Bezirk Hinwil

Bezirk Pfäffikon

Bezirk Uster

Tösstal

Themen

Specials

Services

ZO Portale

Abo

Sport

Hinwils Ausgangslage ist schlecht – die Hoffnung aber gross

Am Wochenende nimmt die 3. Liga das Programm wieder auf. In einer delikaten Lage befindet sich der FC Hinwil. Helfen soll ein Neuer.

So wünschen es sich die Hinwiler: Bernardo Mesquita vor Wetzikons Valerio Giallongo. (Archiv)

Foto: Christian Merz

Hinwils Ausgangslage ist schlecht – die Hoffnung aber gross

Start in Rückrunde

Rückrundenstart in der 3. Liga: Besonders gefordert ist der FC Hinwil mit Igor Drmic als neuem Trainer.

Weshalb soll der FC Hinwil den Klassenerhalt in der 3. Liga bewerkstelligen? Es ist eine berechtigte Frage. Nur schon deshalb, weil als die beiden Absteiger wohl nur Meilen, der FCH und Kollbrunn-Rikon infrage kommen.

Der Rest der Gruppe 6 ist schon weit entrückt. Der Tabellenneunte Seefeld 3 liegt satte zehn Punkte vor den direkt unter dem Abstiegsstrich klassierten Hinwilern.

Dazu kommt: Das Startprogramm des FCH ist happig. In den ersten Phasen der Rückrunde trifft er fast nur auf Teams aus dem oberen Feld.

Trainer Igor Drmic sieht darin keinen Grund, um zu hadern. «Wir sind in der Lage, jeden zu bezwingen – also auch Gegner aus dem Spitzenfeld», ist er überzeugt.

Drmic hat in der Winterpause beim Zweitletzten für den aus privaten Gründen kürzertretenden Jürg Stücheli die Verantwortung übernommen. Für Drmic ist es eine Rückkehr in die Region. In der Vergangenheit war er schon für Fällanden und Pfäffikon 2 – damals noch als Spielertrainer – tätig gewesen.

Hinwils Trainer Jürg Stücheli
Jürg Stücheli hat das Zepter beim FC Hinwil abgegeben.

Drmics Engagement in Hinwil ist nicht zuletzt durch Vorgänger Stücheli zustande gekommen. Beide hatten einst zusammen die U15-Junioren von Red Star betreut. «Wir harmonierten da bereits super», sagt Drmic. Und Stücheli hilft bei Bedarf weiterhin mit. So wie unlängst im Trainingslager in Spanien, wohin Drmic nicht mitreisen konnte.

Der in Schwerzenbach wohnende 39-Jährige hat einen guten ersten Eindruck vom neuen Umfeld gewonnen. «Es macht Spass. Die Jungs wollen etwas bewegen», sagt er. Ein weiteres Indiz: Vier der sechs Testspiele konnten gewonnen werden.

Zuletzt setzte es aber eine 1:2-Niederlage gegen den Viertligisten Maur ab. Einige Spieler seien da schon gedanklich im Trainingslager gewesen, relativiert der Trainer aber das Resultat.

Die Heimschwäche abgelegt

Vor allem konnten die Hinwiler in der Vorbereitungsphase ihre eklatante Heimschwäche ablegen. Seit der Einweihung der neuen Sportanlage im letzten Juni waren alle Partien auf eigenem Terrain verloren gegangen.

Für Drmic lagen die Probleme gerade im konditionellen Bereich. Daran soll sich in der Zwischenzeit, nicht zuletzt durch die guten Trainingspräsenzen, einiges zum Guten verändert haben.

Inwiefern dies sich schon ausbezahlt, wird sich zum Auftakt gegen den SC Zollikon zeigen. Dieser ist nicht nur Tabellenzweiter, sondern eliminierte vor Wochenfrist auch den Zweitliga-Klub Oetwil-Geroldswil aus dem FVRZ-Cup. Drmic sagt: «Wir wollen gleich ein Zeichen setzen.»

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.

Kontakt

Inserieren

Abo

Services

Über uns