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Cadeau de la Vie gewinnt Swiss Champions Race

Die wichtigsten Oberländer Meldungen aus dem Pferderennsport im Newsticker.

Cadeau de la Vie gewinnt Swiss Champions Race

Pferderennen-News in Kürze

Die wichtigsten Oberländer Meldungen aus dem Pferderennsport im Newsticker.

Cadeau de la Vie gewinnt Swiss Champions Race

Cadeau de la Vie sparte sich die beste Leistung für den letzten Renntag des Jahres auf. Nach diversen Ehrenplätzen gelang dem zwölfjährigen Wallach ausgerechnet im Swiss Champions Race, das auf der Bahn von Avenches ausgetragen wurde, der erste Saisonsieg. Besitzer des Elite-Trabers ist der Fehraltorfer Roland Müller. Im Schlussbogen noch an vierter Stelle liegend, erwies sich Cadeau de la Vie auf der Zielgeraden als klar stärkstes Pferd. In unwiderstehlicher Manier überholte er das Spitzentrio und kreuzte den Zielpfosten mit komfortablen drei Längen Vorsprung.

Siegte Cadeau de la Vie als Aussenseiter, so ging Distillato als klarer Favorit in den Silver Cup. Dieser Einschätzung wurde Roland Müllers zweiter Starter des Tages vollauf gerecht. Ohne dass seine zahlreichen Anhänger gross ins Schwitzen gekommen wären, setzte er sich in der Endphase sicher durch und realisierte seinen vierten Sieg in Serie. Gesteuert wurden Cadeau de la Vie und Distillato von Marc-André Bovay respektive dessen Sohn, Xavier Bovay, dem erfolgreichsten Fahrer der Saison 2024. (wib)

20. November


Distillato erneut überlegener Sieger

Distillato ist zurzeit in seiner Kategorie eine Klasse für sich. Bei seinem jüngsten Sieg auf der Trabrennbahn Avenches liess er der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Im Sulky des fünfjährigen Wallachs, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.

Da Favorit Distillato im Prix de Morges (2400 Meter, 7000 Franken) aufgrund seiner Gewinnsumme mit einem Starthandicap von 25 Meter ins Rennen gehen musste, war er vorerst im hinteren Teil des Feldes zu sehen. Nachdem er rund tausend Meter vor Schluss mit einem ersten Rush seine Position verbessert hatte, verabschiedete er sich auf der Zielgeraden zu einem hochüberlegenen Triumph. Es war beim achten Start in Avenches sein sechster Sieg und sein dritter in Serie.

Während Distillato die Siege aneinanderreiht, scheint Cadeau de la Vie auf Ehrenplätze abonniert. Der zwölfjährige Wallach, der ebenfalls für Roland Müller läuft, wurde im Grand Prix du Trotteur Français (2375 Meter, 12 000 Franken) zum sechsten Mal in dieser Saison Zweiter. (wib)

31. Oktober


Zweiter Platz für Carina Schneider

Beim letzten Dielsdorfer Renntag der Saison schrammte Carina Schneider knapp an einem Volltreffer vorbei. Lediglich um eine Halslänge geschlagen, wurde die Walder Rennreiterin mit dem sechsjährigen Wallach Chief of Staff Zweite in einem über 1800 Meter führenden Flachrennen, das mit einem Preisgeld von 8000 Franken ausgestattet war.

Ausgangs der Schlusskurve noch an sechster oder siebenter Stelle galoppierend, zeigten Chief of Staff und Carina Schneider auf der Zielgeraden einen beeindruckenden Endspurt. Einen Moment sah es sogar danach aus, als würden sie auch noch am führenden Catching Fire vorbeistürmen, doch als sie auf dessen Höhe angelangt waren, konnte sich dieser mit einem letzten Effort ins Ziel retten.

Für den zweiten Oberländer Podestplatz sorgte Perfect Way. Der Schimmelwallach, der die Farben der Ustermer Rechtsanwältin Kathrin Teuscher vertritt, lief im Eröffnungsrennen (2300 Meter, 8000 Franken) auf Rang drei und verpasste dabei eine noch bessere Klassierung ebenfalls nur knapp. (wib)

21. Oktober


Distillato siegt überlegen

Auf der Rennbahn Avenches hat Distillato ein über 3000 Meter führendes und mit 7000 Franken Preisgeld dotiertes Trabfahren souverän für sich entschieden. Der fünfjährige Wallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Aufgrund der im bisherigen Saisonverlauf gezeigten Leistungen wurde Distillato am Wettmarkt mit einer Siegquote von 1,40:1 als hoher Favorit gehandelt. Und dieser Einschätzung wurde er bei regnerischem Wetter vollauf gerecht. Nachdem er unterwegs im Windschatten seines führenden Trainingsgefährten Soundtrack ein optimales Rennen hatte, trommelte Distillato auf der Zielgeraden einen Endspurt auf die Bahn, gegen den die Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance hatte.

Die Saisonbilanz von Distillato, der von seinem Trainer Marc-André Bovay gesteuert wurde, ist beeindruckend. Seit der Sohn des US-Hengstes Cantab Hall im Frühling in die Schweiz geholt wurde, hat er hierzulande bei sieben Starts fünf Siege und zwei zweite Plätze realisiert. (wib)

15. Oktober


Ehrenplätze für Cadeau de la Vie und Gorki Brio

Auch am zweiten Maienfelder Renntag spielten Oberländer Pferde eine prominente Rolle. Am besten hielten sich Cadeau de la Vie, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, und Gorki Brio aus dem Stall des Werrikers Theo Fankhauser, die in ihren Rennen jeweils als Zweite einliefen.

Früher gab es die Maienfelder Meile. Inzwischen führt das mit zwei Vorläufen und einem Final ausgetragene Trabfahren nicht mehr über 1609, sondern über 2450 Meter. Gorki Brio, der im Vorlauf nach langer Führung Dritter geworden war, steigerte sich im Final auf Rang zwei. Im Sulky sass wie gewohnt Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. Ebenfalls nur einen Gegner vor sich dulden musste Cadeau de la Vie im zweiten trabsportlichen Highlight, dem Grand Prix Maienfeld (2450 Meter, 11 000 Franken). Es war bereits sein fünfter zweiter Rang in diesem Jahr.

Bei den Galoppern wurde die von ihrer Walder Trainerin Carina Schneider gerittene Königin Lucia Dritte eines Flachrennens (2650 Meter, 10 000 Franken). Falcão, der den Scala Racing Club vertritt, wurde eine Viertellänge hinter der Schneider-Stute Vierter. (wib)

14. Oktober


Zweiter Platz für Laser de Joudes

Wie schon beim Start zuvor beendete Laser de Joudes auch seinen jüngsten Auftritt in Avenches als Zweiter. Der dreijährige Wallach, der vom die Jahreswertung der Fahrer überlegen anführenden Xavier Bovay gesteuert wurde, vertritt die weiss-gelb-blauen Farben des Fehraltorfers Roland Müller.

Nach dem Start des über 2400 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix de Pontchâteau übernahm Xavier Bovay mit Laser de Joudes sogleich das Kommando. Seinen kürzlichen Bezwinger Loco Joma vermochte er zwar sicher auf Distanz zu halten, nicht aber Lattzigo, ein Vertreter der den Schweizer Trabrennsport dominierenden Ecurie Turrettini. Nachdem Lattzigo lange im Windschatten von Laser de Joudes gelauert hatte, vermochte er den Müller-Traber im Endspurt zu bezwingen und so dessen ersten Volltreffer noch einmal zu verhindern. Loco Joma belegte für die Effretiker Ecurie Max Gordon Rang drei. (wib)

7. Oktober


Gorki Brio nach langer Führung Dritter

Drei Platzierungen in den Geldrängen resultierten für die Oberländer Pferde auf dem Maienfelder Rossriet. Für das Bestresultat sorgte Gorki Brio, der in einem über 2450 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Trabfahren Dritter wurde. Trainer und Besitzer des achtjährigen Wallachs ist der Werriker Theo Fankhauser. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

Lange sah es danach aus, als könnte Gorki Brio noch mehr erreichen. Nach einem Blitzstart übernahm er sogleich die Führung, kam nach einer Beschleunigung auf der letzten Gegenseite auch noch als Erster auf die Zielgerade, doch auf den letzten Metern wurde er von zwei Gegnern noch abgefangen und auf den dritten Platz verwiesen. Gustavo de Joma, der zweite Fankhauser-Traber, belegte in einem für Inländer-Pferde reservierten Rennen Rang vier.

Ebenfalls Vierte wurde Königin Lucia in einem Galopprennen (2650 Meter, 9000 Franken). Die Fuchsstute verpasste die Podestplätze lediglich um Nase. Geritten wurde sie von Carina Schneider, die Königin Lucia in Wald selber trainiert. (wib)

6. Oktober


Sieg und Ehrenplatz für Müller-Traber

Obwohl sich die Oberländer Delegation am kürzlichen Trabrenntag in Avenches auf Cadeau de la Vie und Distillato, zwei Pferde des Fehraltorfers Roland Müller, beschränkte, sorgten diese mit einem Sieg und einem zweiten Platz für eine glänzende Ausbeute.

Distillato wurde im über 2350 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix Manon de Belmont seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Hatte er zuletzt nach einem starken Endspurt den Sieg um Haaresbreite verpasst, so überholte er diesmal den letzten Gegner deutlich vor und nicht erst nach dem Ziel. Damit gelang dem fünfjährigen Wallach bereits der vierte Volltreffer seit dem Juni.

Im Rennen der Elite, dem Prix d’Automne (3000 Meter, 12 000 Franken), hatte Cadeau de la Vie im Rücken des führenden Favoriten Fire Cracker einen optimalen Rennverlauf. Fire Cracker, die Nummer eins der Schweiz, konnte er nicht vom Thron stossen, doch die übrigen Pferde hielt der Zwölfjährige sicher auf Distanz. Gesteuert wurden die zwei Müller-Traber von Marc-André Bovay. (wib)

30. September


Platzgelder für Fankhauser-Traber

Am Galarenntag der Rennbahn Dielsdorf wurden neben dem Grand Prix Jockey Club und sieben weiteren Galopprennen auch zwei Trabfahren ausgetragen. Im ersten, das über 2400 Meter führte und mit 7000 Franken dotiert war, klassierten sich Gorki Brio und Gustavo de Joma auf den Rängen drei respektive vier. Beide Pferde gehören dem Werriker Theo Fankhauser, der auch für das Training des Duos verantwortlich zeichnet. Während Gustavo de Joma von Joey Vignoni gesteuert wurde, sass bei Gorki Brio Fankhausers Tochter Evelyne Hirt im Sulky.

