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Alunni Bravi verlässt Hinwil

Sauber-«Repräsentant» weg – kommt der neue Teamchef früher?

Zwei Jahre lang war Alessandro Alunni Bravi so etwas wie Teamchef von Sauber. Nun gehen der Italiener und der Hinwiler Rennstall getrennte Wege.

Alessandro Alunni Bravi war seit 2017 in Hinwil – geht er aus freien Stücken oder muss er gehen?

Foto: Sauber Motorsport AG

Alunni Bravi verlässt Hinwil

Zwei Jahre lang war Alessandro Alunni Bravi so etwas wie Teamchef von Sauber. Nun gehen der Italiener und der Hinwiler Rennstall getrennte Wege.

Teamchef war er eigentlich nicht – aber das Gesicht des Hinwiler Sauber-Teams an der Rennstrecke. «Teamrepräsentant» hiess die Funktion von Alessandro Alunni Bravi in den letzten beiden Saisons. Nun verlässt der 50-jährige Italiener den Formel-1-Rennstall per Ende Januar.

Alunni Bravi wurde 2017 vom damaligen Teamchef Frédéric Vasseur nach Hinwil gelotst als Verwaltungsratsmitglied und als Anwalt. 2022 wurde er zum «Managing Director» befördert und war seither für die Bereiche Marketing, Kommunikation, Vertrieb, Recht, IT und Finanzen zuständig. Nach dem Abgang von Vasseur zu Ferrari 2023 wurden die Aufgaben des Teamchefs auf mehrere Personen aufgeteilt – und Alunni Bravi wurde zum Teamrepräsentant.

Nun spricht er in einem Communiqué von einem «emotionalen Moment», den das Ende seiner Zeit bei Sauber darstelle. «Dieses Team ist eine Familie und hat eine vielversprechende Zukunft vor sich.» Die Firma habe gleichermassen aufregende wie schwierige Zeiten erlebt, «ohne jemals den Spirit und das Commitment zu verlieren, was ich inspirierend finde.»

Wheatley soll schon im April starten

Geht Alunni Bravi aus freien Stücken oder muss er gehen? In der Mitteilung sagt er, er wende sich einem neuen Projekt zu, wird aber nicht konkreter.

Tatsache ist: Spätestens ab Sommer hätte es seine Funktion als Teamrepräsentant ohnehin nicht mehr gegeben. Schon im letzten Jahr gelang Sauber – respektive Audi, dessen Werksteam die Hinwiler ab 2026 sind – ein aufsehenerregender Transfer mit der Verpflichtung von Jonathan Wheatley als Teamchef. Der Brite gilt als eine der zentralen Figuren bei Red Bull und war als Teammanager und zuletzt als Sportdirektor bei sämtlichen WM-Erfolgen des Rennstalls dabei (sechs Titel bei den Konstrukteuren, acht Fahrer-Weltmeistertitel).

Geplant war sein Start bei Sauber aus vertraglichen Gründen erst auf Juli dieses Jahrs – unterdessen kursieren allerdings Gerüchte, wonach Wheatley schon auf Anfang April nach Hinwil kommen soll.

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