So war die Saison der Oberländer Auslandsprofis
Von Freuler bis Pinthus
Sechs Fussballprofis mit Wurzeln in der Region waren in dieser Saison im Ausland engagiert. Eine Rundschau von Deutschland über Polen bis nach Indonesien.
Remo Freuler: Die Rückkehr und die schöne Perspektive
Der Wechsel von Nottingham Forest zurück nach Italien im letzten Herbst lohnte sich für Remo Freuler. In England hatte er in der Saison 2022/2023 zwar lange einen Stammplatz, verlor diesen aber im Frühling und strebte deshalb einen Wechsel an, der just zum Ende der Transferfrist leihweise noch zustande kam.
In Bologna dauerte es nicht lange, bis er wieder in seine angestrebte Rolle fand: Freuler stand schon bei zweiter Gelegenheit in der Startformation. 30 von 36 möglichen Serie-A-Partien bestritt er von Beginn weg – die letzten fünf gar als Captain. Auch dank ihm spielte Bologna unter Trainer Thiago Motta die beste Saison seit Jahrzehnten und qualifizierte sich als Fünfter gar für die Champions League. Der Erfolg hat auch für Freuler Folgen – Bologna hat die Kaufoption gezogen, der Hinwiler bleibt mit einem Vertrag bis Sommer 2026 in Italien.