Gustavo de Joma hatte im Windschatten des Leaders und späteren Siegers Iattix eigentlich die bessere Ausgangslage als der hinter ihm eingereihte Gorki Brio. Doch im Unterschied zu seinem Stallgefährten vermochte Gorki Brio in der Endphase noch einmal stark zu beschleunigen. So kreuzte er als Dritter den Zielpfosten etwas mehr als eine Länge vor Gustavo de Joma und verpasste den zweiten Rang lediglich um einen Kopf. (wib)

24. September


Loco Joma siegt vor Laser de Joudes

Loco Joma und Laser de Joudes sorgten auf der Trabrennbahn Avenches für einen Oberländer Doppelsieg, und zwar im Prix de Dozulé, der über 2350 Meter führte und mit 7000 Franken dotiert war. Während Sieger Loco Joma die Interessen der Effretiker Ecurie Max Gordon vertritt, gehört der zweitplatzierte Laser des Joudes dem Fehraltorfer Roland Müller.

Fahrer Joey Vignoni liess sich mit Loco Joma auf keinerlei taktische Spielchen ein und strebte nach dem Start sogleich an die Spitze. Toto-Favorit Laser des Joudes machte ihm diese nicht streitig, sondern er wurde von Xavier Bovay im Rücken des Leaders positioniert. Auf der Zielgeraden verliess Laser des Joudes dann den Windschatten und startete einen Angriff, der allerdings wenig überzeugend ausfiel. So ging das Duell der zwei dreijährigen Wallache, die beide vom Schweizer Champion Marc-André Bovay trainiert werden, klar an Loco Joma, der mit zweieinhalb Länger Vorsprung ins Ziel kam. Joey Vignoni sass nicht nur im Sulky des Siegers, er ist zusammen mit seinem Vater Martin Weber auch Züchter von Loco Joma. (wib)

24. September


Distillato verpasst Sieg knapp

Auf der Trabrennbahn von Avenches wurde Distillato Zweiter im Final des Silver Cups, der über 2350 Meter führte und mit 13 000 Franken dotiert war. Der fünfjährige Wallach gehört Roland Müller aus Fehraltorf. Im Sulky sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.

Ende August hatte sich Distillato bei seinem dritten Saisonsieg vor einer am Schluss stark aufdrehenden Stute gerade noch ins Ziel retten können. Diesmal waren die Rollen von Hase und Jäger vertauscht. Während Distillato hinter einem nachlassenden Gespann festsass, ging der führende Mitfavorit Nuzzle’em im Schlussbogen in die Offensive, so dass er mit diversen Längen Vorsprung auf die Zielgerade einbog. Nachdem er auf freie Bahn gelangt war, machte sich Distillato auf die Verfolgung. Der Müller-Wallach trommelte einen bemerkenswerten Endspurt auf die Bahn, kam dem Führenden näher und näher, doch überholen konnte er ihn erst zwei, drei Meter nach dem Ziel. (wib)

15. September


Carina Schneider siegt in Quakenbrück

Vor rund 10 000 Zuschauern hat die Walder Rennreiterin im norddeutschen Quakenbrück überraschend ein traditionsreiches Hindernisrennen gewonnen.

Einmal im Jahr werden in der niedersächsischen Kleinstadt Quakenbrück Pferderennen abgehalten. Hauptereignis der Veranstaltung ist jeweils das Altes Artländer Seejagdrennen (3400 Meter, 12 500 Euro), das nicht nur über diverse Hindernisse, sondern auch durch einen seichten Abschnitt eines Sees führt. Mit von der Partie war dieses Jahr auch Carina Schneider aus Wald. Die Bremer Besitzertrainerin Kamila Harms hatte ihr die Stute Innovante anvertraut. Vorerst hatte Carina Schneider mit der Aussenseiterin im Rücken des führenden Favoriten Upping The Anti eine ideale Position, ehe sie einen Rang zurückfiel. Hervorragend springend, rückte Innovante eine halbe Runde vor Schluss jedoch wieder auf. Den letzten Sprung absolvierte sie Schulter an Schulter mit dem Favoriten, ehe sie diesen auf dem abschliessenden Flachstück sehr sicher auf den zweiten Rang verwies. (wib)

9. September


Distillato siegt für Roland Müller

In Avenches hat Distillato ein über 2350 Meter führendes und mit 7000 Franken dotiertes Trabfahren gewonnen. Der fünfjährige Wallach wechselte erst vor Kurzem in den Besitz des Fehraltorfers Roland Müller. Im Sulky sass Xavier Bovay, der mit 24 Saisonsiegen die aktuelle Schweizer Fahrerstatistik überlegen anführt.

Mit der Nummer eins gestartet, übernahm Distillato sogleich das Kommando. Nachdem Mitfavorit Nuzzle’em, der ihn lange in zweiter Spur begleitet hatte, auf der Zielgeraden nicht mehr mithalten konnte, schien Distillato einem klaren Sieg entgegenzutraben. Doch dann kam die Stute Jenattoga in Windeseile angebraust, so dass es noch einmal richtig knapp wurde. Der Zielpfosten stand aber genau richtig für Distillato – wenige Meter später hätte ihm Jenattoga den Sieg entrissen.

Distillato, der aus der renommierten Zucht von Jean-Pierre Dubois stammt, begann seine Karriere in Italien, hat aber auch schon in Frankreich und Holland Rennen bestritten. (wib)

27. August


Königin Lucia knapp geschlagene Zweite

Nach ihrem Sieg in Avenches verpasste Königin Lucia auf dem Aarauer Schachen einen weiteren Volltreffer nur hauchdünn. Geritten von Carina Schneider, die Königin Lucia in Wald auch trainiert, wurde die fünfjährige Stute in einem über 2600 Meter führenden Flachrennen einen kurzen Kopf hinter der Siegerin Zweite.

Nachdem Carina Schneider unterwegs hinter der Spitzengruppe innen keinen Meter zu viel galoppiert war, attackierte sie auf der Zielgeraden. Einen Moment sah es aus, als könnte Königin Lucia den Erfolg von Avenches wiederholen, doch mit einem letzten Effort vermochten Blue Rialata und Latisha Huber den Angriff zu kontern. Hatte die Auswertung des Zielfotos in Avenches noch einen minimalen Vorsprung für Königin Lucia ergeben, so war es diesmal umgekehrt.

Vor schwierigen Aufgaben standen die Oberländer Traber. Obwohl er gegen Pferde mit deutlich höherer Gewinnsumme antrat, wurde Gorki Brio, der dem Werriker Theo Fankhauser gehört, in einem Trabfahren über 2500 Meter Vierter. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. In der Meisterschaft der Traber, dem Saisonhöhepunkt der Sulkysportler, belegte Roland Müllers Cadeau de la Vie Rang fünf. (wib)

26. August


Hericourt und Königin Lucia haben die Nase vorn

In zwei der vier Galopprennen des Meetings in Avenches triumphierten Oberländer Vollblüter. Hericourt siegte für das Pfäffiker Ehepaar Krähenbühl im Hauptereignis, Königin Lucia für den Stall Schneider aus Wald. Im Prix de Hambourg (2150 Meter, 12 000 Franken) lieferte sich der von Tim Bürgin stets im Vordertreffen gerittene Hericourt mit dem Favoriten Canouann ein packendes Duell um den Sieg. Einmal hatte der eine den Kopf unten und damit einen kleinen Vorteil, dann wieder der andere. Unmöglich, blossen Auges zu beurteilen, wer beim Pfosten die Nase vorn hatte. Die Auswertung des Zielfotos ergab einen minimalen Vorsprung für Hericourt, der damit seinen achten Volltreffer realisierte.

Hauchdünn fiel auch der Sieg von Königin Lucia aus. Zu Beginn der Zielgeraden eine der Letzten, zudem bei ihrer Aufholjagd von einer ausscherenden Konkurrentin behindert, kam die von ihrer Trainerin Carina Schneider gerittene Stute gerade noch rechtzeitig ins Rollen, um den Zielpfosten mit einer Nase Vorsprung zu kreuzen. Zweiter wurde Falcão des Scala Racing Clubs rund um den Egger Rémy Giger und Fünfte Pique Dame, die Alexandra Forrer aus Hinwil gehört. (wib)

11. August


Erneuter Ehrenplatz für Cadeau de la Vie

In Avenches trabte Cadeau de la Vie auf den zweiten Rang der Trophée Vert, dem über 2750 Meter führenden und mit 15 000 Franken dotierten Hauptereignis der Veranstaltung. Besitzer des zwölfjährigen Wallachs ist der Fehraltorfer Roland Müller. Im Sulky sass Adrian Burger, der aktuell die Jahreswertung der Profi-Fahrer anführt. In der Trophée Vert konnte Adrian Burger Cadeau de la Vie dank gutem Start sogleich im Windschatten des führenden Fire Cracker einordnen. Gegen Fire Cracker, der das Rennen von A bis Z überlegen dominierte, vermochte auch Cadeau de la Vie nichts auszurichten, aber den zweiten Platz rettete er vor dem in der Endphase stark aufdrehenden Favoriten Impact de Colmine gerade noch ins Ziel.
Cadeau de la Vie ist ein Muster an Beständigkeit. Bei seinen sieben Saisonstarts belegte er dreimal Rang zwei und bei den übrigen vier Auftritten war er im schlechtesten Fall Fünfter. Saisonübergreifend landete er in den letzten zwölf Rennen stets auf einem der ersten fünf Plätze. (wib)

10. Juli


Zweiter Saisonsieg für Falcão

Geritten von Michaela Casanova hat Falcão in Avenches den Prix de Newmarket (2150 Meter, 9000 Franken) für sich entschieden. Der vierjährige Fuchshengst gehört der vor über 20 Jahren gegründeten Besitzergemeinschaft Scala Racing Club, bei der Rémy Giger aus Egg eine zentrale Rolle spielt.

