Ein herber Dämpfer für den UHC Uster
3:6-Heimniederlage
Livekameras und ganz viele Fans. Doch der UHC Uster findet im dritten Spiel der Playoff-Viertelfinals gegen Zug kein Rezept.
Es war eine Premiere, die sich der UHC Uster ganz bestimmt anders vorgestellt hatte. Erstmals überhaupt übertrug das Schweizer Fernsehen eine Playoff-Partie mit Ustermer Beteiligung live.
Der NLA-Qualifikationssiebte musste sich im dritten Duell der Playoff-Viertelfinals gegen Zug klar 3:6 geschlagen geben. Er liegt dadurch in der Best-of-7-Serie 1:2 im Rückstand.
Achtung, fertig, 0:4
Dabei waren die Ustermer schon früh auf der Verliererstrasse. Headcoach Simon Meier sah sich so schon in der 14. Minute zu einem Time-out gezwungen. Die Gastgeber lagen da nach einem Weitschuss von Raphael Neidhart bereits 0:4 hinten.
Viel änderte sich allerdings auch hinterher nicht. Im Gegenteil: Die Zuger hätten ihren Vorsprung im ersten Drittel sogar noch ausbauen können.
Die nötige Reaktion folgte erst im mittleren Abschnitt. Der UHC Uster erarbeitete sich nun eine Vielzahl an Chancen. Das nächste Tor gelang aber dennoch vor der Saison-Rekordkulisse von 785 Besucherinnen und Besucher erneut dem Gast.
Bis zum ersten Ustermer Tor vor den Livekameras dauerte es schliesslich bis zur 47. Minute, als endlich Ted Nivestam zum 1:5 traf. Der Schwede war es dann auch, der kurze Zeit später nachdoppelte (50.).
So richtig Spannung kam aber trotzdem nicht mehr auf. Dies, auch weil der UHC Uster eine Überzahlsituation nicht ausnutzen konnte.
Dafür legten die Zuger nochmals nach. Für den Schlusspunkt war dann Daniels Janis Anis besorgt, der mit dem 3:6 zumindest nochmals für etwas Resultatkosmetik sorgte (55.).