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Der EHC Wetzikon wird schlecht belohnt

Der EHC Wetzikon darf in Arosa lange auf den nächsten Punktezuwachs hoffen - und verliert trotzdem 1:3.

Für Wetzikon (Markus Odermatt , links) wäre in Arosa mit etwas Glück mehr dringelegen.

(Archiv) Foto: Christian Merz

Der EHC Wetzikon wird schlecht belohnt

MHL-Aufsteiger ohne Glück

Der EHC Wetzikon zeigt auch in Arosa über weite Strecken eine gute Leistung – einen Ertrag gibt es dieses Mal aber für einmal nicht.

Viermal in Serie punktete der EHC Wetzikon zuletzt. Und auch bei der 1:3-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Arosa wäre erneut etwas für den MHL-Aufsteiger dringelegen.

Die Oberländer erlebten zwar einen veritablen Kaltstart, nachdem Jan Zwissler bereits nach 42 Sekunden für die gastgebenden Bündner zur Führung getroffen hatte. Von diesem frühen Schock erholte sich der EHCW nach einer ersten Druckphase der Aroser aber zunehmend besser. Wetzikon fand jedoch nicht nur in die Spur, sondern konnte noch im ersten Drittel ausgleichen. Ausgerechnet der Ex-Aroser Jerôme Portmann war es, der mit einem satten Flachschuss für das nicht unverdiente 1:1 besorgt war (18.).

Der mittlere Abschnitt war beidseitig von Strafen geprägt – weitere Tore sollten aber vorderhand nicht fallen. Aufseiten der Wetziker präsentierte sich insbesondere Torhüter Jan Rutz wiederholt hellwach und verhinderte so vorerst einen zweiten Treffer der Bündner.

Das fatale 1:2

Und es schien noch mehr möglich. Im Schlussdrittel schnupperte der EHCW ernsthaft an der Führung. Diese wollte aber nicht fallen. Im Gegenteil: Es war die 55. Minute angebrochen, als die Scheibe in der eigenen Zone vertändelt wurde und stattdessen Maurin Tosio – der Sohn der Goalie-Legende Renato Tosio – zum 2:1 traf.

In der restlichen Zeit versuchten die Wetziker nochmals zu reagieren – und setzten nach einem Time-out in den letzten zwei Minuten ohne Goalie alles auf eine Karte. Der erhoffte Effekt blieb aber aus, und Gregory Bedolla traf 46 Sekunden vor der Schlusssirene aus grosser Distanz ins verwaiste Tor.

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