«Pfanni» erlebt zwei bittere Niederlagen
NLB-Aufsteiger in Rücklage
Der UHC Pfannenstiel verliert im Playoff-Halbfinal gegen Ticino 4:8 und 6:7 – und muss jetzt liefern.
Das ist bitter. Gleich zweimal schien der UHC Pfannenstiel an diesem Wochenende in den Playoff-Halbfinals gegen Ticino auf Kurs. Doch beide Male ging der NLB-Aufsteiger noch als Verlierer vom Feld. Zuerst 4:8 auf dem eigenen Terrain, dann 6:7 in Bellinzona.
«Pfanni» ist damit im dritten Spiel der Best-of-5-Serie vom Mittwoch unter Zugzwang.
Dramatisch ging es in beiden Duellen zu und her. Ticinos Gregor Margni traf erst 31 Sekunden vor der Schlusssirene vorentscheidend zum 7:6. Dabei hatte Pfannenstiel ein bärenstarkes erstes Drittel gezeigt – und in diesem gleich auf 4:1 vorgelegt.
Es sah für die Gäste weiter lange gut aus. Sven Suter sorgte in der 38. Minute für das 5:2, doch die Tessiner verkürzten unmittelbar vor Drittelsende wiederholt.
Das Tor war so quasi der Auftakt für das erneute Tessiner Schlussfurioso, in dem «Pfanni» immerhin kurzzeitig durch Florian Nideröst auf 6:6 ausgleichen konnte (56.).
Stets gefährliche Konter
Doch wieso erneutes Schlussfurioso? Der UHC Pfannenstiel hatte bereits im ersten Playoff-Vergleich bis zur 35. Minute 3:0 geführt, ehe es im letzten Drittel zu einer heftigen Wende kam.
Die Gastgeber bezahlten am Ende die Rechnung dafür, ihre Chancen nicht konsequent zu nutzen. Derweil zeigten die mit ihren überfallartigen Gegenstössen stets gefährlichen Tessiner ein Lehrstück in Sachen Effizienz. Allein der letzte Abschnitt ging mit 6:1 an Ticino.
Und wie sagte «Pfanni»-Captain Nideröst schon nach der ersten Partie. «Jetzt geht es darum, die richtigen Schlüsse zu ziehen.» Viel Zeit bleibt nach der nun bereits zweiten Niederlage tatsächlich nicht mehr.