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Das hat Seltenheitswert

Das NLA-Schlusslicht Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gewinnt erst zum zweiten Mal in dieser Saison eine Partie.

Riders-Captain Michelle Schär (links) und Julija Rozite konnten den zweiten Saisonsieg bejubeln. (Archiv)

Foto: Christian Merz

Das hat Seltenheitswert

Riders holen Mumm

Das NLA-Schlusslicht Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gewinnt erst zum zweiten Mal in dieser Saison eine Partie.

Die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti haben sich eine Moralspritze zur rechten Zeit erarbeitet: Die Oberländerinnen gewannen die letzte Partie der Qualifikation auswärts gegen Berner Oberland nach Verlängerung 4:3. Den Siegtreffer erzielte Captain Michelle Schär in der 66. Minute – sie fackelte bei einem Konter nicht lange. Die Oberländerinnen waren in der Verlängerung insgesamt die gefährlichere Equipe gewesen. Schär hatte bereits kurz vor dem Siegtor die Latte getroffen.

Die Riders legten in der für die Tabellensituation beider Teams bedeutungslosen Partie viel Kampfgeist an den Tag. Nach dem ersten Drittel lagen sie 0:2 zurück. Doch Rebecca Harder (35.) und Malin Brolund (44.) brachten die Gäste mit ihren Treffern in die Partie zurück. Zehn Minuten vor Schluss gerieten die Oberländerinnen erneut in Rückstand, und es fehlte nicht viel zur 16. Saisonniederlage. Doch diesmal wussten sie sich aus der misslichen Lage zu befreien. Vendula Stolbova sorgte 52 Sekunden vor Schluss für den Ausgleich, als die Oberländerinnen ohne Torhüterin und mit einer zusätzlichen Feldspielerin alles nach vorne warfen.

«Auf dem Boden bleiben»

Der zweite Sieg im 18. Spiel ändert nichts mehr an der Tatsache, dass die Riders die Qualifikation auf dem letzten Rang beenden. Doch sie haben sich damit Mumm geholt für die Playout-Serie gegen Wasa St. Gallen, die am kommenden Wochenende beginnt.

«Es sind schöne Glücksgefühle, das Team hat diesen Sieg verdient», sagt Riders-Sportchef Giovanni Marti. «Aber es gilt auch auf dem Boden zu bleiben und mit der richtigen Einstellung in die Playouts zu gehen. Denn jetzt gehts für uns erst richtig los.»

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