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Der Rekordmeister beendet Usters Serie

Der UHC Uster gerät gegen Wiler-Ersigen im Mitteldrittel 0:3 in Rückstand – und wird entthront.

Der Rekordmeister beendet Usters Serie

Erste Niederlage im 7. Spiel

Der UHC Uster verliert gegen Wiler-Ersigen erstmals in dieser Saison und ist nicht mehr NLA-Leader.

Philipp Wyss

In der siebten Runde hat es nun auch den UHC Uster erwischt. In einem äusserst attraktiven Unihockeyspiel unterliegen die Ustermer dem mit etwas mehr Abschlussglück gesegneten Rekordmeister Wiler-Ersigen 4:6. Die Gäste gaben den Sieg nach der 3:0-Führung zur zweiten Pause im turbulenten Schlussdrittel nicht mehr preis.

Der Spielstand von 0:0 zur Spielmitte war eigentlich ein Witz, denn in einer schnell und offensiv geführten, für die 338 Besucher im Buchholz toll anzusehenden Partie waren bis dahin auf beiden Seiten bereits mehrere Grosschancen zu verzeichnen gewesen.

Die Gäste starteten besser ins Mitteldrittel und setzten die in diesem Spiel ohne die beiden verletzten Stammkräfte Tobias Ledergerber und Daniels Janis Anis aufgelaufenen Ustermer in den ersten Minuten mitunter ziemlich unter Druck. Uster-Keeper Nicola Brütsch musste gleich zweimal sein ganzes Können auspacken, um das 0:0 zu halten. In der 32. Minute hatten die Emmentaler dann aber Glück, zischte ein Geschoss Yves Klötis haarscharf am Kasten vorbei.

Ein Doppelschlag stand am Ursprung der Niederlage

Nachdem die Torlosigkeit mehr als eine halbe Stunde angehalten hatte, landete der weisse Ball dann innerhalb von 27 Sekunden gleich zweimal im Netz hinter Brütsch: Wiler-Captain Louis hatte ein tolles Zuspiel von Kollege Thöni verwertet, Wyss bei angezeigter Stafe gegen Uster nach einem Slalomlauf durch die Zürcher Oberländer Defensive nachgedoppelt. Eine Minute vor Ablauf des zweiten Spielabschnitts erhöhte Eser sogar noch auf 3:0.

Die Ustermer reagierten. Hänseler sowie Wilhelmsson sorgten für den 2:3-Anschluss. Nur wenig später konnte Wilers Salo zum Penalty anlaufen, aber Brütsch parierte den alles andere als schlecht geschossenen Versuch des Finnen mirakulös. Der vierte Gästetreffer fiel in Minute 55 doch noch, als Louis eine Strafe gegen Usters Nivestam auszunutzen wusste.

Das Heimteam gab sich aber noch nicht geschlagen, allen voran Filip Karlsson, der vier Minuten vor Schluss mit einem Schlenzer den Emmentaler Goalie überraschte. Blöd nur, liess man sich gerade mal zehn Sekunden später ausspielen, womit die Berner den Zweitorevorsprung wieder herstellten. Definitiv den Sack zu machte Gäste-Captain Louis 24 Sekunden vor der Schlusssirene mit dem Treffer zum 6:3 ins leere Tor. Wilhelmsson war elf Sekunden später nach einem Freistoss direkt vor dem Tor für den letzten Ustermer Treffer und das 4:6-Schlussresultat besorgt.

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