Falcão war kein Frühaufsteher. Bei den ersten Rennen sah er die Gegner meist von hinten. Doch das war vergangenes Jahr. In der aktuellen Saison reiht er Spitzenrang an Spitzenrang. Nachdem er beim vorletzten Auftritt in Aarau seinen ersten Sieg erzielt hatte, gelang ihm nun in Avenches bereits der zweite Volltreffer. Als der Toto-Favorit Monte Castelo hundert Meter vor dem Ziel in souveränem Stil die Führung übernahm, schien sich Falcão allerdings mit einem Platzgeld begnügen zu müssen. Doch der Scala-Galopper zog noch einmal an und mit einem letzten Effort vermochte er den Favoriten mit Nase auf den zweiten Rang zu verweisen.

Eine gute Vorstellung bot im gleichen Rennen auch Königin Lucia. Im Schlussbogen noch Letzte, verbesserte sie sich im Einlauf um zehn Positionen auf Rang vier. Reiterin und Trainerin von Königin Lucia ist Carina Schneider aus Wald. (wib)

8. Juli


Ehrenplatz für Falcão

Falcão befindet sich weiterhin in sehr guter Form. In Avenches musste der vierjährige Fuchshengst lediglich das Klassepferd Sir Vulcano vor sich dulden. Falcão trägt die rot-weiss gestreiften Farben der Besitzergemeinschaft Scala Racing Clubs rund um den Egger Rémy Giger. Geritten wurde er wie schon beim Sieg in Aarau von Michaela Casanova.

Gut gestartet, galoppierte Falcão danach in Lauerstellung hinter dem führenden Cri de Lope. Nachdem er auf der Zielgeraden die Führung übernommen hatte, sah er eine Zeitlang wie der kommende Sieger aus. Doch dann erinnerte sich Sir Vulcano, der unterwegs als Letzter teilweise etliche Längen hinter dem Feld gelegen hatte, seiner Klasse. Der sechsjährige Wallach, der 2021 das bedeutende St. Leger-Rennen überlegen für sich entschieden hatte, danach aber nie mehr an diesen Triumph anknüpfen konnte, überrollte im Einlauf unter seiner Reiterin Yvonne Donzé Gegner um Gegner. Zuletzt schnappte er sich auch noch Falcão und verwies ihn mit einer halben Länge Abstand auf Rang zwei. (wib)

18. Juni


Cadeau de la Vie Zweiter

Einmal mehr gelang Cadeau de la Vie im Vergleich mit den besten Trabern der Schweiz eine Spitzenplatzierung. Auf der Bahn von Avenches wurde er im über 2400 Meter führenden Prix de Nancy Zweiter. Im Sulky des zwölfjährigen Wallachs, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.

Von den vier Pferden, die aufgrund ihrer Gewinnsumme 25 Meter hinter ihren weniger erfolgreichen Gegnern starten mussten, war Cadeau de la Vie am flinksten auf den Beinen, so dass er schon bald an dritter Stelle auftauchte. In der Schlusskurve hatte er jedoch das Pech, dass das Gespann vor ihm am Zurückfallen war, so dass er mit erheblichem Rückstand als einer der Letzten auf die Zielgerade einbog. Dort zeigte Cadeau de la Vie einen starken Endspurt, dank dem er Gegner um Gegner überholte. Einzig den Favoriten Fire Cracker, der schon zu weit enteilt war, konnte er nicht mehr stellen. (wib)

16. Juni


Aussenseiter Nachthimmel gewinnt Swiss Derby

Überraschend hat Nachthimmel in Dielsdorf unter dem belgischen Jockey Koen Clijmans das 44. Swiss Derby gewonnen. Christian von der Recke trainiert den Wallach im deutschen Weilerswist für den Stall BEK Horse Racing, hinter dem Roger Brand, Karl-Heinz Eckle und Sandra Eckle-Kirchner aus Dübendorf stecken.

Das mit 50 000 Franken dotierte Swiss Derby ist das bedeutendste Rennen der Schweiz für dreijährige Galopper. Bislang in Frauenfeld ausgetragen, fand die 44. Ausgabe des Klassikers erstmals in Dielsdorf statt, wo die ausgiebigen Regenfälle für ein tiefes, kräftezehrendes Geläuf gesorgt hatten. Favorisiert wurde die einheimische Stute Nafarroa, die allerdings nie eine Chance auf den Sieg hatte und schliesslich Rang vier belegte. Lange führte Paul Baumgartners Mitfavorit Sholto, doch Mitte der Zielgeraden, wurden ihm die Beine schwer und die seit Beginn hinter ihm galoppierenden Ericson und Nachthimmel zogen vorbei. Im sich darauf entspinnenden Schlussduell setzte sich der 8,80:1-Aussenseiter Nachthimmel dann mit einer knappen Länge Vorsprung gegen den ebenfalls aus Deutschland angereisten Ericson (Hugo Besnier) durch. (wib)

10. Juni


Perfect Way und Hericourt siegen

Zwei Pferde in Oberländer Besitz kamen am Galopprenntag von Avenches an den Start und beide verliessen die Bahn als Sieger. Perfect Way triumphierte für die Ustermer Rechtsanwältin Kathrin Teuscher, Hericourt für das Pfäffiker Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl. Nach diversen Spitzenplatzierungen schien Perfect Way reif für den ersten Volltreffer. So galt er am Wettmarkt als klarer Favorit für den über 2400 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Prix de Milan. Geritten von Jenny Langhard wurde der vierjährige Schimmelwallach dieser Einschätzung gerecht. Sogleich das Kommando übernehmend, wehrte er in der Folge alle Angriffe ab, um sich schliesslich sicher mit etwas über einer Länge Vorsprung durchzusetzen.

Im Unterschied zu Perfect Way wurde Hericourt im Prix de Rome (2150 Meter, 10 000 Franken), dem Hauptereignis des Tages, als Aussenseiter gehandelt. Dessen ungeachtet zeigte Tim Bürgin mit dem sechsjährigen Wallach einen offensiven Ritt. Angesichts des aufgeweichten Geläufs stets in äusseren Spuren unterwegs, kämpfte Hericourt das ganze Rennen über mit dem innen von ihm galoppierenden Shooting um die Spitze, ehe er das Duell am Schluss klar für sich entschied. (wib)

5. Juni


Falcão siegt in Aarau

Geritten von Michaela Casanova hat Falcão auf dem Aarauer Schachen ein über die Steherdistanz von 3200 Meter führendes Flachrennen gewonnen. Es war beim zehnten Versuch der erste Volltreffer für den vierjährigen Fuchswallach des Scala Racing Clubs, in dem der Egger Rémy Giger eine prominente Rolle spielt.

Zwei Runden galoppierte Falcão an zweiter Stelle, ehe er auf der letzten Gegenseite den führenden To go unter Druck setzte und in der Folge überholte. Als er sich auf der Zielgeraden vom Feld löste, vermochte ihm einzig Garde Royale zu folgen. Einen Moment lang sah es so aus, als könnte der vierfache Aarau-Sieger ein weiteres Mal gewinnen, doch Falcão und Michaela Casanova wehrten dessen Angriff ab und siegten sicher mit etwas über einer Länge Vorsprung. Die übrigen Pferde hatten bereits acht und mehr Längen Rückstand.

Bei den Trabern gab es zwei Podestplätze für die Oberländer Ställe. Igor van Joma der Effretiker Ecurie Max Gordon wurde gleich zu Beginn Zweiter, Theo Fankhausers Gorki Brio in einem späteren Rennen Dritter. Beide Pferde wurden von Joey Vignoni gesteuert. (wib)

4. Juni


Perfect Way wird Zweiter im WM-Lauf

Auf der Frauenfelder Allmend wurde Perfect Way Zweiter in einem für die WM der Amateurreiterinnen zählenden Rennen, das über 2400 Meter führte. Der vierjährige Schimmelwallach gehört der Ustermer Anwältin Kathrin Teuscher. Geritten wurde er von Jenny Langhard, der Schweizer Weltmeisterin des Jahres 2022.

Lange deutete wenig auf ein Spitzenresultat von Perfect Way hin. Kurz nach dem Start verlor er den Anschluss, so dass er in der Folge als Letzter etliche Längen hinter dem Feld galoppierte. Doch mit zunehmender Dauer kam er immer besser in Fahrt und auf der Zielgeraden überholte er bis auf den von der Schwedin Elin Hedman gerittenen Sieger Scappato alle anderen Pferde. Im gleichen Rennen verpasste der lange führende Hericourt, der für das Pfäffiker Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl läuft, als Vierter die Podestplätze nur um einen Kopf.

Die Oberländer Traber blieben für einmal eher unter den Erwartungen. Am besten hielten sich Roland Müllers Cadeau de la Vie und Theo Fankhausers Gorki Brio, die in ihren Rennen jeweils auf Rang fünf einliefen. (wib)

21. Mai


Carina Schneider triumphiert im GP der Stadt Zürich

Mit dem neunjährigen Wallach Fandango hat Carina Schneider in Dielsdorf den zum 109. Mal ausgetragenen Grossen Preis der Stadt Zürich für sich entschieden. Damit schrieb die Walder Rennreiterin Turf-Geschichte, gewann sie doch als erste Frau das aktuell über 15 Hindernisse und 4300 Meter führende Jagdrennen. 2013 siegte zwar Silvia Casanova, doch wurde das Rennen damals aufgrund des schlechten Wetters sicherheitshalber nicht als Hindernis- sondern als Flachrennen gelaufen.

