Deshalb schwingt beim EHCD etwas Wehmut mit
Saisonbilanz des Aufsteigers
Der EHC Dübendorf hat sein Saisonziel nach dem Wiederaufstieg in die MHL übertroffen. Ganz glücklich ist Trainer Reto Stirnimann damit aber nicht.
Eigentlich war alles nur noch Zugabe. Der EHC Dübendorf hatte sich als Aufsteiger in der MHL lediglich die Qualifikation für die Pre-Playoffs zum Ziel gesetzt (und damit den Ligaerhalt). Erreicht hat er viel mehr, auf dem sechsten Rang zog er direkt in die Playoffs ein – und forderte im Viertelfinal den Qualifikationsdritten Huttwil über vier enge Spiele.
Zwei davon gingen in die Verlängerung, eines verlor der EHCD mit einem Tor Unterschied. Und beim 0:3 zum Auftakt fielen zwei Gegentore erst in den letzten drei Minuten. Chancenlos waren die Dübendorfer in dieser Serie also beileibe nicht. «Klar wäre der Halbfinal cool gewesen», sagt Sportchef Urs Wüst. «Aber es ist wie es ist. Wir haben unser Potenzial abgerufen.»
Auch Trainer Reto Stirnimann hätte vor dem Saisonstart wohl blind für einen 6. Rang unterschrieben. Nun blickt er aber mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Vor allem im Kontext der gesamten Saison, in die der Aufsteiger überraschend stark startete und sich in der oberen Ranglistenhälfte festsetzte, ehe er eine Baisse überstand und auf die Playoffs hin die Form wiederfand.

