Er ist sich im Klaren: Es wird knapp
Fällander Turner
Ian Raubal hofft auf seine Olympia-Premiere in Paris. Um dabei zu sein, muss in den nächsten Wochen allerdings alles für ihn laufen.
Physisch ist er im Rückstand. Der Formstand könnte ebenfalls besser sein. Und komplette Übungen konnte er erst kürzlich erstmals wieder turnen. Ian Raubal ist sich darum im Klaren: Es wird knapp.
Nun muss vieles für ihn laufen. Oder wie er sagt: «Ich muss jeden Tag das Maximum herausholen.» Chancenlos aber ist der Fällander keineswegs. Denn im Prinzip beginnen alle Nationalkader-Athleten im Kampf um einen der fünf Olympia-Plätze im Schweizer Team vom selben Punkt aus.
In den nächsten Wochen folgt die entscheidende Phase. Drei Selektionswettkämpfe stehen an. Deren Resultate fallen bei der Teamzusammenstellung für die Spiele in Paris stark ins Gewicht. Zwei Wettkämpfe sind intern innerhalb von zwei Tagen, am dritten dürfte viel Publikum für eine ganz andere Atmosphäre sorgen – es ist die SM in Biel vom 22. und 23. Juni.

