Wo das Problem der Ustermer Handballerinnen liegt
Ustermerinnen kämpfen gegen Abstieg
Die Frauen des TV Uster liegen nach der Qualifikation in der SPL2 am Tabellenende. Der Aufsteiger kann den Ligerhalt noch aus eigener Kraft schaffen – doch dafür muss er viel effizienter werden.
Wie geht man mit Niederlagen um? Das konnten die Frauen des TV Uster in dieser Saison bisher hinlänglich üben. Laura Ussia, spielende Co-Trainerin, sagt: «Hinfallen, aufstehen, die Krone richten – und weiterkämpfen. So kommt es mir vor. Manchmal dauert es einen Moment, bis der Kopf wieder aus dem Sand ist. Aber alle pushen sich gegenseitig.»
Das klingt nicht gerade nach Zerfallserscheinungen, sondern nach intaktem Teamgefüge. Selbstverständlich ist das nicht. Denn nach dem Aufstieg in die SPL2 essen die Ustermerinnen in der zweithöchsten nationalen Liga hartes Brot. Daran änderte sich auch am Samstag nichts. 20:28 verloren die Ustermerinnen zum Abschluss der Qualifikation gegen Aargau Ost.
Es war die sechste Niederlage in Serie, die elfte im 14. Meisterschaftsspiel. Damit ist nun auch klar, dass die Ustermerinnen die Abstiegsrunde als Tabellenletzte in Angriff nehmen – also auf dem einzigen Abstiegsplatz. Zehn Spiele verbleiben ihnen, um mindestens einen Gegner hinter sich zu lassen. Zwei Punkte beträgt die Differenz zum Zweitletzten Leimental.