Lange Zeit galoppierte Carina Schneider mit Fandango am Schluss des Feldes einige Längen hinter dem zweitletzten Pferd. Doch als das Rennen in die entscheidende Phase kam, verbesserte sie ihre Position, und das zweitletzte Hindernis überwand Fandango bereits an der Seite des führenden Hitech. In der Folge entwickelte sich ein hin und her wogendes Duell, bei dem Fandango im entscheidenden Moment die Nase vorn hatte. Offiziell siegte Fandango mit einem Hals vor Hitech und einer Dreiviertellänge vor Fou de Rêve. Fandango gehört dem Stall Allegra Racong Club, einer grösseren Besitzergemeinschaft. Trainiert wird er von Jürg Langmeier in Elgg.

Etwas mehr als zwei Stunden vor ihrem grossen Triumph wäre Carina Schneider fast noch ein zweiter Volltreffer gelungen. Mit der von ihr selber trainierten Königin Lucia verpasste sie in einem 2000-Meter-Flachrennen als Zweite den Sieg lediglich um eine Nasenlänge. (wib)

6. Mai


Platzgelder für Oberländer Galopper

Obwohl der als Favorit des Hauptereignisses gehandelte Hericourt, der dem Pfäffiker Ehepaar Krähenbühl gehört, nach einem Zwischenfall beim Aufgalopp nicht am Rennen teilnahm, gab es in Avenches drei Platzierungen für Oberländer Galopper.

Den Anfang machte Perfect Way, der im Prix Fontainebleau bei seinem Saisondebüt hinter Pferden, die dieses Jahr bereits gelaufen waren, Rang vier belegte. Der Schimmelwallach trägt die Farben der Ustermer Rechtsanwältin Kathrin Teuscher. Geritten wurde er von Amateurweltmeisterin Jenny Langhard. Eine halbe Stunde später überraschte Pique Dame (Sally Langhard) als Fünfte in einem Meilenrennen. Besitzerin und Trainerin der sechsjährigen Stute ist Alexandra Forrer aus Hinwil. Für den dritten Streich sorgte schliesslich Falcão (Clément Lheureux), der den Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger vertritt. Obwohl der vierjährige Fuchshengst, der ebenfalls sein Saisondebüt gab, zu Beginn etwas übereifrig bei der Sache war, verfügte er in der Endphase noch über genügend Energie, um hinter zwei deutlich weniger Gewicht tragenden Pferden Dritter zu werden. (wib)

23. April


Zweiter Platz für Cadeau de la Vie

Nach einem vierten und einem dritten Platz bei den ersten zwei Auftritten steigerte sich Cadeau de la Vie beim dritten Saisonstart auf Rang zwei. Der zwölfjährige Wallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Im Sulky sass Adrian Burger. Als die Elite-Traber der Schweiz die 2350 Meter des Prix des Roses unter ihre Hufe nahmen, schien die Sonne, nachdem es im Vorfeld noch geregnet hatte, doch es blies ein heftiger Wind über die Rennbahn in Avenches. Die Anfangsphase war geprägt von diversen Führungswechseln. Auch als Cadeau de la Vie nach etwas mehr als einer halben Runde an der Spitze erschien, überliess Adrian Burger diese sogleich wieder an Dénicheur du Vif, um den Platz in dessen Windschatten einzunehmen. Während Dénicheur du Vif seine Führung bis zuletzt behauptete, wurde Cadeau de la Vie auf der Zielgeraden von Clarck Sotho überholt. Doch weil Clarck Sotho in der Endphase nicht mehr sauber getrabt war, wurde er von den Gangartrichtern disqualifiziert, so dass Cadeau de la Vie auf den zweiten Platz vorrückte. (wib)

16. April


Werriker Gorki Brio siegt in Frauenfeld

Ein starker Auftritt von Gorki Brio in Frauenfeld wurde mit dem Sieg belohnt, auch wenn es im ersten Moment nicht danach aussah. Der achtjährige Wallach des Werrikers Theo Fankhauser war in einem von Oberländer Rennsportfreunden gesponserten Trabfahren zwar als Zweiter ins Ziel gekommen, doch weil der vermeintliche Sieger nicht sauber trabte, wurde er von den Gangartrichtern disqualifiziert.

Unterwegs konnte man durchaus skeptisch sein, was die Chancen von Gorki Brio betraf, denn diesem war das Renntempo zu langsam. Fankhausers Tochter Evelyne Hirt, die im Sulky sass, hatte alle Hände voll zu tun, angesichts der langen Distanz und des tiefen, kräftezehrenden Geläufs den Vorwärtsdrang ihres Partners zu zügeln. Dies gelang erstaunlich gut, denn bis auf den unsauber trabenden Favoriten vermochte in der Endphase kein anderes Pferd mit Gorki Brio mitzuhalten. Hedy Schlatters Emir des Forges und der zweite «Fankhauser» Gustavo de Joma belegten im gleichen Rennen die Ränge vier respektive fünf. (wib)

2. April


Schneider bei Comeback Erste und Dritte

Nachdem Carina Schneider aufgrund einer Verletzung die zweite Saisonhälfte 2023 verpasst hatte, konnte sie nun bei ihrer Rückkehr gleich an frühere Erfolge anknüpfen. Bei den auf der Frauenfelder Allmend ausgetragenen Fehraltorfer Osterrennen gelangen ihr bei zwei Starts ein Sieg und ein dritter Platz. Mit dem bereits neunjährigen Wallach Fandango gewann sie ein Flachrennen, das einem Dutzend Pferde als Vorbereitung für kommende Aufgaben über Hindernisse diente. Lange hinter dem Spitzenduo galoppierend, übernahm Carina Schneider ausgangs des Schlussbogens resolut die Spitze, die sie in der Folge nicht mehr abgab.

Später wäre ihr mit der von ihr selber trainierten Königin Lucia fast ein zweiter Volltreffer gelungen. Auf der Zielgeraden kurz in Führung, wurde sie nach einem engen Dreikampf um den Sieg schliesslich Dritte.
Gut in die Saison startete auch Hericourt. Obwohl der Wallach des Pfäffiker Ehepaars Peter und Eve Krähenbühl auf für ihn zu kurzer Distanz unterwegs war und zudem mehr Gewicht als die Konkurrenz zu tragen hatte, zog er sich als Dritter sehr ansprechend aus der Affäre. (wib)

2. April


Vielversprechendes Debüt von Loco Joma

Gleich beim ersten Auftritt seiner Karriere zeigte Loco Joma auf der Trabrennbahn Avenches eine vorzügliche Leistung. Im über 2350 Meter führenden und mit 5000 Franken dotierten Prix La Joeuyse Wicz verpasste der dreijährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon den Sieg nur sehr knapp. Im Sulky des Debütanten sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.

Nachdem Loco Joma unterwegs hinter dem Spitzenduo gelauert hatte, spitzte sich das Rennen in der Endphase auf ein Duell zwischen dem Gordon-Wallach und Le Money zu. Schulter an Schulter kämpften die zwei Pferde um den Sieg. Mit blossem Auge war nicht zu erkennen, wer von den beiden im entscheidenden Moment die Nase vorn hatte. Erst die Auswertung des Zielfotos ergab einen minimalen Vorsprung für Le Money (Renaud Pujol).

Loco Joma ist ein Sohn der Stute Chérie, die 2016 und 2017 für die Ecurie Max Gordon neun Rennen gewonnen hat, darunter auch das wichtigste Rennen für Fünfjährige, das Critérium des 5 Ans. (wib)

22. März


Cadeau de la Vie wird Vierter

Anlässlich der Saisoneröffnung der Trabrennbahn Avenches lief Cadeau de la Vie auf den vierten Rang des Prix d’Ouverture. Im Sulky des zwölfjährigen Wallachs, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, sass Adrian Burger.

Der über 2350 Meter führende und mit 15’000 Franken dotierte Prix d’Ouverture war dieses Jahr ausserordentlich stark besetzt. Hinter dem Startauto versammelten sich nicht nur die besten Schweizer Traber, sondern zudem renommierte Gäste aus Frankreich und Deutschland. Angesichts der Stärke des Feldes galt Cadeau de la Vie mit einer Eventualquote von 59:1 als Riesenaussenseiter. Der Sieg blieb denn auch ausserhalb seiner Reichweite. Doch nach einem ökonomischen Rennverlauf, bei dem er keinen Meter zu viel trabte, verfügte er noch über genügend Reserven, um hinter dem Spitzentrio den Sprint des Feldes ganz knapp für sich zu entscheiden und als Vierter einige höher kotierte Gegner hinter sich zu lassen.

Im Rahmenprogramm belegten Igor van Joma, ein sechsjähriger Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon, und Roland Müllers Joke de la Fenette die Ränge drei respektive fünf. (wib)

1. März


Emir des Forges in seinem Element

Am zweiten Renntag des St. Moritzer White Turf-Meetings trafen die Pferde auf schwierige Bedingungen. Der Neuschnee und die milden Temperaturen führten dazu, dass die Bahn auf dem gefrorenen See diesmal tief und damit sehr kräftezehrend war. Die zwei Traber die am Eröffnungstag für die Sulzbacherin Hedy Schlatter gesiegt hatten, reagierten unterschiedlich auf die veränderten Verhältnisse. Während Fourteenth of July, der eine Woche zuvor auf kompakter Piste die Gegner deklassiert hatte, diesmal klar geschlagen mit Rang drei vorliebnehmen musste, fühlte sich Emir des Forges offensichtlich in seinem Element. Siegte er am ersten Tag noch knapp mit einem Hals, kreuzte er diesmal den Zielpfosten mit acht Längen Vorsprung auf den ersten Verfolger, und dies trotz Starthandicap und einem defekten Sulky. Rang fünf im gleichen Rennen belegte Gorki Brio, der dem Werriker Besitzertrainer Theo Fankhauser gehört und von dessen Tochter Evelyne Hirt gesteuert wurde. Bei den zwei Trabern von Hedy Schlatter hielt einmal mehr Altmeister Jean-Bernard Matthey die Leinen in der Hand. (wib)

Emir des Forges im grünen Dress für für die Sulzbacherin Hedy Schlatter im Einsatz.
Der Moment des Rennens: Emir des Forges im grünen Dress übernimmt die Führung.

