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Er fuhr noch nie in Spa – und landete auf dem Podest

Zweites Langstrecken-WM-Rennen, erster Podestplatz: Für Randy Krummenacher aus dem Grüt ging ein Traum in Erfüllung.

Randy Krummenacher fand sich auf der knapp sieben Kilometer langen Strecke in Spa rasch zurecht.

Foto: PD

Er fuhr noch nie in Spa – und landete auf dem Podest

Grütner wird Dritter

Randy Krummenacher fährt in der Langstrecken-WM erstmals aufs Podest – auf einer für ihn völlig neuen Strecke.

Schon im zweiten Rennen der Langstrecken-WM wurde der erste Podestplatz Tatsache: Randy Krummenacher fuhr mit dem französischen Team Tati Beringer am 8-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps auf den dritten Rang.

Der 34-jährige Grütner und seine beiden französischen Teamkollegen Hugo Clere und Corentin Perolari legten auf der knapp sieben Kilometer langen Strecke in acht Stunden 198 Runden zurück. Das sind drei weniger als Sieger Yart-Yamaha und das Suzuki-Team Yoshimura Sert Motul, die beide Werksteams sind.

Krummenachers Team ist hingegen ein Privatteam, das zudem auf diese Saison hin einen Markenwechsel zu Honda hinter sich hat. Erst seit dieser Saison fährt Krummenacher in der Langstrecken-WM. Im ersten Rennen im April war Tati Beringer Racing noch auf den fünften Rang gefahren.

Nun profitierte man davon, dass mit BMW und Kawasaki zwei Werksteams ausschieden, die damals noch vor Tati Beringer klassiert waren. Auch in der WM belegt Krummenachers Equipe nun nach zwei von vier Rennen den dritten Platz.

Für Krummenacher war der Erfolg auch deshalb speziell, weil er noch nie zuvor in Spa-Francorchamps gefahren war. «Eine fantastische Strecke, sehr schnell und in vielerlei Hinsicht sehr anspruchsvoll», sagt der Grütner, der froh war um die Unterstützung seiner beiden mit der Strecke vertrauten Teamkollegen.

Für ihn wurde ein Traum wahr

Vom achten Platz aus gestartet, arbeitete sich das Team kurz vor Rennhälfte bis auf den dritten Rang vor, der danach nicht mehr in Gefahr geriet. «Ein Traum ist wahr geworden», fand Krummenacher danach.

Der Oberländer hat damit nach der 125-ccm-WM, der Supersport-WM und der MotoE-WM bereits in der vierten WM-Klasse einen Podestplatz erreicht. Als Ziel ausgerufen hatte er diesen zwar nicht. Doch nach dem fünften Rang zum Saisonauftakt hatte er gesagt: «Verstecken müssen wir uns nicht. Es liegt eine Verbesserung drin. Und warum auch nicht ein Podestplatz?»

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