Wenn die SM beides ist: Zwischenhalt und vorletzte Chance
Langbahn-Meisterschaften in Uster
Das Ustermer Aushängeschild Antonio Djakovic kann die Titelkämpfe in seinem Heim-Bassin entspannt angehen. Ein namhaftes Duo steht dagegen unter Druck.
An eindrücklichen Zahlen in Zusammenhang mit den Titelkämpfen mangelt es nicht. 567 Athletinnen und Athleten haben sich für die Langbahn-Schweizermeisterschaften in Uster eingeschrieben. Genau 300 davon sind Männer, 267 Frauen treten im Buchholz vom Donnerstag bis Sonntag an.
40 Wettkämpfe stehen auf dem Programm. Und damit der Grossanlass überhaupt über die Bühne gehen kann, benötigt der veranstaltende SC Uster um die 120 Helferinnen und Helfer. Der SCU stellt selber gleich eine 53-köpfige Wettkampf-Delegation. Die Nummer 1 unter den 55 gemeldeten Vereinen ist er damit allerdings nicht. Die Limmat Sharks haben 58 Schwimmerinnen und Schwimmer eingeschrieben.
Um Titel und Medaillen geht es an der SM, das ist im Prinzip klar. Bei einigen der Startenden sind allerdings die Zeiten im Fokus. Für Lisa Mamié und Jérémy Desplanches beispielsweise sind die Rennen in Uster die vorletzte Möglichkeit, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.
