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Ein Tor reicht selten für ein Erfolgserlebnis

Wetzikons Hoffnungsträger ist zurück – und trifft. Trotzdem gibt es für den EHCW gegen Frauenfeld die nächste Enttäuschung.

Enttäuschung im Lager des EHC Wetzikon: Gegen Frauenfeld gab es erneut keine Punkte.

Archivfoto: Christian Merz

Ein Tor reicht selten für ein Erfolgserlebnis

Glückloser MHL-Aufsteiger

Der EHC Wetzikon muss die sechste Niederlage in Folge einstecken. Die Oberländer verlieren in Frauenfeld 1:3.

Aus dem erhofften Befreiungsschlag wurde nichts. Der EHC Wetzikon verliert in Frauenfeld 1:3 – und muss damit das zuvor punktelose Schlusslicht aufrücken lassen.

Für den MHL-Aufsteiger ist es die bereits sechste Niederlage in Serie. Und das Kellerduell zeigte einmal mehr, wie schwer sich die Oberländer in der Offensive tun.

Dabei hatte es im Vorfeld durchaus gute Anzeichen gegeben. Erstmals seit dem Startspiel stand nämlich Gian-Andrea Thöny wieder auf dem Eis.

Also der Wetziker, der Mitte September zum Auftakt den SC Langenthal mit seinen drei Toren zum 3:1-Sieg so quasi im Alleingang abgeschossen hatte – und seither schmerzhaft gefehlt hatte.

Und auch bei seinem Comeback war auf ihn wieder Verlass, als dem Stürmer in der 36. Minute viel zu viel Platz gelassen wurde – und er diesen prompt eiskalt ausnützte. Es war das Anschlusstor zum 1:2, das die Hoffnung beim EHCW zurückbrachte.

Eine fatale Strafe

Und der Treffer war auch die Initialzündung für ein animiertes Schlussdrittel mit Chancen auf beiden Seiten.

Doch das wegweisende Tor sollte letztlich Frauenfeld bei einer der wenigen Überzahlsituationen in der Partie gelingen (56.). Rémy von Allmen erwischte EHCW-Keeper Jari Stacher nur gerade 15 Sekunden nach Beginn der Strafe vorentscheidend in der kurzen Ecke.

Apropos Stacher. Der Goalie war nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt für Jan Rutz eingewechselt worden. Und musste sich bald bezwingen lassen. Zuerst von Cyrill Fehr (24.), dann von Tom Gerber (29.). Diesem gelang es, die Scheibe nach einem Tohuwabohu vor dem Wetziker Gehäuse über die Linie zu bugsieren.

Stacher war es aber auch, der sein Team in der Folge mit mehreren Paraden im Spiel hielt. Nur eben: Für das ersehnte Erfolgserlebnis war die Torausbeute erneut zu gering.

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