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Die Nuller-Serie von Sauber hält an

Auch der GP von Österreich bringt für Sauber keine Besserung. Im Gegenteil: Die Konkurrenz punktet.

Für Valtteri Bottas (vorne) und Zhou Guanyu gab es auch beim Grossen Preis von Österreich nichts zu holen.

Foto: Sauber Motorsport

Die Nuller-Serie von Sauber hält an

Der WM-Letzte tritt an Ort

Redaktion Züriost

Für die Sauber-Fahrer bleiben in Spielberg nur die Plätze 16 und 17. Derweil feiert George Russell seinen ersten Saisonsieg.

Die Fahrer des Teams Sauber blieben auch im elften Grand Prix der Saison ohne zählbares Ergebnis. Der Finne Valtteri Bottas belegte mit Rundenrückstand den 16. Rang, der aus der Boxengasse gestartete Chinese Zhou Guanyu wurde 17.

Damit wartet der Hinwiler Rennstall als einziges der zehn Formel-1-Teams in diesem Jahr noch auf einen Punktgewinn.

Dem nicht genug: Das WM-Schlusslicht musste zusehen, wie mit Haas-Ferrari (um 12 Punkte), Racing Bulls (2) und Alpine (1) die in Schlagdistanz sich befindende direkte Konkurrenz ihr Konto erhöhen konnte.

Immerhin, für so etwas wie Freude dürfte in Hinwil der starke sechste Platz von Nico Hülkenberg im Haas-Ferrari gesorgt haben. Der Deutsche hat unlängst einen mehrjährigen Vertrag mit Audi-Sauber unterzeichnet.

George Russell feierte derweil in Spielberg seinen ersten Saisonsieg. Der Brite im Mercedes profitierte von einer Kollision des Führungsduos Max Verstappen/Lando Norris.

Verstappens schlechter Boxenstopp

Lange Zeit hatte der aus der Poleposition gestartete Verstappen wie der sichere Sieger ausgesehen. Ein schlechter zweiter Boxenstopp führte jedoch dazu, dass Norris 20 Runden vor Schluss wieder in Schlagdistanz kam. Der zuvor recht komfortable Vorsprung von sieben Sekunden des Weltmeisters hatte sich durch die ungewohnt langsame Arbeit der Red-Bull-Crew auf deren eineinhalb reduziert.

Während Verstappen trotz dem Zwischenfall in der 64. von 71 Runden noch Fünfter wurde, schied der britische WM-Zweite aus. Norris schaffte es zwar mit zerfetztem Reifen wie sein Konkurrent zurück an die Box. Doch die Schäden am McLaren waren zu gross für eine Weiterfahrt.

Das Top-Duo kollidierte, weil Verstappen beim Anbremsen vor der Kurve 3 leicht die Linie verliess. So lautete auch das Urteil der Rennkommissäre, die den 61-fachen GP-Sieger noch vor Ende des Rennens mit einer 10-Sekunden-Strafe belegten. Dieser Zuschlag hatte für ihn allerdings keinen zusätzlichen Positionsverlust zur Folge.

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