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Brüttisellen findet keine Lösungen gegen das «spielerisch schlechteste Team»

Der FC Brüttisellen-Dietlikon muss sich über ein spätes Gegentor im Zweitliga-Duell gegen Greifensee ärgern. Und (zu) karg ist auch die Ausbeute für Gossau.

Auch Brüttisellens Joao Miguel Pereira Almeida traf gegen Greifensee nicht.

Archivfoto: Christian Merz

Brüttisellen findet keine Lösungen gegen das «spielerisch schlechteste Team»

Klubs aus der Region ohne Sieg

Brüttisellen-Dietlikon und Greifensee trennten sich in einem Zweitliga-Duell mit überschaubarem Unterhaltungswert 1:1. Der Ausgleich für den FCG fiel erst in der Nachspielzeit.

Daniel Hess

Am Ende rannten die Greifenseer mit fünf Stürmern an und schlugen Flanke um Flanke in den gegnerischen Strafraum. Vor allem Alec Wegmann kam dem Ausgleich einige Male nahe.

Doch die Brüttiseller, die ihr Augenmerk längst auf das Verteidigen gelegt hatten, hielten dicht – bis zur 94. Minute. Dann trat Levin Brunner einen letzten Corner, und Marco Preghenella beförderte diesen per Kopf zum 1:1 ins Tor. «Hochverdient», fand dies FCG-Assistenztrainer Simon Schaich, für den der eine Zähler aufgrund der Leistung seiner Schützlinge der mindeste Lohn war.

Zahir Idrizi hingegen ärgerte sich nicht nur über den späten Ausgleich und die entgangenen zwei Punkte. Sondern auch über den Greifenseer Chefcoach Felix Bollmann, der angesichts seines unablässigen Kommentierens von Entscheidungen an der Seitenlinie statt Trainer zu sein, doch lieber Schiedsrichter werden solle.

Keine Mittel gefunden

Der FCG-Trainer redete indes nicht nur, er hatte auch einen Plan. Nach der Niederlage unter der Woche gegen Seuzach vermieden es die Greifenseer tunlichst, den Start nicht ein weiteres Mal zu verschlafen, konzentrierten sich auf die Defensive und überliessen das Spieldiktat dem Heimteam.

Gegen das gemäss Idrizi «spielerisch mit Abstand schlechteste Team der Liga», das einfach nur den Ball nach vorne geschlagen habe, wusste dieses damit aber nicht viel anzufangen. Zweikampfstark seien die Greifenseer halt schon, gestand Idrizi, deshalb habe sich seine Mannschaft auf dem tiefen Terrain schwergetan und keine Lösungen gefunden.

In Führung ging Brüttisellen nach einer guten Stunde aber doch, weil der normalerweise sichere FCG-Keeper Timmy Ley wie schon einmal in dieser Saison gröber patzte und den zwar noch aufspringenden, aber harmlosen Distanzschuss von Ali Aliji passieren liess.

«Weil in solchen ereignisarmen Spielen fast immer der gewinnt, der das erste Tor erzielt», hätten die Brüttiseller laut ihrem Trainer den Vorsprung eigentlich nach Hause schaukeln müssen. Stattdessen brachten sie ihn aber nur bis kurz vor die Ziellinie.

(Nur) einen Punkt geholt

Ebenfalls 1:1 endete das Duell zwischen Phönix Seen und Gossau.

Allerdings hätte für die Gossauer, die schon früh nur den Pfosten trafen und eine weitere hochkarätige Chance vergaben, mehr als nur ein Unentschieden dringelegen. Nachdem sie auf den Rückstand, der entgegen dem Spielverlauf fiel, schnell reagiert hatten und dank Topscorer Riley Christen zum Ausgleich gekommen waren, standen sie dem zweiten Treffer nach der Pause näher. Der Seemer Keeper parierte gegen Diego Zoller aber einmal mirakulös, und Christen scheiterte per Kopf.

Am Ende hätte der FCG auch noch verlieren können, traf doch das Heimteam ebenfalls noch den Pfosten.

Brüttisellen-Dietlikon - Greifensee 1:1 (0:0). – Tore: 64. Aliji 1:0. 94. Preghenella 1:1.

Phönix Seen - Gossau 1:1 (1:1). – Tore: 33. Larosa 1:0. 36. 1:0 Christen 1:1.

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