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Diesmal gelingt Laupen die Wende nicht

Die NLA-Frauen des UHC Laupen haben ihren Vorsprung in der Viertelfinalserie gegen Berner Oberland preisgegeben. Ein früher Fauxpas war wegweisend.

In Bedrängnis: Der UHC Laupen und Veronika Machalkova mussten das 2:2 in der Viertelfinalserie hinnehmen.

Foto: Christian Merz

Diesmal gelingt Laupen die Wende nicht

Ausgleich in der Viertelfinalserie

Die NLA-Frauen des UHC Laupen haben ihren Vorsprung in der Viertelfinalserie gegen Berner Oberland preisgegeben. Ein früher Fauxpas war wegweisend.

Aus der Best-of-7-Serie ist im Playoff-Viertelfinal der Frauen-NLA zwischen dem UHC Laupen und Berner Oberland eine Best-of-3-Serie geworden. Die Laupnerinnen, die mit zwei Heimsiegen optimal in das Duell gestartet waren, kassierten nun auch im zweiten Auswärtsspiel eine Niederlage. 2:5 lautete das Verdikt aus Laupner Sicht.

Vielleicht hätte sich die Partie anders entwickelt, wenn die Laup­nerinnen in der Startphase nicht nur torgefährlicher, sondern auch effizient gewesen wären. Doch sie verteilten ein Geschenk, das den weiteren Spielverlauf prägte. Die Laupner Defensive übersah in der 5. Minute eine Gegnerin vor dem eigenen Tor und liess ihr sämtliche Freiheiten – 0:1. Wenig später verwerteten die Gastgeberinnen einen Konter und sorgten für den Zweitorevorsprung, dem die Laupnerinnen lange hinterherrannten.

«Wir waren immer einen Schritt zu spät. Unsere Gegnerinnen waren schneller am Ball und nahmen die Zweikämpfe besser an», sagte Laupen-Stürmerin Vanessa Wetten.

Die zermürbenden Gegentreffer

Zweimal verkürzten sie. Veronika Machalkova fackelte beim 1:2 im Powerplay nicht lange, und zu Beginn des zweiten Drittels trat Laupen bis zum 2:3 von Vanessa Basler sehr entschlossen auf. Doch nachlegen konnten die Oberländerinnen nie – zu sicher und vor allem effizient agierten die Bernerinnen.

Vor allem aber schossen sie das 4:2 und das 5:2 mitten in Oberländer Druckphasen hinein, was sich für Laupen zermürbend angefühlt haben muss. «Wir hatten mehr Schüsse, aber nicht die besseren Chancen», sagte Laupen-Torhüterin Pascale Mir. «Und wir machten uns das Leben selber schwer, indem wir der gegnerischen Torhüterin das Futter gaben, um selbstbewusster zu werden.»

Im Gegensatz zum Startspiel, in dem Laupen in den letzten zehn Minuten aus einem 1:3 ein 6:3 machte, gelang den Oberländerinnen diesmal die Wende nicht, obwohl sie schon ab der 54. Minute mehrheitlich ohne Torhüterin spielten.

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