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Ein bitteres Ende für den EHC Dübendorf

Der EHC Dübendorf dreht in Frauenfeld einen 0:2-Rückstand in eine Führung – und geht am Ende doch leer aus.

Dübendorfs Alessio Pozzorini (links) steuerte zwar zwei Assists bei – am Ende gab es dennoch keinen Ertrag.

(Archiv) Foto: David Kündig

Ein bitteres Ende für den EHC Dübendorf

Niederlage für MHL-Rückkehrer

Der EHC Dübendorf zeigt auswärts in Frauenfeld nach einem 0:2-Rückstand eine starke Reaktion. Die Glattaler belohnen sich aber nicht für diesen Effort.

Beat Gmünder

Der EHC Dübendorf verliert in der letzten Sekunde die MHL-Partie in Frauenfeld mit 4:5. Nach zuletzt sechs verlorenen Spielen in Serie können die Thurgauer damit wieder ein Erfolgserlebnis feiern, während der EHCD nun drei der letzten vier Partien verloren hat. Nach einer 0:2-Rücklage schafften es die Glattaler zwar, das Spiel im Mitteldrittel kurzzeitig zu drehen, doch behielten die Gastgeber das bessere Ende letztlich für sich.

Es hilft wenig, wenn man zwar mehr Scheibenbesitz aufweist, aber nur selten zwingend in die Nähe des Slots kommt und keine gefährlichen Abschlüsse verzeichnet. Anders der EHC Frauenfeld. Den Thurgauern reichte eine kurze Einschnürung der Glattaler in der 12. Minute zum Führungstreffer durch ihren Topskorer Dario Tanno.

EHCD-Captain Dominik Hardmeier schwor vor dem zweiten Drittel seine Mannen nochmals ein. Offensiver wurde Dübendorf dennoch nicht. Im Gegenteil: Frauenfeld verzeichnete Vorteile und setzte den EHCD mehrfach unter Druck. Ein erster Lohn: Adrian Wetli verwertete letztlich das Zuspiel von Tanno zum 2:0. Fünf Minuten später sah die Lage für die Thurgauer bereits anders aus.

Wende ohne Nutzen

Dübendorf reagierte nun, wurde zielstrebiger. Noa Mazzaro zog ungebremst Richtung Slot und verkürzte. Lars-Kevin Spillmann zog von der blauen Linie her ab und glich mittels Hocheckschuss aus. Nach gut zwei weiteren Zeigerumdrehungen sah Nico Kammermann die Lücke, die zur Spielmitte den Führungstreffer für die Glattaler bedeutete. Den Vorsprung brachte Dübendorf nicht in die Pause. Wetli glich kurz vor der Sirene wieder aus.

Cyrill Fehr traf früh im Schlussabschnitt und brachte das Heimteam wieder in Front. Dübendorf tat sich schwer gegen die aufsässigen Thurgauer. Dank der Routine von Hardmeier glich der EHCD nochmals aus. Es nützte nichts. Als alle schon mit der Verlängerung rechneten, schoss Nino Russo eine Sekunde vor Schluss Frauenfeld ins Glück.

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