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Nach Spielabbruch: Verband lässt Gossaus Gegner abblitzen

Der Gossauer Forfait-Sieg sorgt in Winterthur noch immer für rote Köpfe. Und trotzdem: Auch die Einsprache des FC Töss blieb ohne Erfolg.

Zu diesem Zeitpunkt führte der FC Töss (in Weiss) in Gossau noch 2:0.

Foto: PD

Nach Spielabbruch: Verband lässt Gossaus Gegner abblitzen

Wertung von Zweitliga-Spiel bestätigt

Der Forfait-Sieg des FC Gossau nach dem vorzeitigen Schlusspfiff gegen Töss ist rechtskräftig. Bei den Winterthurern bleibt das Unverständnis trotzdem gross.

Nein. Einsicht für ein mögliches Fehlverhalten klingt anders. Denn auch fast sieben Wochen nach dem Abbruch der Zweitliga-Partie gegen Gossau sagt Töss-Sportchef Domenico La Pietra gegenüber der Winterthurer Tageszeitung «Der Landbote»: «Wir anerkennen das Urteil, akzeptieren können wir es aber nicht.»

Dies, nachdem die Tössemer Einsprachen beim Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) allesamt abgeblitzt sind – und dadurch der 3:0-Forfait-Sieg für den FCG rechtskräftig ist. Der Verband stützt sich dabei auf die Schilderungen der am Spiel anwesenden Inspizienten. «Das ist billig», findet La Pietra.

Fehlende Unterschrift

Was im «Landboten» aber unerwähnt bleibt: Auf die Einsprache gegen die Wertung wurde beim FVRZ aufgrund eines Formfehlers gar nicht eingegangen. Laut Willy Scramoncini, dem Leiter Spielbetrieb beim FVRZ, fehlte beim Schreiben eine der beiden nötigen Unterschriften.

Zum vorzeitigen Ende der Partie war es gekommen, weil sich der Schiedsrichter nach dem Gossauer Ausgleich zum 2:2 von mehreren Akteuren von Töss bedroht gefühlt hatte.

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