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Wie die Riders trotz schlechtem Omen aus der Negativspirale ausbrachen

Nun wissen auch die Floorball Riders, wie sich ein Sieg anfühlt. Geholfen hat dabei die Wut im Bauch.

Endlich können die Riders jubeln: Dominique Fuchs, Ann Zurbuchen und Frida Nordmark (von links) freuen sich über einen Treffer.

Foto: David Kündig

Wie die Riders trotz schlechtem Omen aus der Negativspirale ausbrachen

Erster Saisonsieg ist Tatsache

5:3 im NLA-Kellerduell – die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti holen im sechsten Saisonspiel erstmals Punkte.

Das Warten auf den ersten Sieg hat für die Floorball Riders ein Ende. Die Oberländerinnen gewinnen ihr Heimspiel gegen Waldkirch-St. Gallen 5:3 und punkteten im sechsten Meisterschaftsspiel der NLA-Saison erstmals.

Das Wochenende endete für die Oberländerinnen damit doch noch versöhnlich. Am Samstag waren sie im Cup-Achtelfinal gegen B-Ligist Appenzell 2:6 gescheitert, was nicht eben ein gutes Omen für das Duell der beiden einzigen punktlosen Teams vom Sonntag darstellte.

«Es war wichtig, eine Antwort darauf zu liefern», sagte Riders Verteidigerin Nadine Stadelmann. «Wir nahmen die Wut aus der Cup-Niederlage mit und brachten das aufs Feld. Wir waren parat und hielten uns an den Gameplan.»

Entschlossen und effizienter als auch schon

Entsprechend entschlossen wirkten die Riders vor Heimpublikum gegen den Aufsteiger. Vor allem aber gelang ihnen etwas, woran sie bisher so oft gescheitert waren: Sie münzten ihre Chancen auch in Tore um. 3:0 hiess es zur ersten Pause: Frida Nordmark, Ann Zurbuchen und Michelle Schär hatten getroffen – und die Gäste aus der Ostschweiz hätten sich über einen höheren Rückstand gegen die dominanten Riders nicht beklagen dürfen. Gerade Topskorerin Malin Brolund ging immer wieder in den Abschluss. Dass sie glücklos blieb, sollte sich nicht rächen.

Im zweiten Drittel fand «Wasa» zwar besser ins Spiel und kam nach einem Konter auch zum ersten Treffer, was die Gastgeberinnen allerdings nicht vom Weg abbrachte. Michelle Schär erhöhte ebenfalls nach einem Gegenstoss auf 4:1, und als in der 36. Minute ein Distanzschuss von Martina Spetova aus dem Mittelkreis von einer St. Galler Spielerin ins eigene Tor abgelenkt wurde, war die Vorentscheidung gefallen. Im Schlussdrittel verkürzten die Gäste zwar noch bis auf 3:5, doch die Riders überstanden die Schlussphase unbeschadet, obwohl sie sich noch eine Strafe einhandelten und die Ostschweizerinnen die letzten sechs Minuten mehrheitlich ohne Torhüterin spielten.

Die Hoffnung auf viel Schwung

Riders-Keeperin Sara Tschudin liess sich nicht mehr bezwingen – und sagte hernach: «Wir haben uns diesen Sieg verdient. Er tut gut und bringt positive Stimmung in die Mannschaft.» Tschudin glaubt, dass dieses erste Erfolgserlebnis der Saison viel bewirken kann. «Gerade die positiven Emotionen bringen Schwung und viel neue Energie, die wir nun mitnehmen können.» Zusätzliche Motivation benötigen die Riders allerdings angesichts des nächsten Gegners wohl kaum: Am Samstag in einer Woche steht das erste Derby der Saison gegen Laupen an.

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