Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Sport

Pfannenstiel mit dem längeren Atem

Der UHC Pfannenstiel zeigt beim 5:4 über Grünenmatt ganz viel Moral – und verdient sich so den Erfolg in der Verlängerung. Gegen Leader Thun hat er allerdings nichts zu bestellen.

Pfannenstiels Jan Kreienbühl (links) gegen Simon Gurtner vom UHC Grünenmatt.

Foto: Robert Pfiffner

Pfannenstiel mit dem längeren Atem

NLB-Aufsteiger siegt in extremis

Der UHC Pfannenstiel liegt gegen Grünenmatt fast die gesamte Partie in Rückstand – und kann am Ende noch einen Heimsieg feiern. Beim Leader Thun ist er allerdings chancenlos.

Redaktion Zueriost

Für den UHC Pfannenstiel ist das Doppelspieltag-Wochenende eine emotionale Berg-und-Tal-Fahrt.

Der NLB-Aufsteiger ringt zunächst Grünenmatt 5:4 in der Verlängerung nieder, nachdem er fast über die gesamte Spielzeit in Rücklage war. Tags darauf ist «Pfanni» allerdings weitgehend chancenlos beim UHC Thun. Der souveräne Tabellenführer lässt überhaupt nichts anbrennen und siegt 10:2.

Es war keine Partie für schwache Nerven gegen Grünenmatt. Und es deutete zunächst auch wenig auf ein Erfolgserlebnis der Gastgeber. Der UHC Pfannenstiel spielte zwar über weite Strecken gut mit – und dennoch lag er nach dem Startabschnitt gegen die defensivstarken Emmentaler 0:3 zurück.

Mehrfach waren sie mit ihren überfallartigen Konter erfolgreich. «Das erste Drittel war sehr hart. Es war schwer, ins Spiel zu finden, und Grünenmatt hat uns eiskalt bestraft», bekräftigte auch Verteidiger Jan Kreienbühl. «Wir konnten uns aber steigern und haben dann wieder gradlinig nach vorne gespielt.»

Tatsächlich vermochte sich «Pfanni» zu steigern. Das 1:3 von Aden Ushiu war ein erster Lohn (25.) dafür.

Die Kräfte gebündelt

Für das dritte Drittel wurden dann die Kräfte gebündelt – und somit auf zwei Linien gesetzt. Die Massnahme sollte sich auszahlen. Tatsächlich gelang Lukasz Chlebda nach einem schönen Doppelpass mit Luca Rizzi in der 48. Minute das Anschlusstor.

Die Partie war somit neu lanciert – nur zeigte sich Grünenmatt weiter äusserst abgeklärt. Nach einem Ballgewinn wurde Veeti Korkki in Stellung gebracht, der den alten Torabstand wiederherstellte (54.).

Pfannenstiel war nun definitiv gefordert – und setzte alles auf eine Karte, mit einem zusätzlichen Feldspieler anstelle von Torhüter Patrick Weber.

Diese Massnahme sollte sich auszahlen. 103 Sekunden vor der Schlusssirene konnte Sven Bier mit einem Distanzschuss auf 3:4 verkürzen. Und als dann 17 Sekunden vor Schluss Florian Hafner tatsächlich noch den Ausgleich bewerkstelligte, wurde es laut in der Kirchwies-Halle.

Der UHC Pfannenstiel rettete sich also mit einer Parforce-Leistung in die Verlängerung – und konnte sich am Ende sogar über einen Sieg freuen. Nach 200 Sekunden war nämlich erneut Bier im Anschluss an einen Freistoss zum 5:4 erfolgreich.

Einzig Hafner trifft zweimal

Keine 24 Stunden später hatte «Pfanni» allerdings beim UHC Thun wenig zu bestellen. Er musste sich im Berner Oberland klar geschlagen geben.

Nachdem das Auftaktdrittel noch einigermassen ausgeglichen verlief, lagen die Gäste später 0:4 (28.) und 1:6 (37.) zurück. Für die einzigen beiden Tore zeichnete sich im Mittelabschnitt Hafner verantwortlich.

Thun legte aber nochmals viermal nach, sodass es am Ende ein «Stängeli» absetzte.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns