Darum besteht das halbe Schweizer WM-Team aus Oberländerinnen
Starker OL-Nachwuchs
Drei Orientierungsläuferinnen des sechsköpfigen Schweizer Teams an der Junioren-WM stammen aus der Region. Ein Zufall ist das nicht.
Es ist eine eindrückliche Zahl: Mit Anna Gasser (Esslingen), Seline Sannwald (Bubikon) und Coralie Waldner (Pfäffikon) stammen drei von sechs Schweizer Orientierungsläuferinnen an der derzeit stattfindenden Junioren-WM im tschechischen Pilsen aus der Region. Zählt man Henriette Radzikowski dazu, sind es sogar vier. Die letztjährige Junioren-Weltmeisterin wird vom Ustermer Marco Rancan gecoacht.
Fragt sich, wie diese überproportionale Oberländer Vertretung möglich ist. Sina Tommer, die persönliche Trainerin von OLG-Stäfa-Mitglied Sannwald, sagt: «In diesen Jahrgängen herrscht ein aussergewöhnlicher und ständiger Vergleich. Die jungen Frauen pushen sich.» Und angesprochen auf die Dynamik unter den Oberländer Nachwuchshoffnungen, ergänzt sie: «Sie sehen sich, stehen in Kontakt zueinander und tauschen sich aus, an Wettkämpfen wie im Training.» Diese Komponente ergänzt sich ideal mit dem Talent.