12. Februar


Schlatter-Traber zeigen sich am White Turf in Hochform

Zwei Trabfahren standen am Eröffnungstag des St. Moritzer White Turf-Meetings auf dem Programm. Die Sieger der zwei Rennen, Fourteenth of July und Emir des Forges, gehören beide der Sulzbacherin Hedy Schlatter.

Im Rennen der Elite (1700 Meter, 15 000 Franken) stürmte Fourteenth of July los wie die Feuerwehr, so dass er schon nach kurzer Zeit weit vor den Gegnern trabte. In der Folge zog er seinen Tempolauf voll durch, so dass er das Rennen mit einer noch selten gesehenen Überlegenheit für sich entschied. Fourteenth of July, der nach vier Starts am White Turf noch ungeschlagen ist, wurde damit seinem Ruf als Schneekönig vollauf gerecht.

Nach einem anderen Szenario verlief das zweite Trabfahren (1700 Meter, 10 000 Franken, in dem sich Emir des Forges erst ganz am Schluss mit einem Hals Vorsprung gegen Classic Chrono durchsetzen konnte. Die Pferde des Werrikers Theo Fankhauser, Gustavo de Joma (Martin Weber) und Gorki (Evelyne Hirt), belegten im gleichen Rennen die Ränge drei respektive sechs. Gesteuert wurden Hedy Schlatters Pferde wie üblich von Jean-Bernard Matthey. Als Trainerin zeichnet neu Ursula Herren. (wib)

5. Februar


Cadeau de la Vie Zweiter im GP

Am Trabrenntag in Avenches wurde Cadeau de la Vie Zweiter im über 3000 Meter führenden und mit 15 000 Franken dotierten Grand Prix d’Automne. Der elfjährige Wallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Im Sulky sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.

Angesichts der langen Distanz schlugen die Spitzenpferde ein gemächliches Tempo an. Cadeau de la Vie, der am Wettmarkt als 16:1-Aussenseiter gehandelt wurde, war im kompakten Feld vorerst an sechster und später an fünfter Stelle auszumachen. So richtig lanciert wurde das Rennen erst nach dem Einbiegen auf die Zielgerade. Cadeau de la Vie löste sich nun mit einer sehenswerten Beschleunigung aus dem Feld und attackierte den führenden Favoriten Enattof. Kurze Zeit hatte der Müller-Wallach die Nase vorn, doch Enattof liess nicht locker, erkämpfte sich die Führung zurück und kreuzte den Zielpfosten mit einem kleinen Vorsprung auf Cadeau de la Vie, der diverse höher kotierte Gegner klar hinter sich liess. (wib)

10. November


Oberländer Galopper überraschend stark

Obwohl Falcão und Pique Dame am Wettmarkt als krasse Aussenseiter gehandelt wurden, belegten die zwei Pferde aus Oberländer Rennställen in Avenches Podestplätze.

Den Auftakt machte Falcão, der dem Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger gehört. Im über 2150 Meter führenden und mit 13 000 Franken dotierten Prix de Pimlico war der von Clément Lheureux gerittene Fuchshengst unterwegs im Mittelfeld zu sehen. Knapp hundert Meter vor dem Ziel noch Fünfter zeigte Falcão einen starken Endspurt und verpasste als Zweiter den Sieg um weniger als eine Länge.

Pique Dame bestritt eine Stunde später den Prix de Clôture (1600 Meter, 8000 Franken). Die fünfjährige Stute wechselte vor einiger Zeit in den Besitz der Hinwilerin Alexandra Forrer, die auch als Trainerin verantwortlich zeichnet. Mit Journey Flash und Sabayonne, die den Sieg unter sich ausmachten, konnte Pique Dame nicht ganz mithalten, doch den Kampf um Rang drei entschied sie für sich. Geritten wurde sie von Jenny Langhard, der Amateurweltmeisterin des Jahres 2022. (wib)

31. Oktober


Perfect Way Zweiter im St. Leger

Zum Abschluss der Galoppsaison stand in Dielsdorf mit dem St. Leger das längste der klassischen Rennen auf dem Programm. Mit von der Partie war auch Perfect Way. Der dreijährige Schimmelhengst gehört Kathrin Teuscher, Anwältin in Uster und Präsidentin des Sportgerichtes des Schweizer Pferderennsport-Verbandes.

Geritten von Amateurweltmeisterin Jenny Langhard galoppierte Perfect Way unterwegs hinter dem führenden Saadi an zweiter Stelle. Im Schlussbogen erschien er an der Seite des Leaders, wurde seinerseits aber kurz darauf vom hohen Favoriten De Florio angegriffen und passiert. Den besten Dreijährigen der Schweiz musste Perfect Way ziehen lassen, doch die übrigen Gegner hielt er in Schach.

Im Rahmenprogramm liefen zwei weitere Pferde aus Oberländer Ställen in die Geldränge. Hericourt, der dem Pfäffiker Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl gehört, wurde Fünfter in einem besseren Handicap, der von Carina Schneider in Wald trainierten Königin Lucia gelang das gleiche Resultat im Rennen für junge Reiter. (wib)

23. Oktober


Cadeau de la Vie gewinnt GP Maienfeld

Mit etwas Glück hat Cadeau de la Vie den mit 10’000 Franken dotierten und über 2450 Meter führenden Grossen Preis von Maienfeld gewonnen. Im Sulky des elfjährigen Wallachs, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, sass der vielfache Champion Marc-André Bovay.

Cadeau de la Vie übernahm kurz nach dem Start des trabsportlichen Hauptereignisses das Kommando und verteidigte die Führung, bis er auf den letzten Metern von Be Cool d’Eb (Heiner Bracher) überspurtet wurde. Da Cool d’Eb bei seinem finalen Rush aber kurz in den Galopp gewechselt war, wurde er disqualifiziert. Auch Cadeau de la Vie musste eine Gangartuntersuchung über sich ergehen lassen. Diese ging aber glimpflich aus, sodass er als Sieger ausgerufen wurde.

Mit Fourteenth of July und Emir des Forges liefen im Rahmenprogramm zwei Traber der Sulzbacherin Hedy Schlatter. Beide klassierten sich auf Rang drei. Gesteuert wurden beide von Jean-Bernard Matthey. (wib)

16. Oktober


Well Care beendet Karriere mit Sieg

Zum Abschluss ihrer Karriere als Galopperin hat Well Care in Maienfeld den Preis der Bündner Herrschaft gewonnen. Carina Schneider trainiert die siebenjährige Stute in Wald für ihre Eltern Maja und Berthold Schneider. Geritten wurde Well Care von Tonja Bartholdi.

Da Well Care dieses Jahr bei sechs Starts als bestes Resultat einen siebten Rang aufweisen konnte, ging sie als Aussenseiterin in das über 2650 Meter führende und mit 7000 Franken dotierte Rennen. Nichtsdestotrotz setzte sich die Oberländer Stute im ersten Bogen an die Spitze. Anderthalb Runden später führte sie im Schlussbogen das Feld weiterhin an. Neben ihr galoppierte Mitfavorit Jascarpone, der vehement angriff. Well Care hielt jedoch dagegen, und so stürmten die zwei Pferde Schulter an Schulter über die Linie. Die Auswertung des Zielfotos ergab einen minimalen Vorteil für Well Care. Es war der zweite Sieg in ihrer Karriere, den ersten hatte sie zwei Jahre zuvor ebenfalls in Maienfeld erzielt. (wib)

16. Oktober


Dritte Plätze für Oberländer Traber

Die Oberländer Ställe waren am ersten Renntag in Maienfeld auf Rang drei abonniert. In jedem der drei Trabfahren wurde ein Oberländer Pferd Dritter. Den Anfang machte Hulapalu. Die seit Wochen in hervorragender Form laufende Stute des Stalles Meistadel war im Preis des Kantons St. Gallen nach verpatztem Start lange im Hintertreffen zu sehen, schnappte sich dank einem starken Endspurt aber noch das dritte Geld. Im Sulky sass wie üblich ihr Russiker Besitzertrainer Hans Josef Meier. Für den zweiten Streich sorgte in einem für Inländerpferde reservierten Rennen Gustavo de Joma. Joey Vignoni steuerte den Fuchswallach der Effretiker Ecurie Max Gordon.

Für den dritten und letzten dritten Rang sorgte Emir des Forges, der nach mehrmonatiger Pause sein Comeback gab. Er vertritt die Farben der Sulzbacherin Hedy Schlatter. Vierter im gleichen Rennen wurde Gorki Brio. Der Wallach des Werrikers Theo Fankhauser war als Favorit ins Rennen gegangen, konnte sich in der Schlussphase aber nicht frei entfalten. (wib)

8. Oktober


Zwei Podestplätze für Oberländer Traber

Am Trabrenntag in Avenches mischten Oberländer Pferde einmal mehr vorne mit. Gleich zu Beginn der Veranstaltung lief Stall Meistadels Hulapalu im Prix de Vire (2350 Meter, 8000 Franken) als Zweite ins Ziel. Die von ihrem Trainer, dem Russiker Hans Josef Meier gesteuerte Stute startete flink und führte, bis sie nach rund 700 Metern von Ilona du Rocher als Leaderin abgelöst wurde. Ihr Versuch auf der Zielgeraden Ilona du Rocher von der Spitze zu verdrängen, scheiterte zwar, doch die restlichen Pferde hielt sie problemlos auf Distanz.

