So wenig fehlte Dübendorf zu einem Punkt gegen Thun
Erste Niederlage für EHCD
2:3 verliert MHL-Aufsteiger Dübendorf gegen Thun – beinahe hätte es den Glattalern für mindestens einen Zähler gereicht.
Um ein Haar hätte der EHC Dübendorf auch im dritten Spiel nach dem Wiederaufstieg in die MHL gepunktet. Vier Minuten fehlten gegen den EHC Thun zur Verlängerung, als die Berner Oberländer im Powerplay erstmals in Führung gingen – und damit die Partie 3:2 für sich entschieden. «Wir brachten die Scheibe nicht raus, sie sprang blöd. Es war auch Pech dabei», sagte EHCD-Torhüter Joel Messerli. «Irgendjemand muss halt gewinnen».
Dass der Sieger auch Dübendorf hätte heissen können, hatte auch mit Messerlis vielen Paraden zu tun. Denn die Thuner zeigten vor 514 Zuschauern im Dübendorfer Chreis phasenweise, weshalb man sie zu den Spitzenteams zählt. Doch der EHCD kam aus verschiedenen Druckphasen der Thuner unbeschadet heraus. Dank Messerli, manchmal dank Latte oder Pfosten – vor allem aber auch dank solidarischer und konsequenter Defensivarbeit. «Die Mannschaft hat aufopfernd gekämpft und jeder ging 60 Minuten lang für den andern. Wir haben gut gespielt und machten aus unseren Chancen Tore», sagte Trainer Reto Stirnimann.
