Eigentlich würde er lieber noch spielen
EHCD-Assistenzcoach Fabian Hurter
Dübendorfs langjähriger Verteidiger Fabian Hurter wechselte auf diese Saison hin hinter die Bande. Nicht ganz freiwillig. Aber der EHCD ist für ihn ein Zuhause.
«Gehofft hatte ich noch lange. Und ganz aufgegeben habe ich es noch immer nicht.» Fabian Hurter sitzt am Samstag vor dem Spiel gegen Seewen in der Bar des Dübendorfer Chreis. Seit dieser Saison ist der 37-Jährige Assistenztrainer im EHCD, und im Normalfall wäre er zu diesem Zeitpunkt im Kraftraum, während sich die Spieler auf dem Eis aufwärmen.
Hurter will fit bleiben, falls es ihn doch noch einmal auf dem Eis braucht – oder ganz einfach für ein Abschiedsspiel. Sofern sein Körper das dann auch zulässt. «Ich bin vielleicht nicht der Schnellste, aber die Übersicht, die Pässe, das Stellungsspiel – das kann dir niemand klauen», sagt Hurter.
So ganz freiwillig war der Wechsel vom Eis hinter die Bande nicht. In der letzten Saison stand Hurters Name nur gerade in drei Spielen auf dem Matchblatt; im Jahr zuvor brachte er es auf lediglich 13 Spiele. Probleme mit einer angerissenen Patellasehne am Knie, eine Operation und Hüftprobleme sorgten dafür, dass der routinierte Verteidiger meistens fehlte.
