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Wieder bleibt Djakovic nur die Enttäuschung

Zweiter Einsatz, zweiter Frust: Für den Ustermer Antonio Djakovic sind die Olympischen Spiele in Paris keine schöne Erfahrung.

Frust statt Jubel – auch beim zweiten Einsatz in Paris kommt Antonio Djakovic nicht an seine Bestleistungen heran.

Foto: Keystone

Wieder bleibt Djakovic nur die Enttäuschung

Erneut nicht in Bestform

Auch über 200 m Crawl kommt Antonio Djakovic an den Olympischen Spielen in Paris nicht auf Touren. Der Ustermer verpasst den Halbfinal denkbar knapp.

Es hat wieder nicht sein sollen für Antonio Djakovic, auch bei seinem zweiten und letzten Einzel-Einsatz an den Olympischen Sommerspielen in Paris. Nach dem bitteren Aus im Vorlauf über 400 m Crawl am Samstag war für den 21-jährigen Ustermer am Sonntag auch der Wettkampf über 200 m Crawl nach dem Vorlauf vorbei. In 1:47,46 Minuten blieb Djakovic über zwei Sekunden hinter seinem Schweizer Rekord (1:45,32). Unter den 28 Teilnehmern belegte er den 17. Rang – das Weiterkommen verpasste Djakovic damit um lediglich einen Rang respektive sieben Hundertstel. Er ist damit erster Ersatz für den Halbfinal vom Sonntagabend und muss auf den Rückzug eines Konkurrenten hoffen.

Ein sehr bitteres Verdikt, denn nach 100 Metern sah es noch nach einer Halbfinal-Qualifikation und vor allem nach einer starken Zeit aus. Djakovic führte da den Vorlauf an, schlug bei der zweiten Wende nach 51,51 Sekunden an. Schneller als an der WM in Fukuoka 2023, wo er sich das Olympia-Ticket geholt hatte; deutlich schneller vor allem als im EM-Final in Belgrad im Juni, wo er die Bronzemedaille gewonnen hatte.

Doch auf den zweiten 100 Metern konnte Djakovic die Pace nicht halten. Statt zum Schlussspurt anzusetzen, musste er Gegner um Gegner an sich vorbeiziehen lassen. Am Ende blieb ihm erneut nur die Enttäuschung.

Erneut fehlte die Kraft

«100 Meter lang war ich gut dabei, danach fehlte mir die Kraft», sagte Djakovic im TV-Interview, deutlich gefasster als am Vortag, als er den Tränen nahe war. «Es war besser als gestern. Die Hauptsache war, dass ich an den Start ging. Es ist eine Stärke von mir, dass ich auch dann mein Bestes geben will, wenn es schlecht läuft.» Sein Handy habe er nach der Enttäuschung vom Samstag abgestellt und Zeit mit Trainer Pablo Kutscher und den anderen Schweizer Schwimmern verbracht. «Wir haben viel geredet, das Team ist sehr wichtig. Alle sind hinter mir gestanden und haben mich motiviert.»

Fertig sind die Spiele für Djakovic noch nicht, am Dienstag steht er noch mit der 4x200-m-Crawlstaffel im Einsatz. Ein Tag Erholungszeit bleibt dem 21-Jährigen, der letzte Woche unter Erkältungssymptomen gelitten hatte und somit gesundheitlich angeschlagen angetreten war. «Das ist Sport. Es gehört dazu, dass es nicht immer gut läuft.»

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