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Am Ende drehte Laupen auf

Derby haben eigene Gesetze? Vielleicht. Eine Überraschung gabs zwischen Laupen und den Floorball Riders trotzdem nicht.

Laupen (am Ball Topskorerin Alena Holst) wurde von den Floorball Riders zwar bedrängt, setzte sich aber durch.

Foto: Philipp Düsel

Am Ende drehte Laupen auf

Favoritinnensieg im Derby

Eine enge Angelegenheit war das Derby in der Unihockey-NLA der Frauen zwischen Laupen und den Floorball Riders – allerdings nur zwei Drittel lang.

Das Verdikt war am Ende eindeutig: 8:2 entschieden die NLA-Frauen des UHC Laupen das Oberländer Derby gegen die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti für sich. Erwartungsgemäss also, wenn man sich vor Augen führt, dass Laupen Co-Leader ist und die Riders am andern Ende der Tabelle zu finden sind.

Und doch erzählt das deutliche Resultat nicht die ganze Geschichte der Partie vom Samstagabend in der Elba-Halle in Wald. Denn den Riders, die zuvor in sechs Spielen erst einen einzigen Sieg gefeiert und sich vor allem für die Derbys in dieser Saison viel vorgenommen hatten, gelang es, den Favoriten mit einer starken Defensivleistung lange zu fordern.

«Wir spielten zwei sehr gute Drittel bis 14 Sekunden vor der zweiten Pause», resümierte Riders-Sportchef Giovanni Marti. Da leisteten sich die Riders nach einem Freistoss einen leichtfertigen Ballverlust, liefen in einen Konter – und kassierten das 2:4 durch Laupens Topskorerin Alena Holst. «Das haben wir den Gegnerinnen geschenkt», fand Marti.

Hätten die Riders den Ein-Tore-Rückstand bis ins letzte Drittel halten können, wäre vielleicht noch eine Überraschung dringelegen – so aber hatten die Laupnerinnen Auftrieb und schossen im Schlussdrittel vier weitere Treffer. Eine Antwort gelang den Riders nicht mehr – auch dann nicht, als sie in der Schlussphase gar vier Minuten lang in Überzahl spielen konnten. Ihr Problem bleibt dasselbe – sie sind vor dem gegnerischen Tor zu wenig gefährlich. «Da fehlt uns im Vergleich mit Laupen einfach die Erfahrung und Cleverness», fand Marti.

Auch Laupen mit Effizienz unzufrieden

Für Laupen-Stürmerin Annina Stoll hingegen war klar: «Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein, müssen aber an unserer Effizienz arbeiten, wenn wir gegen bessere Gegner Erfolg haben wollen.» In Rücklage gerieten die Laupnerinnen vor heimischem Publikum allerdings im Derby nie. Holst schoss das Heimteam in der 6. Minute in Front, Malin Brolund glich für die Riders in der 18. Minute aus. «Wir spielten den Ball nicht konsequent genug hinten heraus», sagt Stoll.

Das war auch beim zweiten Gegentor zum zwischenzeitlichen 3:2 in der 38. Minute der Fall. Dass die Doublette zum 3:1 zu Beginn des zweiten Drittels entscheidend sein würde, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.

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