Die Riders zeigen eine starke Reaktion
Sieg und Niederlage
Die Floorball Riders führen in der Playout-Serie gegen Wasa St. Gallen 2:1. Alle Duelle gingen bisher in die Overtime.
Die NLA-Playouts der Frauen bleiben weiterhin nichts für schwache Nerven. Und mittendrin: Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti, die mit einem 4:3-Auswärtssieg über Wasa St. Gallen in der Best-of-7-Serie 2:1 führen. Jedes der drei bisherigen Vergleiche wurde dabei erst in der Verlängerung entschieden.
«Wir haben brutal Moral gezeigt. Und traten defensiv stark verbessert auf», freute sich Riders-Sportchef Giovanni Marti nach dem zweiten Sieg. Er freute sich insbesondere über die Reaktion nach der vormaligen 2:3-Heimniederlage. «Da haben wir doch einen Haufen falsch gemacht», sagte Marti.
Tatsächlich war die Partie vom Sonntagabend geprägt von einem wilden Hin und Her. Die Riders vermochten dabei immer wieder vorzulegen. Martina Spetova (2.) und Julija Rozite (7.) brachten die Oberländerinnen zunächst mit ihren Toren auf Kurs. Sie verloren allerdings nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Lisa Devenoge kurzzeitig den Faden. Und mussten prompt die St. Gallerinnen noch im Startdrittel wieder aufkommen lassen.
Ein Prellball ins Glück
Im mittleren Abschnitt war es dann Ann Zurbuchen, die in einem geduldig vorgetragenen Powerplay erfolgreich war (28.). Nur: Durch einen unnötigen Ballverlust hinter dem eigenen Gehäuse konnte Wasa allerdings in der 37. Minute erneut zum 3:3 ausgleichen. Im dritten Drittel hatte dann Rebecca Harder den Matchball für die Riders wenige Sekunden vor Schluss auf der Schaufel – und verzog. Das Siegtor holte dann Hannah Götze nach, als sie einen Prellball in der Verlängerung über die Linie bugsierte.