Laupen gibt ein spätes 3:1 aus der Hand
Niederlage gegen Zug
Die NLA-Frauen des UHC Laupen gehen im ersten Spiel des Jahrs als Verliererinnen vom Feld, holen aber wenigstens einen Punkt.
Den NLA-Frauen des UHC Laupen ist der Wiedereinstieg in die Meisterschaft nach dreiwöchiger Pause nicht nach Wunsch geglückt. Die Oberländerinnen verloren ihr Heimspiel gegen Zug nach Verlängerung 3:4. Das entscheidende Tor fiel in der 5. Minute der Overtime – kurz nach einer Grosschance der Laupnerinnen.
Sie hatten sich im engen und umkämpften Duell nach einem torlosen Startdrittel im zweiten Abschnitt dank Treffern von Yara Hofmann und Alina Hofmann einen 2:1-Vorsprung verschafft, wobei die drei Tore innert weniger als drei Minuten fielen. Im Schlussabschnitt wiederholten sich die Ereignisse – diesmal trafen die Zugerinnen aber doppelt, nachdem Vanessa Wetten in der 53. Minute auf 3:1 erhöht hatte.
Das Momentum den Zugerinnen geschenkt
«Ein 3:1 darf man nicht aus der Hand geben», sagte Laupens Torhüterin Pascale Mir, die zur besten Spielerin der Oberländerinnen gewählt wurde. «Sie hatten das Momentum danach auf ihrer Seite.» Mir attestierte den Laupnerinnen keine schlechte Leistung: «Wir haben unseren Gameplan anfangs gut umgesetzt, aber unsere Chancen nicht genützt. In der Defensive wurden wir immer fehlerhafter und liessen zu viele gefährliche Aktionen zu.»
Weil Emmental Zollbrück gegen Leader Kloten-Dietlikon verlor, liegen die Laupnerinnen weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz – punktgleich mit den Bernerinnen und einen Zähler vor Zug.