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Uster jubelt nach Schlagabtausch

Der UHC Uster erzwingt in einem engen NLA-Duell gegen Langnau das Glück – und siegt in der Overtime.

Dynamisch nach vorne: Auch Usters Joris Hänseler reihte sich gegen Langnau unter die Torschützen ein.

(Archiv) Foto: Christian Merz

Uster jubelt nach Schlagabtausch

Wieder auf Kurs

Philipp Wyss

Der UHC Uster sichert sich mit dem 5:4-Sieg nach Verlängerung auswärts gegen Langnau zwei wichtige Punkte mit Blick auf die Playoff-Qualifikation in der NLA.

Der UHC Uster hat seine Durststrecke überwunden. Nachdem er bis Anfang Januar fünfmal in Folge verloren hatte, folgte nun auf den erzitterten Pflichtsieg über NLA-Schlusslicht Wasa St. Gallen ein guter Auftritt in Langnau – mit einem 5:4-Erfolg nach Verlängerung. Der umjubelte Siegestorschütze war Filip Karlsson.

Brütsch ein starker Rückhalt

Der Auswärtserfolg war keineswegs unverdient. Die Ustermer liessen sich von den zuweilen sehr druckvoll agierenden Gastgebern nie aus dem Konzept bringen. Mit einigen wenigen Ausnahmen behielt man vor dem eigenen Gehäuse stets die Übersicht; zudem liess sich UHCU-Keeper Nicola Brütsch einige starke Paraden gutschreiben.

Das Score eröffnete Uster-Topskorer Pascal Schmuki mit einem trockenen Weitschuss. Kurz vor der Pause vertändelten die Gäste dann aber den Ball in der eigenen Hälfte, was Langnau zum 1:1 nutzte.

Mehrere Führungswechsel

Ab Mitte des zweiten Drittels kreierten die Emmentaler eine kurze Druckphase, die mit der erstmaligen Führung belohnt wurde. Doch darauf fand Linus Chrétien eine Antwort mittels eines Schlenzers (37.).

Nach dem erneuten Führungstreffer der Langnauer im Schlussdrittel dauerte es nur gerade 65 Sekunden, bis Daniels Jānis Anis im Getümmel vor dem Langnauer Gehäuse am schnellsten reagierte und zum 3:3 ausglich. 68 Sekunden darauf lagen die Ustermer dann sogar durch Joris Hänseler wieder in Führung.

Zum Sieg sollte es aber (vorerst) nicht reichen. Gfeller sorgte in der 57. Minute dafür, dass eine Overtime nötig wurde, wo dann der eingangs erwähnte Karlsson für den Unterschied sorgte.

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