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Dübendorf gerät nur selten in Bedrängnis

Der interregionale Zweitligist Dübendorf ist beim 2:0 gegen Thalwil schon früh auf Kurs. Und lässt sich auch von einem Platzverweis nicht beirren.

Dübendorfs Cadima Lusiola (in orange) provozierte im Nachtragsspiel gegen Thalwil einen Penalty.

Archivfoto: Robert Pfiffner

Dübendorf gerät nur selten in Bedrängnis

Vor dem Ligaerhalt

Der FC Dübendorf siegte im Interregio-Duell zweier Tabellennachbarn 2:0. Die Weichen darauf stellte er mit zwei Treffern schon in der Anfangsphase.

Daniel Hess

Die jüngste 2:6-Pleite gegen Wil hat dem FC Dübendorf nichts anhaben können. Der interregionale Zweitligist zeigte sich auswärts gegen Thalwil bestens erholt und gewann nach früher Zwei-Tore-Führung relativ ungefährdet 2:0.

«Das war ein Riesenschritt auf dem Weg zum Ligaerhalt», sagte Shaip Krasniqi nach dem Sieg, dank dem der Aufsteiger nun bereits acht Punkte über dem Strich liegt. Besonders angetan war der FCD-Coach davon, dass seine Mannschaft in den Zweikämpfen von Anfang an dagegengehalten und auch spielerisch zu gefallen gewusst hatte.

FCD legt schnell vor

Thalwil startete zwar ungestüm in das Duell der bis dahin punktgleichen Teams und presste vehement. Das erste Tor schossen jedoch die Dübendorfer, und zwar bei erster Gelegenheit. Keine zehn Minuten waren gespielt, als Shahid Malhis nach einem Lattenschuss von Denis Dzepo erfolgreich war.

Das jeweils schnell umschaltende Heimteam versuchte zu reagieren, doch der FCD ging in der Defensive äusserst konzentriert zu Werke und liess kaum gefährliche Aktionen zu. Und auch im Angriff erwiesen sich die Dübendorfer, die zuletzt im Abschluss über die Massen gesündigt hatten, diesmal als effizient und legten schnell einen zweiten Treffer nach. Delil Ferati erzielte ihn per Penalty, nachdem Cadima Lusiola im Strafraum gefoult worden war.

Unmittelbar darauf hätten die Thalwiler verkürzen können, als eine Direktabnahme nur knapp am Dübendorfer Gehäuse vorbeistrich. Auf der anderen Seite wurde einem Tor von Dzepo wegen Abseits die Anerkennung verwehrt, und Lusiola verpasste nach einer knappen halben Stunde gleich zweimal den dritten FCD-Treffer.

Nur am Ende gezittert

Auch nach der Pause geriet Dübendorf nur selten in Bedrängnis. Erst nach der strengen gelb-roten Karte gegen Malik Sow verkam die Partie für die Dübendorfer in den letzten Minuten zur Abwehrschlacht.

So richtig brenzlig wurde es aber auch dann nicht. Abgesehen von einigen Schüssen neben und über das Tor brachte Thalwil gegen die bis zum Schluss beherzt kämpfenden Gäste, die den Ball zuletzt nur noch in hohem Bogen nach vorne spedierten, nichts mehr zustande.

Thalwil - Dübendorf 0:2 (0:2). – Tore: 9. Malhis 0:1. 22. Ferati (Foulpenalty) 0:2.

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