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Dübendorf lässt sich nicht wegdrücken

Zweimal kann der EHC Dübendorf beim 3:4 gegen Seewen ausgleichen. Die Gäste haben aber immer wieder eine Antwort.

Aufsteiger Dübendorf (Nino Bolliger, links) liess sich gegen Seewen nie unterkriegen.

Archivfoto: Christian Merz

Dübendorf lässt sich nicht wegdrücken

Zäher MHL-Rückkehrer

Beat Gmünder

Der EHC Dübendorf zeigt gegen Seewen viel Moral. Dennoch gibt es für die Glattaler eine 3:4-Niederlage.

Der EHC Dübendorf unterliegt Seewen 3:4. Beide Teams bestritten das Aufeinandertreffen in hohem Tempo. Dübendorf schaffte es, dieses mitzugehen, doch zeigte sich bald, dass die Innerschweizer die etwas höhere Spielkultur mitbringen.

Dass die Glattaler dennoch nur knapp unterlagen, begründet sich darin, dass sie sich als hartnäckiger Widersacher präsentierten. Zudem zeigte Torhüter Joel Messerli erneut eine starke Partie und trug sein Team insbesondere durch das mit 2:1 gewonnene Mitteldrittel.

Das schwungvolle Spiel bot gute Unterhaltung. Die letztjährige Spitzenmannschaft der MHL zeigte, dass sie über die etwas präziseren Skills als der EHCD verfügt. Zwei Pfostenschüsse der Gäste im ersten Drittel unterstrichen die leichte Überlegenheit.

Dübendorf versteckte sich keinesfalls und liess sich ebenfalls aussichtsreiche Abschlüsse notieren. Die besten vergaben Lukas Schläppi und Timo Brauchli. Der Treffer zum 1:0 für Seewen gelang Niklas Maurenbrecher dann nach 17 Minuten.

Nicht abschütteln lassen

Der Ausgleich fiel kurz nach Beginn des Mitteldrittels. Alessio Pozzorini nutzte eine Unachtsamkeit der Gäste. Wenig später überstand Dübendorf eine Unterzahl schadlos, doch dann traf Topskorer Mika Burkhalter für Seewen zur neuerlichen Führung.

Die Innerschweizer bestimmten nun das Diktat, die Glattaler wurden durcheinandergewirbelt. Dennoch schaffte Brauchli den Ausgleichstreffer (37.).

Der Auftakt in den Schlussabschnitt gelang Seewen besser: Maurenbrecher drückte den Puck bald über die Torlinie. Damit sicherten sich die Schwyzer wieder die Spielkontrolle, liessen praktisch nichts mehr zu.

Die finale Entscheidung fiel zwei Minuten vor dem Ende mittels Schuss ins von Messerli verlassene Gehäuse. Der Goalie blieb draussen; Jari Allevi gelang die Resultatkosmetik.

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