Der nächste Nuller für Sauber
Auch in Baku im Dauertief
Keine Besserung in Sicht. Beim Hinwiler Rennstall ist auch am GP von Aserbaidschan keine Entwicklung zu erkennen.
Eine nächste Chance für Punkte ist vergeben. Auch im 17. Rennen ging Sauber leer aus. Zhou Guanyu und der Finne Valtteri Bottas verpassten beim GP von Aserbaidschan als 14. und 16. die Top 10 einmal mehr deutlich.
Wenigstens beendet das Duo das Rennen nicht auf den letzten beiden Plätzen. Allerdings nur weil Yuki Tsunoda und Lance Stroll ausfallen.
Sauber-Teamchef lobt Guanyu
Sauber-Teamchef Alessandro Alunni Bravi sprach im Zusammenhang von Guanyu zumindest von «einem soliden Rennen». Dies allerdings im Wissen, dass dies nicht ausreicht, um in die Punkteränge zu fahren. Ähnlich klang es beim Chinesen. «Wir waren in der Lage, mit einigen anderen Teams zu konkurrieren, was ein positives Zeichen ist.»
Sieben Versuche bleiben dem Hinwiler Rennstall nun noch um die totale Blamage abzuwenden. Immerhin: Die nächste Gelegenheit bietet sich bereits am kommenden Wochenende im Grand Prix von Singapur.
Es war ansonsten ein spannendes Stadtrennen in Baku, in dem sich Oscar Piastri als Sieger hervortag. Der Australier im McLaren setzt sich vor Charles Leclerc im Ferrari durch.
Dritter wurde George Russell im Mercedes. Der Engländer profitierte kurz vor Schluss von einer heftigen Kollision zwischen Vorjahressieger Sergio Perez im Red Bull und Carlos Sainz im anderen Ferrari, die sich um den letzten Podestplatz duellierten.
Weltmeister und WM-Leader Max Verstappen musste sich im zweiten Red Bull mit Platz 5 begnügen.
Sein WM-Rivale Lando Norris stiess nach einem verpatzten Qualifying im McLaren von Startplatz 15 im Rennen noch bis in den 4. Rang vor und verkürzte.
Verstappen verliert weiter an Boden
Damit verkürzte Norris den Rückstand in der WM-Wertung auf Verstappen um drei auf 59 Punkte. Dazu zog McLaren in der Teamwertung an Verstappens Red-Bull-Team vorbei.
Für Leclerc wiederholte sich zwei Wochen nach seinem Sieg in Monza die Geschichte der letzten Jahre. Der Monegasse war in Baku schon 2021, 2022 und 2023 aus der Pole-Position losgefahren, war dabei aber ohne Sieg geblieben.
Und dann zieht Piastri an Leclerc vorbei
Dass es in diesem Jahr nicht geklappt hat, lag an einem starken Auftritt von Oscar Piastri. Nachdem der Australier in Runde 22 die Führung von Leclerc übernommen hatte, wehrte er mehrmals erfolgreiche Angriffe des Ferrari-Fahrers ab.
Letztlich triumphierte er zum zweiten Mal in einem Formel-1-Rennen nach seinem Premierensieg im Juli in Ungarn.