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Das Beste kommt bei Dübendorf zum Schluss

Der FC Dübendorf macht in der Interregio-Meisterschaft dort weiter, wo er vor der Winterpause aufgehört hat: Er siegt 1:0. Diesmal dank eines späten Tores gegen Chur.

Mit viel Kampf zum Sieg: Dübendorf (Evridpidis Blantas), hier im Spiel gegen Gossau, mit Irves Kucani. (Archiv)

Foto: Christian Merz

Das Beste kommt bei Dübendorf zum Schluss

FCD mit Heimerfolg

Der FC Dübendorf macht in der Interregio-Meisterschaft dort weiter, wo er vor der Winterpause aufgehört hat: Er siegt 1:0. Diesmal dank eines späten Tores gegen Chur.

Daniel Hess

Das Beste hatte sich der FC Dübendorf für den Schluss aufgehoben: Unmittelbar vor Ablauf der regulären Spielzeit lässt der eingewechselte Malik Sow an der Mittellinie gleich drei Gegner alt aussehen, bedient den ebenfalls spät ins Spiel eingetretenen Adam Radi, welcher in der Mitte Delil Ferati findet. Der nimmt Mass und zirkelt den Ball exakt drei Sekunden vor Ende via Lattenunterkante sehenswert in die weite Ecke.

Der interregionale Zweitligist scheint Gefallen gefunden zu haben am knappsten aller Resultate.

Nachdem er sich vor der Winterpause mit zwei 1:0-Siegen noch über den Strich gehievt hatte, gewann er auch sein erstes Rückrundenspiel gegen Chur mit demselben Resultat.

«Belohnung für die harte Arbeit»

Er würde sofort dafür unterschreiben, wenn sie künftig alle Partien 1:0 gewännen, witzelte FCD-Trainer Shaip Krasniqi, der sich nicht zuletzt über sein glückliches Händchen bei den Einwechslungen freute. Zwingend sei der Erfolg zwar nicht gewesen. «Ein Unentschieden wäre aufgrund der gezeigten Leistungen sicher auch in Ordnung gegangen», sagte der FCD-Trainer, der aber mit Genugtuung zur Kenntnis nahm, dass der FCD das berühmte Momentum offensichtlich vier Monate lang hat konservieren können.

«Zu Beginn der Saison hätten wir dieses Spiel wahrscheinlich noch verloren», glaubt Krasniqi und sieht die zuletzt glücklichen Fügungen für sein Team als Belohnung für die harte Arbeit und dafür, dass seine Spieler die Köpfe auch nach dem wenig verheissungsvollen Saisonstart nie hätten hängen lassen.

Zur Knacknuss geworden

Dass bei den Dübendorfern hinten immer häufiger die Null steht, hat seine Gründe. Sie verteidigen schlicht besser, pressen als ganze Mannschaft, machen die richtigen Wege und stellen dadurch mittlerweile eine für jeden Gegner nur schwer zu knackende Nuss dar. Das gilt selbst dann, wenn sonst nicht alles rund läuft und der Gegner am Drücker ist, wie etwa gegen Chur in den ersten 20 Minuten. «Und vorne sind wir genug stark, um jederzeit ein Tor erzielen zu können», sagt Krasniqi.

Neuzugang Leandro Teixeira etwa traf zwar gegen Chur nicht ins Schwarze, zeigte jedoch schon bei erster Gelegenheit, dass er dem FCD mit seiner Fähigkeit, auch hohe Bälle halten und verarbeiten zu können, mehr Optionen in der Offensive verschafft. Und auch sonst kann der Coach auf mehr valable Spieler zählen als auch schon. «Das belebt den Konkurrenzkampf und macht uns stärker», weiss Krasniqi.

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