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Für Dübendorf wird die Luft wieder dünner

Der FC Dübendorf ist in Bazenheid in allen Belangen unterlegen. Selbst FCD-Trainer Shaip Krasniqi will da nichts beschönigen und spricht von einer verdienten Niederlage.

Cadima Lusiola (links, am Ball) erzielte gegen Bazenheid den einzigen Dübendorfer Treffer.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Für Dübendorf wird die Luft wieder dünner

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Daniel Hess

Der FC Dübendorf hat eine weitere Chance zur Sicherung des Ligaerhalts verstreichen lassen. Trotz langer Überzahl verlor er in Bazenheid 1:3.

Seine Mannschaft habe teilweise so gespielt, als ginge es um nichts mehr, monierte Dübendorfs Trainer Shaip Krasniqi. Obwohl der FCD eine Hälfte lang in Überzahl hatte agieren können, war es ihm nicht gelungen, den – zumindest bis vor der Partie – ebenfalls abstiegsgefährdeten FC Bazenheid in die Knie zu zwingen.

Die Dübendorfer verloren gegen die zuletzt nur noch zu neunt auf dem Platz stehenden St. Galler 1:3 und haben sich den Verbleib in der interregionalen Zweitliga zwei Runden vor Schluss noch immer nicht gesichert. Krasniqi mochte nichts beschönigen. «Eine verdiente Niederlage», sagte er. «Der Gegner war zweikampfstärker und hat eindrücklich demonstriert, dass er nicht absteigen will.»

Frühe Führung verpasst

Möglicherweise wäre die Partie anders verlaufen, hätte Delil Ferati seine Gelegenheit in der allerersten Spielminute wahrgenommen. Der von Denis Dzepo lancierte Topscorer der Dübendorfer verfehlte aber allein vor dem gegnerischen Keeper das Ziel.

Danach blieb der FCD zwar noch einige Minuten spielbestimmend. Doch spätestens nach dem Tor zum 1:0, das Bazenheid wiederum nach einem Konter erzielte, waren die Toggenburger die weit aktivere Mannschaft. Sie zeigten mehr Laufbereitschaft als Dübendorf, waren griffiger und eroberten fast sämtliche zweiten Bälle.

Die vielversprechenderen Chancen hatten kurioserweise bis zur Pause dennoch die mässig engagierten, aber in der Defensive solide stehenden Dübendorfer. Mohamed Barry und Dzepo verpassten den Ausgleich aber ebenso wie Cadima Lusiola und Ferati, die mit einer Direktabnahme und einem Freistoss nur den Pfosten trafen.

In Überzahl zu harmlos

Als Bazenheid kurz vor der Pause durch eine gelb-rote Karte dezimiert wurde, schienen Dübendorfs Aktien zu steigen. Doch was geschah? Der FCD lief erneut in einen Gegenstoss. Torhüter Labinot Bytyci wusste sich nur noch mit einem Foul zu helfen, und Bazenheid erhöhte den Vorsprung auf zwei Tore. «Das war wohl der entscheidende Genickschlag», sagte Krasniqi.

Trotz Überzahl und optischer Überlegenheit brachte es der FCD in der Folge nämlich nicht fertig, das sich mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln wehrende Heimteam in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil: Nach einem weiteren Konter kassierten die Dübendorfer per abgefälschtem Freistoss gar das 0:3.

In den letzten 20 Minuten erarbeiteten sich die Dübendorfer gegen die nach einem weiteren Platzverweis nurmehr zu neunt spielenden Bazenheider zwar noch einige Chancen. Mehr als der Ehrentreffer wollte ihnen aber nicht gelingen. Lusiola erzielte ihn nach einer Flanke Feratis kurz vor Schluss per Kopf.

Bazenheid - Dübendorf 3:1 (1:0). – Tore: 19. 1:0. 52. (Foulpenalty) 2:0. 70. 3:0. 85. Lusiola 3:1.

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