Im Hauptereignis der Veranstaltung, dem mit 15’000 Franken dotierten und über 2400 Meter führenden Grand Prix du Trotteur Français, hielt sich Cadeau de la Vie lange zurück, ehe er sich in der Schlussphase auf den dritten Rang verbessern konnte. Der elfjährige Wallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Im Sulky sass Ludovic Theureau. (wib)

2. Oktober


Dritter Saisonsieg für Gorki Brio

Nach Siegen in Frauenfeld und in Aarau hat Gorki Brio auch in Dielsdorf sämtliche Gegner hinter sich gelassen. Der siebenjährige Wallach gehört dem Werriker Theo Fankhauser, der auch fürs Training verantwortlich zeichnet. Im Sulky sass wie üblich Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

Da Gorki Brio in der zweiten Reihe starten musste, war er vorerst am Ende des Feldes zu sehen, ehe er nach einer Runde seine Position etwas verbesserte. Ausgangs der Schlusskurve versuchten einige Gegner aussen herum anzugreifen. Evelyne Hirt blieb dagegen mit Gorki Brio innen. Tatsächlich tat sich vor ihr eine Lücke auf. Einmal auf freier Bahn, setzte Gorki Brio zu einem Endspurt an, dem die Konkurrenz nichts entgegenzusetzen hatte. Die favorisierten High Noon und Baron Frontline, die lange den Sieg unter sich auszumachen schienen, mussten sich mit den Rängen zwei und drei begnügen. Gorki Brio, der den Zielpfosten mit anderthalb Längen Vorsprung kreuzte, zahlte 4,30:1 auf Sieg. (wib)

26. September


Podestplätze für Falcão und Gorki Brio

Als jeweils Dritter sorgten der Galopper Falcão und der Traber Gorki Brio auf dem Aarauer Schachen für die Bestresultate der Oberländer Pferde. Falcão, der dem Scala Racing Club rund um den Egger Rémy Giger gehört, versuchte sich in Aarau erstmals auf der Steherdistanz von 2600 Metern. Nach verhaltenem Start positionierte Karin Zwahlen den dreijährigen Fuchshengst in der Spitzengruppe. Zwar erwiesen sich die favorisierten Stuten Valkyria und Nay Fay in der Endphase als stärker, doch den Rest hielt Falcão, der sich von Start zu Start gesteigert hat, sicher in Schach.

Da Gorki Brio mit 25 Meter Starthandicap ins Rennen (2500 Meter, 8000 Franken) gehen musste, war er lange am Schluss des Feldes zu sehen. Auf der Zielgerade das schnellste Pferd, verpasste er als Dritter den Sieg nur um eine knappe Länge. Besitzer und Trainer des siebenjährigen Wallachs ist der Werriker Theo Fankhauser. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

In einem weiteren Trabfahren wurde Fankhausers Intemporel Hoerdt Vierter, die Stute Hulapalu des Russikers Hans Josef Meier Fünfte. (wib)

19. September


Gustavo de Joma gewinnt Silver Cup

In Avenches hat Gustavo de Joma den mit 13 000 Franken dotierten Final des IENA Silver Cups gewonnen. Im Sulky des siebenjährigen Wallachs der Effretiker Ecurie Max Gordon sass Joey Vignoni.

Etwa bei Rennhälfte übernahm Joey Vignoni mit Gustavo de Joma, der von Beginn an zur Spitzengruppe gehört hatte, das Kommando. Nachdem es zuvor mehrere Führungswechsel gegeben hatte, wurde das Gordon-Gespann auf der Gegenseite und durch den Schlussbogen in Ruhe gelassen. Dies änderte sich auf der Zielgeraden, als diverse Gegner in die Offensive gingen. Doch Gustavo de Joma wehrte alle Angriffe ab und kreuzte den Pfosten einen Hals vor dem hartnäckig attackierenden High Noon und zwei Längen vor dem Favoriten Get Vac.

Mit einer Siegquote von 12:1 gehörte Gustavo de Joma zu den Aussenseitern. Zwar kennt der von der Ecurie Max Gordon selber gezüchtete Siebenjährige nur gute Leistungen – bei seinen letzten zwölf Auftritten war er stets Zweiter, Dritter oder Vierter –,gewonnen hatte er allerdings zuletzt im Juni 2021. (wib)

11. September


Königin Lucia erneut Zweite

Wie zuvor schon in Aarau und Avenches wurde Königin Lucia nun auch in Frauenfeld Zweite. Carina Schneider aus Wald trainiert die vierjährige Stute für ihre Eltern Maja und Berthold Schneider. Geritten von Tonja Bartholdi, startete Königin Lucia flink und gehörte sogleich zur Spitzengruppe. Dort galoppierte sie an vierter, fünfter Position in Lauerstellung, ehe sie zu Beginn der Zielgeraden mit einem entschlossenen Antritt an die Spitze stürmte. Lange sah sie wie die kommende Siegerin aus, doch auf den letzten Metern wurden sie von Pontero noch abgefangen und mit einem Hals auf den zweiten Rang verwiesen. Der Schimmelwallach Perfect Way, der die Farben der Ustermer Anwältin Kathrin Teuscher trägt, war im gleichen Rennen als Sechster ebenfalls nicht weit geschlagen.

Zwei Traber aus dem Oberland waren auf der Frauenfelder Allmend im Einsatz. Die von seinem Besitzer und Trainer, dem Russiker Hans Josef Meier, gesteuerte Stute kam nach ihrem Sieg in Saignelégier diesmal als Vierte ins Ziel. Theo Fankhausers Intemporel Hoerdt, zuletzt Zweiter zu Hulapalu, wurde Sechster. (wib)

4. September


Oberländer Traber glänzen in Aarau

Mit einem zweiten Platz im bedeutendsten Trabrennen der Schweiz und einem Sieg im Rahmenprogramm spielten die Oberländer Trabrennställe in Aarau eine prominente Rolle.

Gleich zum Auftakt des Renntags war Gorki Brio an der Reihe. Der siebenjährige Wallach gehört dem Werriker Theo Fankhauser, der auch als Trainer verantwortlich zeichnet. Gesteuert wurde der 10:1-Aussenseiter von Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. Obwohl Gorki Brio in der hinteren Reihe starten musste, war er schon bald in der Spitzengruppe auszumachen, und nach einer Runde übernahm er sogar die Führung. Indem er ausgangs der Schlusskurve beschleunigte, vermochte er sich etwas abzusetzen. Favorit High Noon zeigte zwar einen starken Endspurt, konnte den Sieg von Gorki Brio aber nicht mehr verhindern.

Die Meisterschaft der Traber, die zum 75. Mal ausgetragen wurde, ist das bestdotierte und prestigeträchtigste Trabrennen der Schweiz. 2014 hatte sich Roland Müller dank Padolin in die Siegerliste eingeschrieben. Diesmal war der Fehraltorfer mit Cadeau de la Vie vertreten. In der Hauptprobe noch Vierter, steigerte er sich nun auf Rang zwei. Einzig der erfolgreiche Favorit Enattof war zu stark für den in der Endphase vehement, aber vergeblich attackierenden Cadeau de la Vie. Die übrigen Gegner liess der von Marc-André Bovay pilotierte Müller-Wallach weit hinter sich. (wib)

28. August


Cadeau de la Vie Vierter der Hauptprobe

Nach einem offensiven Rennen kam Cadeau de la Vie im Champions Trial in Avenches als Vierter ins Ziel. Der elfjährige Wallach gehört dem Fehraltorfer Roland Müller. Saisonhöhepunkt der Traber ist die Meisterschaft, die auf dem Aarauer Schachen stattfindet. Zehn Tage zuvor trafen sich nun die besten Trabrennpferde der Schweiz in Avenches zur über 2000 Meter führenden und mit 15 000 Franken dotierten Hauptprobe.

Cadeau de la Vie, der vom vielfachen Schweizer Champion Marc-André Bovay gesteuert wurde, legte einen Blitzstart hin und übernahm sogleich das Kommando. Der Aussenseiter führte bis eingangs der Schlusskurve, wo er vom Favoriten Enattof und dem ebenfalls stark gewetteten Black Jack From überholt wurde. In der Endphase rauschte auch noch Clarck Sotho an Cadeau de la Vie vorbei, doch die übrigen Gegner hielt er in Schach.

Im Prix d’Ecommoy (2000 Meter, 7000 Franken) traten drei weitere Pferde aus Oberländer Ställen an. Gustavo de Joma, der die Effretiker Ecurie Max Gordon vertritt, wurde Dritter, Roland Müllers Grand River Vierter und Theo Fankhausers Gorki Brio Sechster. (wib)

17. August


Doppelsieg für Oberländer Traber

In Saignelégier sorgten Hulapalu und Intemporel du Hoerdt für einen Oberländer Doppelsieg. Während Intemporel du Hoerdt dem Werriker Theo Fankhauser gehört, vertritt Siegerin Hulapalu den Stall Meistadel des Russikers Hans Josef Meier, der die Stute nicht nur selber trainiert und fährt, sondern auch gezüchtet hat.
Traditionell werden im Rahmen des Marché Concours in Saignelégier neben Rennen mit Römerwagen auch vier offizielle Trabfahren durchgeführt.

Hulapalu und Intemporel du Hoerdt waren gleich im eröffnenden Prix de la Semaine du Cheval (2525 Meter, 5000 Franken) an der Reihe. Während Intemporel du Hoerdt zögerlich begann, war Hulapalu sehr flink auf den Beinen, so dass sie trotz 25 Meter Starthandicap schon bald an der zweiten Stelle auftauchte. Mit einem resoluten Vorstoss übernahm der von Evelyne Hirt gesteuerte Intemporel du Hoerdt eine halbe Runde vor Schluss das Kommando, doch Hans Josef Meier liess sich mit Hulapalu nicht abschütteln und im Oberländer Schlussduell setzte sich die Russiker Stute klar durch. Es war der zweite Sieg ihrer Karriere. Den ersten hatte sie im März 2021 in Avenches erzielt. (wib)

13. August


Königin Lucia läuft auf Rang 2

In Avenches lief Königin Lucia auf den zweiten Rang des über 2400 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Prix de Newmarket. Carina Schneider trainiert die vierjährige Fuchsstute in Wald für ihre Eltern Maia und Berthi Schneider. Geritten wurde Königin Lucia von Tonja Batholdi.

Nachdem Königin Lucia flink gestartet war, galoppierte sie unterwegs hinter der führenden Blue Memories. Zu Beginn der Zielgeraden konnte sie innen durch an die Spitze schlüpfen. Die Einzige, die ihr zu folgen vermochte, war die von der dreifachen Tagessiegerin Yvonne Donzé gerittene Mitfavoritin Nay Fay, die lange im Rücken von Königin Lucia gelauert hatte. Weit vor dem Rest lieferten sich die zwei Stuten ein packendes Schlussduell, in dem sich die neun Pfund weniger tragende Nay Fay schliesslich mit einem Hals durchzusetzen vermochte.

