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Für seinen Blitz-Hattrick braucht er keine drei Minuten

Kein Wunder, lobt Gossau-Trainer Andreas Häsler seinen Stürmer Riley Christen über den grünen Klee. Gegen Embrach trifft dieser gleich viermal.

Riley Christen war gegen Embrach äusserst kaltblütig und machte sich zum Matchwinner.

(Archiv) Foto: Christian Merz

Für seinen Blitz-Hattrick braucht er keine drei Minuten

Gossau siegt, Niederlage für Greifensee

Zweitligist Gossau zeigt sich gegen Embrach in Torlaune und gewinnt auch dank seinem kaltblütigen Stürmer Riley Christen klar 5:1.

Daniel Hess

Nach dem mühsam erkämpften Unentschieden gegen Greifensee unter der Woche tat sich Gossau beim 5:1-Sieg gegen Aufsteiger Embrach deutlich leichter. Nach der frühen Führung geriet der Motor des favorisierten Oberländer Zweitligisten zwar etwas ins Stocken. Nach dem zweiten Treffer lief die Tormaschinerie allerdings wieder auf Hochtouren.

Als besonders zielsicher erwies sich dabei der insgesamt vierfache Torschütze Riley Christen, dem innert weniger als drei Minuten ein rekordverdächtig schneller Hattrick gelang. Christen sei ein Bomber, wie man ihn sich als Trainer wünsche, sagt FCG-Coach Andreas Häsler über seinen grossen, bulligen Mittelstürmer. «Er ist extrem kopfballstark, geht voll drauf und gibt immer 100 Prozent.»

Platte Greifenseer

Nicht imstande, alles zu geben, war hingegen der FC Greifensee, für den die vierte Partie innerhalb von zehn Tagen ganz offensichtlich eine zu viel war. Gegen Veltheim war er nach dem nervenaufreibenden Derby gegen Gossau weder körperlich noch geistig auf der Höhe und verlor gerechterweise 0:2.

Besonders in der Anfangsphase sahen die Greifenseer überhaupt kein Land und hätten angesichts der hochkarätigen gegnerischen Möglichkeiten schon nach 20 Minuten vorentscheidend zurückliegen müssen. Dank FCG-Torhüter Timmy Ley und der Abschlussschwäche der Winterthurer dauerte es aber fast eine Stunde, bis sich die Unterlegenheit des Heimteams auch im Ergebnis niederschlug.

Den bis zuletzt harmlosen Greifenseern gelang es zwar bis in die Nachspielzeit, die Hoffnung auf einen Punktgewinn am Leben zu erhalten. Dann erst kassierten sie den zweiten Treffer und mussten ein erstes Mal als Verlierer vom Platz.

Brüttisellen zu fehlerhaft

Auch für den FC Brüttisellen-Dietlikon wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Nach dem glückhaften Erfolg gegen Thayngen unter der Woche gab es für den Aufsteiger beim deutlichen 0:3 in Bassersdorf nichts zu holen. Dem Heimteam genügten eine unaufgeregte Leistung und ein simples Spiel, um die Partie zu bestimmen.

Zwar erspielten sich die zuvor noch sieglosen Bassersdorfer bis zur Pause nur zwei vielversprechende Gelegenheiten; eine von diesen nützten sie aber zum 1:0. In der zweiten Hälfte zeigte sich Brüttisellen nach Umstellung auf eine Dreierkette zunächst wie verwandelt und erspielte sich endlich auch Tormöglichkeiten.

Die beste davon vergab Ivan Sisic. Mitten in dieser Druckphase mussten die auf Zweitliga-Niveau mehrheitlich unerfahrenen Brüttiseller aber Lehrgeld bezahlen und zur Kenntnis nehmen, dass Fehler in der 2. Liga resoluter bestraft werden.

Gleich zweimal nämlich misslang einem Mittelfeldspieler eine Ballannahme, woraus die effizienten Bassersdorfer Kapital schlugen und die Partie mit zwei weiteren Treffern vorentschieden.

Gossau - Embrach 5:1 (1:0). – Tore: 13. Christen 1:0. 64. Perot 2:0. 69. Christen 3:0. 71. Christen 4:0. 71. Christen 5:0. 89. Bolli 5:1.
Greifensee - Veltheim 0:2 (0:0). – Tore: 57. Cecchini 0:1. 93. Cecchini 0:2.
Bassersdorf - Brüttisellen-Dietlikon 3:0 (1:0). – Tore: 26. Hueber 1:0. 63. Bachmann 2:0. 72. Hueber 3:0.

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