Dieses Fazit zieht der neue Sauber-Teamchef
Erstes Rennen unter Jonathan Wheatley
In Japan gab es für das Sauber-Team keine Punkte. Jonathan Wheatley stand erstmals an der Boxenmauer.
Sie hätten ihn wohl lieber anders begrüsst. Doch im ersten Rennen unter dem neuen Teamchef Jonathan Wheatley war das Hinwiler Sauber-Team im Kampf um WM-Punkte chancenlos. In Japan fuhren Nico Hülkenberg (16.) und Gabriel Bortoleto (19.) ein unauffälliges Rennen im hinteren Mittelfeld. Hülkenberg schien in Suzuka der stärkere der beiden, «die Pace wäre gar nicht so verkehrt gewesen, aber ich steckte das ganze Rennen im Verkehr fest», sagte der Deutsche. Für Überholmanöver reichte es dann eben doch nicht – das gilt auch für Bortoleto, der am Funk ebenfalls von einer guten Pace sprach, aber zumeist hinter anderen Autos feststeckte, an denen er nicht vorbeikam.
Für Wheatley ist das eine neue Welt. Der 57-jährige Brite war an acht Konstrukteure-Weltmeistertiteln beteiligt (einer mit Benetton, einer mit Renault, sechs mit Red Bull). Nun steht er seit dem 1. April an der Spitze eines Teams, das zwar mittelfristig mit Audi grosse Pläne hat, sich kurzfristig aber dagegen wehren muss, nicht wieder WM-Letzter zu werden.

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