Für Königin Lucia blieb der Ehrenplatz. Es war der zweite in Folge, denn bereits Anfang Juni in Aarau, damals von Carina Schneider selber geritten, hatte sie als Zweite ihren ersten Schweizer Volltreffer nur knapp verpasst. (wib)

10. August


Hericourt kämpft sich nach Hause

Geritten von Sibylle Vogt hat Hericourt in Avenches den über 2150 Meter führenden und mit 11 000 Franken dotierten Prix de la Fondation Claude Pompidou für sich entschieden. Der fünfjährige Vollblutwallach gehört dem Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon.

Obwohl Hericourt mit einer Siegquote von 9:1 für einmal nicht zum engeren Favoritenkreis gehörte, ging Sibylle Vogt das Rennen offensiv an. Schon kurz nach dem Start erschien sie mit ihrem Partner neben der führenden Stute Play All Day. Als das Spitzenduo in die Zielgerade einbog, musste Sibylle Vogt Hericourt bereits etwas anschieben, während seine Begleiterin noch leichter zu galoppieren schien.

Doch der Eindruck täuschte. Während Play All Day in der Endphase nachliess und zurückfiel, erwies sich Hericourt als zäher Kämpfer. Er wehrte alle Angriffe ab und kreuzte den Zielpfosten mit einer halben Länge Vorsprung auf die Stute Win Win und den Favoriten De Florio.

Hericourt, der von Claudia Erni trainiert wird, hat in seiner 2021 begonnenen Karriere nun bereits sechs Rennen gewonnen. (wib)

25. Juli


Igor van Joma Zweiter in Avenches

Igor van Joma befindet sich weiterhin in glänzender Form. Nach zwei Siegen trabte der fünfjährige Wallach der Effretiker Ecurie Max Gordon in Avenches nun auf den zweiten Rang des Prix de Strasbourg (2425 Meter, 8000 Franken).

Die Aufgabe für den von Xavier Bovay gesteuerten Igor van Joma präsentierte sich nicht einfach, musste er doch mit einem Starthandicap von 25 Metern ins Rennen gehen. Trotzdem gehörte er zum engsten Favoritenkreis. Flink auf den Beinen, fand er schnell Anschluss an die zehn vor ihm gestarteten Pferde, blieb aber am Schluss des Feldes. Auf der Zielgeraden zeigte Igor van Joma eine beeindruckende Aufholjagd. Doch den Rückstand auf die Stute Jenattoga, die 25 Meter vor ihm gestartet war und sich in der Schlusskurve vom Rest verabschiedet hatte, vermochte er zwar stark zu verringern, aber nicht mehr ganz wettzumachen.

Igor van Joma stammt aus der eigenen Zucht der Ecurie Max Gordon. Seine Mutter Racing Fox hatte 2010 und 2013 in Fehraltorf den Osterpreis der Traber gewonnen. (wib)

17. Juni


Dritter Saisonsieg für Igor van Joma

In Avenches hat Igor van Joma den Prix de Châlons-en-Champagne (2400 Meter, 7000 Franken) überlegen für sich entschieden. Der fünfjährige Wallach vertritt die Effretiker Ecurie Max Gordon, die ihn selber gezüchtet hat.

Eine Vorentscheidung im Duell zwischen den am Wettmarkt favorisierten Igor van Joma und Fast de la Fenette fiel bereits in der Anfangsphase. Da Igor van Joma und die anderen Pferde aus dem vorderen Band flinker eintraten als Fast de la Fenette, verdoppelte sich dessen Starthandicap von 25 auf rund 50 Meter. Zwar stürmte Fast de la Fenette auf der letzten Gegenseite mit einem Rush an die Spitze, doch der Effort hinterliess Spuren. Als Igor van Joma, der bis dahin im Windschatten der Führenden seine Kräfte hatte schonen können, Mitte der Zielgeraden in die Offensive ging, war der Widerstand des ansonsten zähen Kämpfers Fast de la Fenette schnell gebrochen. Im Sulky von Igor van Joma, der seinen dritten Saisonsieg erzielte, sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay. (wib)

11. Juni


Doppelsieg für Schlatter-Traber

In Aarau hat Fourteenth of July ein über 2400 Meter führendes und mit 7000 Franken dotiertes Trabfahren gewonnen. Zweiter wurde Emir des Forges. Beide Pferde gehören Hedy Schlatter aus Sulzbach. Aus der ersten Reihe flink gestartet, übernahm Emir des Forges sofort das Kommando. Fourteenth of July, der das Rennen aus der zweiten Reihe beginnen musste, war dagegen vorerst im Mittelfeld zu sehen. Doch nachdem er im Schlussbogen angegriffen hatte, erschien er auf der Zielgeraden an der Seite seines Stallgefährten. Eine Zeitlang trabten sie Schulter an Schulter, ehe sich der von Jean-Bernard Matthey gesteuerte Fourteenth of July als der Stärkere der zwei Schlatter-Traber erwies. Ohne sich zu überanstrengen, siegte er mit einer halben Länge vor Emir des Forges (Ursula Herren). Fourteenth of July hatte im Februar am St. Moritzer White Turf drei Rennen gewonnen, danach aber eine längere Erholungspause erhalten.

Neben dem Doppelsieg gab es weitere Spitzenresultate von Oberländer Pferden: Die Walder Rennreiterin Carina Schneider wurde mit der von ihr selber trainierten Königin Lucia Zweite in einem Flachrennen und Theo Fankhausers Gorki Brio trabte wie schon in Frauenfeld auf Rang drei. Im Sulky sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt. (wib)

5. Juni


Hericourt gewinnt WM-Lauf

Auf der Frauenfelder Allmend hat Hericourt ein über 2400 Meter führendes Flachrennen gewonnen. Der fünfjährige Wallach gehört dem Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon. Geritten wurde Hericourt von der Engländerin Alice Keighley, denn es handelte sich um eine offizielle Prüfung der Weltmeisterschaft der Amateurrennreiterinnen, bei dem die Pferde den Vertreterinnen der verschiedenen Länder zugeteilt werden.
Alice Keighley übernahm mit Hericourt, der über eine längere Zeit eine flotte Pace anschlagen kann, aber kein Sprinter ist, sogleich das Kommando. Auf der Zielgeraden machte Pontero, der von der Schweizerin Ella Muntwyler geritten wurde, von der letzten Position aus viel Boden gut, doch Hericourt konnte sich mit einem Hals Vorsprung ins Ziel retten. Es war beim 13. Start der fünfte Sieg für den Krähenbühl-Galopper.
Starke Leistungen zeigten auch die Oberländer Traber. Theo Fankhausers Gorki Brio, bei dem Tochter Evelyne Hirt im Sulky sass, lief im Preis der Stadt Frauenfeld auf Rang drei. Das gleiche Resultat gelang später auch Stall Meistadels Stute Hulapalu, die von ihrem Trainer, dem Russiker Hans Josef Meier, gesteuert wurde. (wib)

29. Mai


Joke de la Fenette Zweiter im Saisonhöhepunkt

Mit dem Critérium des 4 Ans stand am in Avenches der Saisonhöhepunkt der 2019 geborenen Traber auf dem Programm. Mit von der Partie im über 2350 Meter führenden und mit 20 000 Franken dotierten Rennen war auch Joke de la Fenette, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört.

Obwohl die Formkurve von Joke de la Fenette zuletzt klar nach oben zeigte, wurde er mit einer Eventualquote von 17:1 als Aussenseiter gehandelt. Davon unbeeindruckt spielte der von Xavier Bovay gesteuerte Wallach von Anfang an eine prominente Rolle. Unterwegs hinter der führenden Jenattoga an zweiter Stelle trabend, ging er ausgangs der Schlusskurve in die Offensive. Zwar kam er ohne grosse Mühe an der Leaderin vorbei, musste sich aber seinerseits von Jussy de Paumar überholen lassen.

Gegen den Antritt der Favoritin, die zuvor in Paris und Mailand brilliert hatte, war er machtlos, doch die übrigen Pferde hielt er sehr sicher in Schach. So klaffte zwischen Joke de la Fenette und dem drittplatzierten John du Martza eine Lücke von acht Längen. (wib)

21. Mai


Zweiter Rang für Joke de la Fenette

Joke de la Fenette, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, kommt immer besser in Fahrt. Nach einem fünften Platz, einer Disqualifikation und einem dritten Platz wurde der vierjährige Traber in Avenches nun Zweiter, und zwar im über 2425 Meter führenden und mit 7000 Franken dotierten Prix des Jacinthes. Im Sulky sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay.

Nach einem Sicherheitsstart brauchte Joke de la Fenette nicht lange, um seinen Rhythmus zu finden und in zügigem Tempo an die Spitze zu streben. Zwischenzeitlich überliess er die Führung einem Gegner, den er in der Schlusskurve jedoch stehen liess. Lange sah es sehr gut aus für den Müller-Wallach, doch auf den letzten Metern wurde er von der Favoritin Jazzy Jane noch abgefangen und auf den zweiten Rang verwiesen.
Auch im Prix des Fleurs, in dem sich die besten Traber der Schweiz massen, waren die weiss-gelb-blauen Farben von Roland Müller vertreten. Cadeau de la Vie wurde Dritter und klassierte sich somit beim vierten Saisonstart zum vierten Mal unter den ersten Drei. (wib)

30. April


Hericourt galoppiert auf Rang zwei

Beim ersten Galopprenntag in Avenches wurde Hericourt Zweiter im über 2400 Meter führenden und mit 9000 Franken dotierten Prix de Chantilly. Der fünfjährige Wallach gehört dem Ehepaar Peter und Eve Krähenbühl aus Pfäffikon.

Obwohl Hericourt in der letzten und vorletzten Saison regelmässig vordere Ränge belegt hatte, gehörte er am Wettmarkt nicht zum engsten Favoritenkreis. Unterwegs im Mittelfeld zu sehen, verbesserte er auf der Zielgeraden seine Position. In der Folge vermochte er sich zusammen mit dem Aussenseiter Alacon etwas vom Feld abzusetzen, so dass sich das Rennen auf einen Zweikampf zuspitzte, in dem der 16 Pfund weniger tragende Alacon das bessere Ende für sich behielt. Geritten wurde Hericourt von Jenny Langhard, die letztes Jahr Weltmeisterin der Amateurrennreiterinnen geworden war.

