Vom beschaulichen Pfäffikon ins lärmige Millionen-Kairo
Pfäffiker Squasherin
Für ihren Olympia-Traum hat Cindy Merlo die Komfortzone verlassen. Die Pfäffikerin will in der Squash-Hochburg Ägypten zu einer noch kompletteren Spielerin reifen.
Zur Vorbereitung für die nächsten Olympischen Spiele nach Kairo ziehen? «Das wäre doch ein Traum», sagt Cindy Merlo. So hat alles im letzten Mai angefangen. Ihre Worte richteten sich an Squash-Kollege Yannick Wilhelmi, mit dem sie die Sonne in Ägyptens Hauptstadt genoss. Merlo spielte dort gerade an der Weltmeisterschaft. Dabei schaffte es die Pfäffikerin in die 2. Runde, wo sie an der Weltnummer 22 scheiterte.
Kairo ist nicht einfach irgendein Austragungsort einer WM. Hier ist Squash ein Ereignis. Der Vierwand-Glascourt, in dem jeweils die entscheidenden Partien der Turniere ausgetragen werden, steht vor den Pyramiden von Gizeh. Und: An der Squash-Spitze gibt Ägypten deutlich den Ton an – bei den Frauen wie den Männern.

