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So schlecht startete Sauber fast noch nie in die Saison

In Imola gab es für den Hinwiler Rennstall keine Punkte – wie bisher immer in dieser Saison. Die Durststrecke nimmt bald historische Züge an.

Zhou Guanyu holpert in Imola über einen Randstein.

Foto: Keystone

So schlecht startete Sauber fast noch nie in die Saison

Sieben Rennen ohne Punkt

Auch nach dem GP von Imola bleibt das Hinwiler Sauber-Team ohne WM-Punkte. Lichtblicke gibt es kaum.

Die Durststrecke geht für das Hinwiler Sauber-Team weiter. Auch im siebten Rennen der Saison in Imola verpassten Zhou Guanyu (15.) und Valtteri Bottas (18.) die Top Ten deutlich und warten weiterhin auf den ersten WM-Punkt des Jahres.

Es ist mittlerweile einer der drei schlechtesten Saisonstarts in der Teamgeschichte. Letztmals stand Sauber 2016 zum gleichen Zeitpunkt der Saison noch ohne Zähler da. 2014 blieb der Rennstall gar während der ganzen Saison punktelos. Saisonübergreifend dauert die Negativserie nun schon zwölf Rennen.

In Imola, wo Überholen ohnehin schwierig ist, konnte Sauber das Rennen eigentlich schon vor dem Start abhaken. Trotz eines Update-Pakets, das unter anderem einen neuen Unterboden umfasste, blieben Bottas (16.) und Zhou (17.) bereits im ersten Teil des Qualifyings hängen. «Was wir brauchen ist Glück und etwas Action vor uns», sagte Bottas.

Doch das Rennen verlief weder chaotisch, noch gab es viele Ausfälle. Bottas probierte es mit einem sehr frühen Boxenstopp, Zhou wählte als einer von nur wenigen Fahrern die harte Reifenmischung zum Start. Beide Strategien brachten keinen Erfolg.

Einziger Lichtblick für Sauber derzeit: Nachwuchspilot Zane Maloney.

Der 20-Jährige aus Barbados führt die Gesamtwertung der Formel 2 an – im Sprint vom Samstag wurde er Dritter, es war bereits sein vierter Podestplatz der Saison.

Verstappen rettet sich vor Norris ins Ziel

Max Verstappen feierte in Imola seinen fünften Saisonsieg. Das klingt für alle, die nach der Siegpremiere von McLaren-Pilot Lando Norris in Miami vor zwei Wochen auf eine spannendere Saison gehofft hatten, ernüchternd.

Allerdings bedrängte Norris den Weltmeister auch in Imola und verkürzte seinen Rückstand in den letzten Runden laufend. Zu einem Überholmanöver konnte Norris nicht mehr ansetzen, dafür hätte das Rennen die eine oder andere Runde mehr dauern müssen. Verstappen rettete sich 0,725 Sekunden vor dem Briten ins Ziel. Knapp acht Sekunden dahinter wurde Charles Leclerc im Ferrari Dritter.

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