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Uster weit weg von einem Erfolgserlebnis

Der UHC Uster ist im NLA-Spiel gegen die Grasshoppers früh in Rücklage - und muss sich 4:8 geschlagen geben.

Das war nichts: Für den UHC Uster gab es gegen die Grasshoppers die zweite Saisonniederlage.

(Archiv) Foto: Christian Merz

Uster weit weg von einem Erfolgserlebnis

Erneut unterlegen

Philipp Wyss

Der UHC Uster kassiert beim 4:8 im NLA-Kantonsduell gegen die Grasshoppers die zweite Niederlage in Serie.

Die Realität hat den UHC Uster wieder eingeholt. Nach dem 4:6 vor Wochenfrist gegen Rekordmeister Wiler-Ersigen gab es im Kantonsduell gegen die Grasshoppers die zweite Saisonniederlage in der NLA – und sie fiel mit 4:8 deutlich aus.

Das Spiel war insofern eine klare Angelegenheit, weil die Stadtzürcher bereits nach zwei Abschnitten komfortabel 6:1 führten. Im Lager der Ustermer hatte man sich wohl nicht zuletzt aufgrund der ungewohnten Tabellenlage mehr erhofft.

Wacher und fixer auf den Beinen

Nur: Es gab die eine oder andere Parallele zum Vergleich gegen gegen Wiler-Ersigen. Die Grasshoppers zeigten sich oftmals etwas wacher und fixer auf den Beinen als Uster. Die Gäste waren ihrerseits nicht ohne Chancen, jedoch im Abschluss äusserst unproduktiv.

Anders der GC, der nach der 2:0-Führung zur ersten Pause im anschliessenden Drittel, beginnend mit einem Powerplaytreffer, gleich noch vier weitere Tore folgen liess. Nach dem 4:0 sah sich Uster-Coach Simon Meier in der 27. Minute zum Time-out gezwungen, gefolgt von personellen Umstellungen.

Kurz darauf wanderte erstmals ein Stadtzürcher auf die Strafbank, doch das folgende Überzahlspiel diente nicht als Motivationsschub. Und das zwischenzeitliche 1:5 von Claudio Schmid knapp drei Minuten vor der zweiten Pause beantwortete das Heimteam mit dem sechsten Treffer.

Nur noch mit zwei Linien

In der ersten Hälfte des Schlussabschnitts vermochten die mit noch zwei Linien agierenden Ustermer sich vermehrt in der Hälfte von GC festzusetzen – und sich mit zwei Treffern auf 3:6 heranzuspielen.

Dazwischen durften sich die Gäste bei ihrem Keeper Nicola Brütsch bedanken, der nach einem Fehlpass in der Defensive gegen GC-Captain Rüegger Sieger blieb. Das siebte Stadtzürcher Tor fiel dennoch. Frustrierenderweise im Gegenzug nach einer guten Chance von Schmid, der den Ball aber knapp über die Latte spediert hatte.

Nachdem Pascal Schmuki gut vier Minuten vor Schluss im Powerplay wieder verkürzt hatte, versuchten es die Gäste noch mit einem sechsten Feldspieler anstelle von Brütsch. Erfolgreich blieb 28 Sekunden vor Schluss allerdings einzig GC mit dem 8:4.

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