Darum ist Ponti in Uster ein Sonderfall
Neues Aushängeschild des SC Uster
Es ist ein Transferhammer: Der SC Uster kann künftig auf die Dienste des Tessiners Noè Ponti zählen. Die Hintergründe zum Entscheid des Weltklasseathleten.
Es ist ein Transfer, der Aufsehen erregt: Noè Ponti, Olympia-Bronzemedaillengewinner von 2021, stösst zum Schwimmclub Uster. Über 5000 Menschen klickten bei seinem Instagram-Posting zum Wechsel auf «gefällt mir», und der Tessiner erhielt viele wohlwollende und positive Kommentare.
«Willkommen im Team» schreibt etwa Usters Spitzenschwimmer Antonio Djakovic, versehen mit einer Flamme und zwei Händen, die ein Herz formen. Der Klub selber schreibt ebenfalls mit einem Herz versehen: «Danke für Dein Vertrauen». Und die Stadt Uster jubiliert sogar mit einem eigenen Instagram-Post, wo Stadträtin Karin Fehr sagt: «Es ist eine Freude und eine Ehre, dass ein weiterer Weltklasseathlet nach Uster kommt.»
Das ist etwas gar dick aufgetragen – denn so wirklich nach Uster kommt Ponti nicht, und diesbezüglich spielt er auch mit offenen Karten. In seiner Mitteilung zum Wechsel schreibt er: «Ich möchte allen versichern, dass ich weiterhin im Centro Sportivo Tenero unter der Leitung von Massimo Meloni und Andrea Mercuri trainieren werde.»