Carina Schneider, Profi-Rennreiterin aus Wald, wurde in Avenches zweimal Vierte, zuerst mit Lorena aus dem Stall des vielfachen Champions Miro Weiss und danach mit der von ihr selber trainierten Königin Lucia. (wib)

21. April


Gorki Brio siegt für Fankhauser

Gleich beim ersten Start für seinen neuen Besitzer und Trainer, den Werriker Theo Fankhauser, hat Gorki Brio in Frauenfeld ein Trabrennen für sich entschieden. Im Sulky des siebenjährigen Wallachs sass Fankhausers Tochter Evelyne Hirt.

Wie schon 2022 wurden auch dieses Jahr die traditionellen Fehraltorfer Pferderennen auf der Frauenfelder Allmend ausgetragen. Im letzten der vier Trabfahren wurden dem von Theo Fankhauser kürzlich erworbenen Gorki Brio lediglich Aussenseiterchancen eingeräumt. Während die Favoriten sich vorne im Kampf um die Spitze erbittert bekämpften und dabei viel Energie verpufften, hielt sich Evelyne Hirt mit Gorki Brio vorerst aus allen Scharmützeln heraus. Erst nach dem Einbiegen auf die Zielgerade attackierte sie aus fünfter Position und trabte an den müden Gegnern vorbei zu einem sicheren Sieg. Dritter im gleichen Rennen wurde Gustavo de Joma von der Effretiker Ecurie Max Gordon.

Für zwei weitere dritte Ränge sorgten Gustavos Stallgefährte Igor van Joma sowie der im Hauptereignis lange führende Cadeau de la Vie, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört. (wib)

11. April


Grand River bestätigt als Zweiter seine Form

Nach seinem Sieg beim Saisondebüt Anfang März zeigte Grand River beim zweiten Auftritt erneut eine starke Leistung. Trotz eines unglücklichen Rennverlaufs belegte der siebenjährige Wallach des Fehraltorfers Roland Müller auf der Trabrennbahn Avenches einen ausgezeichneten Rang.

Das Malheur passierte gleich zu Beginn. Als der Startwagen das über 2350 Meter führende und mit 7000 Franken dotierte Rennen freigab, befand sich das Pferd neben Grand River in wildem Galopp. Dadurch irritiert und wohl auch behindert, kam Grand River ebenfalls kurz aus dem Trab. Als Fahrer Marc-André Bovay den Müller-Traber korrigiert hatte, fand sich das Gespann am Ende des Feldes wieder. Eine halbe Runde vor Schluss noch immer an letzter Stelle liegend, machte sich Grand River an der Flanke des Feldes auf den Vormarsch. Er passierte Gegner um Gegner, einzig der führende Guépard Jenilou, der sich auf der Zielgeraden entscheidend abgesetzt hatte, konnte sich seiner Aufholjagd entziehen. (wib)

17. März


Sieg für Igor van Joma

In Avenches hat Igor van Joma den über 2400 Meter führenden und mit 8000 Franken dotierten Prix Idaho de Tillard für sich entschieden. Im Sulky des fünfjährigen Wallachs der Effretiker Ecurie Max Gordon sass Joey Vignoni. Nachdem er im letzten Herbst regelmässig Spitzenplatzierungen belegte hatte, ging Igor van Joma beim Saisondebüt als 2:1-Favorit ins Rennen.

Nach gutem Start führte der Gordon-Traber im strömenden Regen, bis er eine Runde vor Schluss von Inattzela abgelöst wurde. In der Folge konnte Igor van Joma im Rücken der Stute etwas verschnaufen. Doch auf der Zielgeraden ging Joey Vignoni in die Offensive. Er zog seinen Partner aus dem Windschatten der Leaderin, überholte diese. Inverno N Caviar zeigte von weit hinten kommend zwar einen tollen Endspurt, konnte den Sieg von Igor de Joma aber nicht mehr verhindern. Igor van Joma stammt aus der eigenen Zucht der Ecurie Max Gordon. Seine Mutter Racing Fox hat in Fehraltorf 2010 und 2013 den Osterpreis der Traber gewonnen. (wib)

10. März


Grand River beginnt Saison mit Sieg

Überraschend ist Grand River mit einem Sieg in die Saison gestartet. In Avenches hat der siebenjährige Wallach, der dem Fehraltorfer Roland Müller gehört, den Prix Hip Hop Haufor für sich entschieden.

Lange nahm der über 2350 Meter führende und mit 7000 Franken dotierte Prix Hip Hop Haufor den erwarteten Verlauf. Nachdem der hohe Favorit Iattix unterwegs das Kommando übernommen hatte, trabte er Mitte der Zielgeraden klar vor dem Rest. Sein Sieg schien nur noch eine Formsache zu sein. Doch da setzte Grand River zu einem starken Endspurt an und weil gleichzeitig die Schritte des Führenden kürzer wurden, konnte der 11:1-Aussenseiter den Favoriten kurz vor dem Ziel noch abfangen und auf den zweiten Platz verweisen.

Auch der zweite Starter von Roland Müller vermochte positiv zu überraschen. Der auf diese Saison hin frisch erworbene Cadeau de la Vie belegte im Hauptereignis der Veranstaltung, dem Prix d’Ouverture (2350 Meter, 15 000 Franken), als 15:1-Aussenseiter den zweiten Platz. Im Sulky der beiden Müller-Traber sass der vielfache Schweizer Champion Marc-André Bovay. (wib)

3. März


Schlatters Fourteenth of July ist der Schneekönig der Traber

Nach zwei Siegen an den Vorsonntagen gewann Fourteenth of July zum White Turf-Abschluss auch das trabsportliche Hauptereignis des gesamten Meetings, den Grand Prix Pontresina. Fourteenth of July, der erneut von Jean-Bernard Matthey gesteuert wurde, gehört Hedy Schlatter aus Sulzbach.

Die Aufgabe, die Fourteenth of July im mit 25'000 Franken dotierten Grand Prix Pontresina vorgesetzt bekam, war die bislang schwierigste, denn zu seinen Gegnern gehörte auch Kiss Forever H.C. Der ungekrönte König der Schneetraber war auf dem St. Moritzersee, wo er letztes Jahr auch im Grand Prix Pontresina triumphiert hatte, noch ungeschlagen.

Fourteenth of July übernahm früh die Führung, doch im Unterschied zu den vorhergehenden Auftritten, als er sich früh entscheidend absetzen konnte, folgte ihm diesmal Kiss Forever H.C. wie ein Schatten. Auf der Zielgeraden startete Stephanie Theiler, die Fahrerin von Kiss Forever H.C., einen Angriff, den Fourteenth of July jedoch ohne grosse Mühe abwehrte. Letztlich siegte der neue Schneekönig mit fünf Längen Vorsprung sogar überlegen.

Es war bereits die zweite Siegerehrung für Hedy Schlatter, denn zuvor hatte ihr zweites Pferd, Emir des Forges, das kleinere Trabrennen für sich entschieden. (wib)

20. Februar


Fourteenth of July trabt in einer eigenen Liga

Fourteenth of July scheint auf Schnee und Eis ganz in seinem Element zu sein. Auch bei seinem zweiten Auftritt am St. Moritzer White Turf-Meeting liess Hedy Schlatters achtjähriger Wallach der Konkurrenz nicht den Hauch einer Chance. Als Hedy Schlatter unter der Woche mit Trainer Jean-Bernard Matthey telefonierte, meinte dieser gutgelaunt: «Fourteenth of July und ich, wir sind beide in Topform.» So schaute die Sulzbacherin dem Rennen vom Sonntag zuversichtlich entgegen. Sie war nicht die Einzige, denn am Wettmarkt galt Fourteenth of July nach seinem überlegenen Sieg eine Woche zuvor als haushoher Favorit.

Fourteenth of July und Jean-Bernard Matthey enttäuschten ihre zahlreichen Anhänger nicht. Bereits vor der Tribüne, am Ende der ersten Geraden, hatten sie ihr Starthandicap von 25 Metern wettgemacht und die Führung übernommen. Einmal an der Spitze hielt Fourteenth of July das Tempo weiter hoch, so dass schon bald keines der gegnerischen Pferde folgen konnte. Allein auf weiter Flur trabte der Schlatter-Wallach einem Triumph entgegen, der noch überlegener ausfiel als der Sieg am ersten White Turf-Renntag.
Rang vier belegte im gleichen Rennen die Stute Cora du Châtelet, die dem Werriker Theo Fankhauser gehört und von dessen Tochter Evelyne Hirt gesteuert wurde. (wib)

13. Februar


Schlatters Wallach siegt am White Turf

Obwohl er mit einem Starthandicap von 25 Metern ins Rennen gehen musste, hat Fourteenth of July in St. Moritz ein mit 10 000 Franken dotiertes Trabfahren überlegen für sich entschieden. Im Sulky des achtjährigen Wallachs, der Hedy Schlatter aus Sulzbach gehört, sass Trainer Jean-Bernard Matthey. Weil ein Teil der Startgeraden nicht benutzt werden konnte, musste das Rennen, das eigentlich über 1700 Meter führen sollte, auf 1500 Meter verkürzt werden. Das schien die Sache für Fourteenth of July zusätzlich zu erschweren, blieb ihm doch weniger Zeit, um sein Starthandicap wettzumachen. Ein weiteres Fragezeichen stand hinter der Eignung für Schneerennen des Schlatter-Wallachs, der sich erstmals in St. Moritz versuchte.

Doch der White Turf-Neuling fühlte sich in der Höhenluft auf dem gefrorenen St. Moritzersee offensichtlich pudelwohl. Nachdem er sich der Spitze genähert hatte, überholte er auf der Zielgeraden den bis dahin führenden Gorki Brio. In der Folge vergrösserte er mit jedem Schritt seinen Vorsprung, so dass er als hochüberlegener Sieger den Zielpfosten kreuzte. (wib)

6. Februar

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