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Thöny sorgt für Jubelstürme bei Wetzikon

Das erste Spiel des EHC Wetzikon in der MHL wird zur grossen Show von Gian-Andrea Thöny. Der Stürmer führt den Aufsteiger zum 3:1-Erfolg über Langenthal.

Gian-Andrea Thöny traf zum Start der MHL-Saison gleich dreimal für den EHC Wetzikon.

Archivfoto: David Kündig

Thöny sorgt für Jubelstürme bei Wetzikon

Überzeugender EHCW

Der EHC Wetzikon überrascht zum Auftakt der MHL-Saison gleich den SC Langenthal. Drei Tore innert fünf Minuten reichen zum 3:1-Sieg.

Die vielen mitgereisten Fans des EHC Wetzikon trauten wohl ihren Augen nicht. Genau fünf Minuten und elf Sekunden benötigte nämlich Gian-Andrea Thöny nur für seine drei Treffer. Und sein Hattrick sollte zum 3:1-Auswärtssieg beim SC Langenthal reichen.

Der erste Sieg in der neuen Liga kommt insofern überraschend, weil es im Kader der Oberländer nach dem Aufstieg zu einer Runderneuerung gekommen ist. Nur ein halbes Dutzend Stammspieler aus der Vorsaison ist noch dabei.

Einer davon ist Matchwinner Thöny. Der 32-Jährige liess vor fast 1400 Besucherinnen und Besucher in der altehrwürdigen Schoren-Halle gleich mehrfach seine Klasse aufblitzen. «Wir wussten, dass wir unsere Konterchancen bekommen», war für den Stürmer klar.

Er sollte recht behalten. Nach einem tor- und ereignisarmen ersten Drittel hatte Thöny erstmals zu viel Spielraum – und erhielt gleich drei Abschlusschancen in Folge. Beim letzten Versuch traf er schliesslich zur Führung (22.).

Fehler eiskalt ausgenutzt

Nur wenig später nutzte der Wetziker einen kapitalen Fehler des Langenthaler Verteidigers Florian Perrenoud vor dem eigenen Gehäuse zum 2:0. Und als wäre dies nicht genug, schloss er in der 27. Minute einen schnellen Konter erfolgreich ab.

«Ich habe länger nicht mehr hier gespielt – und Tore schiessen konnte ich hier auch nur selten», sagte Thöny hinterher mit einem Schmunzeln.

Der SCL, bis 2023 über unzählige Jahre in der Swiss League, war jetzt endlich wach. Und traf schon bald durch Finn Naber zum 1:3 (29.). EHCW-Keeper Jan Rutz, einer von ganz vielen Neuen, hatte zuvor seinen ersten Schuss nur ungenügend abgewehrt.

Langenthaler Druckphasen überstanden

Die Langenthaler waren nun am Drücker – und hatten einige Chancen. «Da kam Druck. Eine wichtige Phase, die wir mit viel Kampf überstanden», konstatierte auch Co-Trainer Cédric Hüsler.

Tatsächlich liessen die mit nur fünf Verteidigern angetretenen Wetziker auch im Schlussdrittel nichts mehr anbrennen. Dreifach-Torschütze Thöny behielt aber trotz des Coups das grosse Ganze im Blickfeld. «Für uns ist jeder Punkt wichtig», sagte er.

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