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Erst ein Arbeitssieg für Pfannenstiel – dann ein Spiel zum Vergessen

Der UHC Pfannenstiel muss sich gegen Reinach den Erfolg hart erkämpfen. Danach setzt es für den NLB-Aufsteiger bei Obwalden ein Debakel ab.

Pfannenstiels Fabio Luchsinger (links) war gegen Reinach (Marcel Schaffner) an vier der sieben Tore direkt beteiligt.

Foto: Robert Pfiffner

Erst ein Arbeitssieg für Pfannenstiel – dann ein Spiel zum Vergessen

Auf Arbeitssieg folgt Nackenschlag

Der UHC Pfannenstiel setzt beim 7:4 gegen Reinach spät zur Kür an – dann gibt es für ihn eine heftige 0:8-Pleite.

Es war eine harte Bauchlandung für den UHC Pfannenstiel. Erstmals seit Anfang Dezember ging der NLB-Aufsteiger auswärts gegen Obwalden wieder in einer Partie gänzlich leer aus. Und wie: Gleich mit einer 0:8-Packung wurde das Team von Headcoach Marc Werner zurück nach Egg geschickt.

Nicht einmal ein Ehrentor wollte «Pfanni» also am Sonntagabend in Sarnen gelingen. Die Gegentore folgten dabei in regelmässigen Abstanden, sodass die Gäste eigentlich in keiner Phase auf einen Punktgewinn hoffen konnten.

Ein unbequemer Gegner

Auch im Heimspiel zuvor beim 7:4 über Reinach war nicht alles glatt gelaufen. Pfannenstiel tat sich zumindest ein Drittel lang schwer – und lag sogar 0:1 zurück. Die Gastgeber traten fortan aber druckvoller auf – und wurden dafür belohnt. Sven Bier (24.) und Simon Suter (36.) – beide Male nach einer Vorlage von Fabio Luchsinger – wendeten die Partie.

Die tief stehenden Aargauer blieben aber auch im letzten Abschnitt ein unbequemer Gegner. Innert 16 Sekunden gingen sie wiederholt in Führung.

Ein Doppelschlag von Lukasz Chlebda sorgte aber für die neuerliche, und dieses Mal entscheidende Wende. Bis zum Schluss zog Pfannenstiel noch auf 7:4 davon – dies, auch weil nun Reinach mehr riskierte und den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers auswechselte. Den Schlusspunkt setzte dabei wiederholt Chlebda mit seinem dritten Treffer.

Dieser meinte dem Spielverlauf entsprechend: «Am Anfang waren wir etwas zu unpräzise und hatten Mühe, richtig ins Spiel zu kommen.»

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