen Uster laut ihrem Trainer «wahrscheinlich noch in der Kabine». Nach einem sehenswerten Schlenzer und einem Kopfballtor, vor dem die Flanke laut Krasniqi «eine halbe Stunde lang in der Luft war», lag der FCD denn auch bald 0:2 zurück.

Zwischen den beiden Toren und danach hatte das Heimteam zwar ebenfalls seine Chancen. Leutrim Teplani, Rafael Bräm und Edmir Selimi vergaben diese aber allesamt.

Anschluss nicht geschafft

Nach der Pause fiel die Reaktion Dübendorfs auf den verdienten Rückstand vehementer aus. Doch weder Bräm noch Topscorer Delil Ferati oder der formstarke Cadima Lusiola schafften den Anschlusstreffer.

Und spätestens nach dem Platzverweis gegen Jannis Gil war an eine Aufholjagd nicht mehr zu denken. Die Dübendorfer erspielten sich zwar noch einige weitere Gelegenheiten, und Ferati traf einmal nur das Lattenkreuz. Doch zu einem Torerfolg, geschweige denn zu einem positiven Ergebnis reichte es dem FCD gegen die clever und konsequent verteidigenden Wiler nicht mehr.

Dübendorf - Wil 2 0:3 (0:2). – 11. 0:1. 29. 0:2. 65. 0:3.

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