Der UHC Uster dreht zu spät auf
Negativtrend hält an
Der UHC Uster unterliegt auswärts bei Rychenberg Winterthur 7:8. Das NLA-Team wartet damit noch immer auf das erste Erfolgserlebnis in der Rückrunde.
Der UHC Uster wartet nicht nur noch immer auf das erste Erfolgserlebnis in der NLA-Rückrunde. Bei der 7:8-Niederlage gegen Rychenberg Winterthur musste er sogar zum fünften Mal infolge eine Niederlage einstecken.
Gegen den Kantonsrivalen hatten die Ustermer auch vor nunmehr bereits zwei Monaten den letzten Sieg landen können. Es war so quasi der Schlusspunkt einer fulminanten ersten Meisterschaftsphase – in der sie sogar kurzzeitig die Tabelle angeführt hatten.
Bei der gelungenen Revanche von Rychenberg sündigte Uster insbesondere im Startdrittel. Gleich mehrere gute Chancen wurden fahrlässig vergeben, was sich rächen sollte. Es war nämlich die Gastgeber, die stattdessen mit einer 2:0-Führung im Rücken in die erste Pause gingen.
Nur einmal ausgleichen können
Marcel Arnet gelang hinterher bereits nach 24 Sekunden im mittleren Abschnitt der Anschlusstreffer. Es war der Startschuss eines spektakulären Torfestivals, bei dem die Ustermer zwischenzeitlich zum 3:3 ausgleichen konnten. Dennoch lagen sie nach 40 Minuten 4:7 im Hintertreffen.
Der UHC Uster – mittlerweile nur noch mit zwei Linien agierend – steckte allerdings nie auf und verkürzte auf 5:7 und 6:8. Und 78 Sekunden vor Schluss gelang dem wieder genesenen Claudio Schmid tatsächlich sogar das 7:8-Anschlusstor. Zur Krönung in Form des Ausgleichs sollte es aber nicht mehr reichen.