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Ein bitteres Saisonende für den UHC Uster

Die Ustermer verlieren in Zug nach einem Dreitore-Vorsprung das Spiel – und die Viertelfinal-Serie.

Ein bitteres Saisonende für den UHC Uster

Entscheidende Overtime-Niederlage

Die Ustermer verlieren in Zug nach einem Drei-Tore-Vorsprung das Spiel – und die Viertelfinal-Serie.

Die Enttäuschung in den Reihen der Ustermer Spieler, Staffmitglieder und Fans in der Zuger Hertihalle war gross: Knapp zwei Minuten waren noch zu absolvieren in der Verlängerung, als das Ustermer Team dem Unmut über einen Schiedsrichterentscheid zu viel Zeit einräumte und deshalb einen mehr als unglücklichen Wechsel praktizierte.

Die Zuger nutzten die kurze Indisponiertheit des Gegners gnadenlos aus: Mit dem schnell ausgeführten Freistoss war die Ustermer Defensive ausgespielt, und Keeper Nicola Brütsch war machtlos gegen Zug-Tospcorer Sjögren. Dieser traf zum entscheidenden 7:6, womit die Zuger sich in der Best-of-7-Serie gegen Uster 4:1 durchsetzen.

Die Niederlage war auch deshalb besonders bitter, weil sich die Partie in der Overtime nach einer ersten Zuger Druckphase gerade etwas beruhigt hatte. Und hätte der Zuger Torhüter Schälin zuvor nicht hervorragend Yves Klötis Schuss pariert, wären sich die beiden Teams am kommenden Samstag in der Ustermer Buchholzhalle nochmals gegenübergestanden.

Kein Rezept gegen die Zuger Ausländerlinie gefunden

Eigentlich hätte es gar nicht zu dieser Verlängerung kommen dürfen. Zum wiederholten Mal in dieser Serie gelang es dem UHC Uster nicht, einen Drei-Tore-Vorsprung gegen den Qualifikationssieger über die Runden zu bringen. Den Zuger Führungstreffer im ersten Drittel verwandelten Daniels Janis Anis und Johannes Wilhelmsson noch vor der ersten Pause in einen 2:1-Vorsprung.

Gegen Spielmitte hin erhöhten die Zentralschweizer den Druck und trafen zweimal den Pfosten. Doch Ted Nivestam nutzte eine Zwei-Minuten-Strafe gegen die Zuger, um die Ustermer Führung auf 3:1 auszubauen. Der Ärger darüber, dass Gustafsson nur gerade 16 Sekunden später nach einem Konter den Anschlusstreffer erzielt hatte, war bei Uster nach knapp drei gespielten Minuten im Schlussdrittel wieder verflogen: Captain Tobias Ledergerber mit einem Weitschuss und Marcel Arnet hatten die Gäste mit 5:2 in Front gebracht. Und einen weiteren Ustermer Treffer durch Schmid verhinderte der Zuger Keeper Schälin nur knapp.

Dann aber erlebten die 643 Zuschauer einmal mehr in dieser Serie, wie Uster dem Druck der stark forcierten Zuger Ausländerlinie nicht standhielt. Diese nutzte einen Freistoss direkt vor dem Ustermer Torraum sowie die einzige Strafe gegen das Gästeteam, um durch Nilsberth und Kailiala wieder bis auf einen Treffer aufzuschliessen. Und nur gut vier Minuten, nachdem Pascal Schmuki mit einer Einzelleistung auf 6:4 erhöht hatte, war der Spielstand nach Toren von Nilsbeth und Gustafsson wieder ausgeglichen – was bis zu dieser verflixten neunten Overtime-Minute Bestand haben sollte. (ucu)

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