Sie wollen die vielen Niederlagen sogleich abschütteln
Ustermer Handballerinnen
Die Frauen des TV Uster erleben eine ernüchternde Saison in der zweithöchsten nationalen Liga. Grund zur Zuversicht gibt es trotzdem.
Es ist ein Spiel, das symbolisch für die gesamte Saison in der SPL2 steht. Die Frauen des TV Uster verlieren gegen Leimental 21:31. Nur dreimal liegen sie in der Anfangsphase der Partie mit einem Tor vorne. Bereits zur Pause steht es in der Buchholz-Halle 9:14.
Gerade gegen den Tabellenzweitletzten Leimental hatte sich der TVU im Kampf um den Klassenerhalt einiges erhofft. Nur endeten dann alle vier Direktvergleiche ziemlich deutlich für die Baselbieter Spielgemeinschaft. «Wir hatten nie eine echte Chance», sagt auch Ruth Jud.
Usters Trainerin spricht nicht von ungefähr von einem «ernüchternden Meisterschaftsverlauf». Dabei war insbesondere die Startphase verheissungsvoll, in der die Ustermerinnen gleich zweimal ein Unentschieden erreichten. Ende Oktober gelang dann der erste Sieg. Nur: Es sollte das letzte und einzige Erfolgserlebnis des Aufsteigers bleiben.

