Laupen findet für einmal keine Antwort
Nur noch 2:1 vorne
Ein Dämpfer für die NLA-Frauen des UHC Laupen. Im ersten Auswärtsspiel der Playoff-Viertelfinals gibt es bei Berner Oberland eine 2:3-Niederlage.
Es waren wohl die Schlüsselsituationen im dritten Drittel. Und immer mittendrin: Veronika Machalkova. Doch der jungen Tschechin versagten beide Male die Nerven. Zuerst traf sie bei einer Überzahlsituation nur die Latte. Dann erwischte Machalkova, erneut ideal freigespielt, den Ball nicht richtig.
Es wäre jeweils das 3:2 für den UHC Laupen gewesen. Der NLA-Qualifikationszweite hätte dadurch in den Playoff-Viertelfinals (best-of-7) gegen Berner Oberland bereits auf 3:0 davonziehen können.
Doch statt Machalkova traf dann eine andere Tschechin zum vorentscheidenden 3:2. Nikol Pekarkova war für die Gastgeberinnen in der 55. Minute aus der Drehung erfolgreich. Laupen riskierte in der Schlussphase nochmals alles. Doch auch mit einer sechsten Feldspielerin anstelle von Torfrau Pascale Mir wollte im ersten Auswärtsmatch der Serie der Ausgleich nicht mehr fallen.
«Das Spiel war sehr ausgeglichen. Beo wollte unbedingt den Sieg. Deshalb ist er auch nicht unverdient», sagte Laupens Stürmerin Annina Stoll.
Einen 0:2-Rückstand korrigiert
In einer körperbetonten Partie dauerte es trotz einiger Chancen auf beiden Seiten bis zur Spielmitte, ehe das erste Tor fiel. Auch hier war Pekarkova die Berner Torschützin. Dem nicht genug, legte Norina Reusser in der 35. Minute mit dem 2:0 nach.
Dieser Rückstand weckte die Laupnerinnen ganz offensichtlich. Nur 104 Sekunden später verkürzte Anna Sigmundova bereits wieder auf 1:2. Die Gäste waren nun am Drücker, und Celine Müller traf aus grosser Distanz zum Ausgleich (38.). Laupens Stoll meinte dazu: «Die zweite Pause kam für uns zu einem unglücklichen Zeitpunkt.»